Apropos schönes Wetter, Garten und so: Am frühen Morgen gegen 4 Uhr, als ich zu Bett ging, hatte ich die Rollos vor den drei großen geschlossenen Fenstern im Küchenerker hochgezogen, so wie ich’s im Winterhalbjahr zu machen pflege, damit nicht den ganzen Morgen und Vormittag lang der Eindruck von Kriegszeiten mit allgemeiner Pflicht zur Verdunkelung entsteht. Seit ein paar Tagen nun trübt nicht ein Wölkchen den blauen Himmel und die Sonne strahlt von morgens bis spät abends in den Erker. An sich eine wunderbare Sache das. Ab heute besitzt die Sonne aber wieder eine solche sommerliche Kraft, dass im Küchenerker rasch ein Wüstenklima entsteht. Das analoge sowie das digitale Thermometer zeigten vorhin (gegen 13 Uhr) erstmalig in diesem Jahr 30 Grad im Schatten an. Klar, kurz die Fenster auf Durchzug geöffnet und anschließend auf Kipp gestellt, schon verschwindet die Hitze wieder, herrschen draußen doch gerade mal 15 Grad im Schatten bei recht kühlem Nordwind. Aber du siehst: Die drei Doppelfenster im Küchenerker wirken wie ein Gewächshaus.
Die Verunreinigung am Rand des Thermometers sind alte Klebereste von meinen ungeschickten Fingern, die seinerzeit beim Ankleben mit Sekundenkleber, ein Teufelszeug, an den Küchenschrank entstanden sind. Sie stören mich nicht die Bohne, und sie fallen eh nur auf dem Foto auf, vor Ort sieht man sie gar nicht. Wollt‘ ich nur mal kurz gesagt haben 🙂

Nur der
Die Cookieeinblendung haben wir übrigens dem massiven Betreiben der Grünen zu verdanken, wovon sie heute aber nichts mehr wissen wollen. Niemand (!) will damit mehr etwas zu tun gehabt haben. Kam ganz von allein. Naja, wer macht denn Politik in der EU? Vielleicht doch keine Menschen? Die KI? Die ist in Zukunft sowieso der perfekte Sündenbock: Für alles Gute zeigen die Politiker dann wie die Kinder auf, rufen wild: „Ich, ich, ich; ich war’s” und für alles Schlechte zeigen sie auf die KI: „Ich war das nicht, die KI ist Schuld” 🙂
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Noch etwas Deutsches: Die Serie „
Die britische komödiantische Thriller-Serie „
Um wieder ernsthaft zu werden, zeigt uns die zwar erstklassig gelungene aber sehr dramatische polnische Serie „

Hachja, wachwerden gegen 15 Uhr, meine Kern-Lebenszeit hat sich wieder eingestellt. Biologischer Rhythmus. War seit vielen Jahrzehnten so, schleicht sich selbst nach Angleichungen an die Tages-Lebenszeit immer automatisch heran und wird auch wohl so bleiben. Alles andere ist Ausnahme und macht auf Dauer sowieso nur depressiv und krank.
Tschüssi Winter! Vorerst jedenfalls. Hier am Niederrhein steigen schon die Temperaturen. Es ist noch Nacht und wird wärmer und wärmer – und regnet. Heute Mittag werden schon 6 Grad erwartet, ab Dienstag soll es hier zweistellig plus werden. Frühling ist das allerdings noch nicht so ganz, denn „Wetter-Online” prognostiziert über eine Woche lang Regen fast ohne Unterlass bei Temperaturen von um die 10 Grad.

Heute (jetzt gleich) findet meine letzte Arbeitsnacht statt. Die letzten 12 Stunden. Da ich alleine bin, werde ich gemeinsam mit dem Inneren Ich feiern.
Kann mal wieder nicht schlafen. Hab’s versucht, eine Stunde wach im Bett gelegen, ging aber nicht. Also probiere ich’s mal am frühen Abend. Derweil schaue ich u.a. ein Reisegruppen-Yuyunskaya-Video von vorgestern. Dat Carolin fuhr gerade am Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitschneidplatz vorbei – alles voller Merkelpoller. Und Baustellen auf den Straßen, an denen sich im 10-Meter-Abstand ein Stau an den anderen reiht. Parken, sagt Carolin, kostet im Zentrum mittlerweile 18/20 Euro pro Tag. Kein Wunder, dass die Stadt wie sonst noch was verkommt und sich im Zentrum nur noch Gesocks rumtreibt: Eine hässlichere Gegend kannst du dir gar nicht vorstellen. Alles versaut mit Müll, Schmierereien, aufgerissenen Wegen und überall halt Baustellen, die wie die Straßen genauso die Gehwege fast unpassierbar machen.
Seit nunmehr 36 Stunden ist der Boiler ausgeschaltet. Erstaunlich finde ich, dass sein ehemals heißes Wasser immer noch handwarm ist. Also ziemlich gut isoliert. Als Schutz vor der Wohlfühltemperatur der Legionellen habe ich das Wasser aber jetzt durchlaufen lassen; nu‘ ist’s eiskalt. Diese Viren sind hier zwar nicht, doch falls sie in den hiesigen dörflichen Leitungen den Leuten mal guten Tag sagen möchten, sollte man auf den Eco-Modus bei der Bevorratung von Warmwasser verzichten. Entweder heiß, dann bringt man sie um, oder kalt, da woll’n sie gar nicht hin. Es wird aber immer mehr lauwarmes Wasser bevorratet wegen der vielen Solaranlagen und Wärmepumpen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Biester irgendwann sprunghaft in ihrer Population ansteigen.
Wie oft ich denn Geschirr spüle, möchtest du wissen? Na, zur Zeit vielleicht alle zwei, drei Wochen. Türmt sich bis dahin nichts auf? Nein, die Spüle ist immer komplett leer bis auf meinen Edelstahl-Teebecher, der jeden Tag mit Kaltwasser gespült wird. Und das Essen? Pappteller 🙂