Erholung

Es kränkelt etwas in mir. Plötzliche Kopfschmerzen (ganz untypisch für mich) mitsamt einem kränkelnden Fiebergefühl und Gelenkschmerzen – da hilft nur noch: ab ins Bettchen. Danach 6 Stunden später aufgestanden, dasselbe nochmal bzw. keine Änderung, also erneut ins Bett, 6 Stunden sind eindeutig zu wenig. Dann sogar 8 Stunden später von den Toten auferstanden, und nun geht’s wieder. Pizza, ein großes Eis, Käse am Stück (wer Hunger hat, ist auf dem Weg der Genesung), „The Expanse” weiter im hochauflösenden Format schauen, zwischendurch immer mal aufs Sofa liegen, ein Stündchen einnicken, dann wieder weiter. Bingen, schnabulieren, schlafen = das ist eine gute Therapie = es wird besser.

Alles Käse

Dasselbe wie gestern: guten Morgen um halb 6 Uhr. Frühaufsteher. Gleich ist’s schon halb 7, Frühstück liegt auch hinter mir, und vor 10 Minuten war ich ebkes schnell an meinem neuen Kühlschrank bei Edeka und holte noch eine Käseecke, denn die gestrige werde ich im Laufe der Nacht verputzen. Im Moment befinde ich mich echt auf einem Gouda-Trip. Täglich (auf den Tag verteilt) 450 Gramm. Das sind aber „nur” 1.620 Kilokalorien. Naja, Brötchen oder Toastbrot dazu, dann gelangt man schnell zum Optimum, zu welchem die EU ihren Bürgern rät, von 2.000 Kilokalorien pro Tag. Mir ist das allerdings genauso wumpe wie augenscheinlich auch Ricarda Lang. Und ich „darf” das sowieso, da in der kommenden Nacht wieder zwischen 25 und 30 Kilometer Wegstrecke auf mich warten.

Um 7 Uhr (19 Uhr) kommt kurz noch Besuch, somit ist justamente keine Zeit für weitere Ernährungs-Weisheiten in der Vorweihnachtszeit. Wiederum: Gehab dich wohl und bis morgen in diesem Theater.

Heil- und Hexenserie

Meine Güte, was ist „The Changeling” ab der zweiten Hälfte für ein Schrott. Warum hab ich die Serie dennoch bis zu Ende gesehen? Weil man dabei so schön entspannt halb sitzen und halb liegen kann. Einnicken, wieder wach werden, essen, erneut einnicken – zurückspulen, ansehen, einschlafen, zurückspulen wieder ansehen. Hexen, Monster, Schüttelreime und ein albernes Drumherum, was mit New York nun mal entgegen der Serienbeschreibung rein gar nichts zu tun hat. Trotzdem war es – könnte man jetzt so behaupten – gewissermaßen eine Heil-Serie, denn die Schwellung geht zurück und heute Abend bekommt der Fuß ein schönes Fußbad, was noch gestern unmöglich gewesen wäre, da allein der Gedanke daran mich vor imaginären Schmerzen an die Decke gebracht hätte. Wie dem auch sei, jedenfalls bringt das warme Bad und brachte die Heil- und Hexenserie meinen Buntfuß dem Rock ‘n’ Roll des Daseins wieder ein Stückchen näher:

Zeit-Reset und Binge-Watching

Meine innere Uhr wird gerade neu justiert. Es könnte sein, dass dies mit dem Herbstanfang zu tun hat. Es braucht dafür rund 3 Tage, um wieder in den richtigen Nacht-Rhythmus zu gelangen. Also werde ich heute die meiste Zeit das Internet ausgeschaltet haben und mir endlich einen Wunsch erfüllen, nämlich so richtig lange zu bingen. Das kann man nicht so nebenher machen, da ich quasi in die erzählte Geschichte mit Haut und Haaren hineingesogen werden möchte.

Inneres Ich: „Ist das nicht wie eine Droge? Spielsucht zum Beispiel?”

Eine Frage der Definition: Für mich ist es vergleichbar mit dem Lesen eines Romans. Auch dort falle ich in die erzählte Geschichte hinein. Da ich keine Computerspiele spiele, kann ich nicht sagen, ob es damit ähnlich ist – wahrscheinlich ja, wenn es um Abenteuerspiele geht und nicht um Jump ‘n’ Run Spiele oder um reine Ballerei. Den negativen Begriff „Droge” kann man letztlich für jeden Zeitvertreib benutzen; das war auch früher nicht anders. In Zeiten vor dem elektronischen Entertainment galt ich als Leseratte (wieso Ratte?) und meistens ebenfalls als ein Sonderling. Mir und ebensolchen anderen wurde vorgehalten, Romane als Fluchten aus der Realität zu benutzten. Es ging aber auch anderen Leuten ähnlich. Sogar Marathonläufern, die stundenlanges tägliches Training benötigten, wurde von „ganz spitzfindigen Zeitgenossen” unterstellt, sie nutzten den Sport lediglich dafür, um körpereigene Endorphine zu erzeugen, die sie „glücklich machten”.

Man kann sagen, dass eigentlich alles, das von der Normalität des schnöden Alltags ablenkt, immer schon als Droge bezeichnet wurde. Nichts Neues unter der Sonne. Menschen sind halt ziemlich einfach gestrickt, wenn es um die Zuordnung anderer in irgendwelche Schubladen geht. Alles, was nicht ist wie sie selber, wird verdächtigt, negativ zu sein. Diese Leute begreifen natürlich alleine sich als normal, also als positiv. Wie ermüdend einfallslos sind doch solche schlichten Gemüter, nicht wahr?

Inneres Ich: „Und was schaust du dir heute an?”

Jaahhh, darauf freue ich mich jetzt schon riesig! Weil ich es mir seit fast einem Jahr schon mehrfach vorgenommen hatte, die lange Zeit dafür aber nicht zur Verfügung stand. Man kann so etwas schließlich nicht übermüdet angehen, bestimmte Romane sollte man besser ausgeschlafen und hellwach erleben. Es ist die 10-stündige Taylor-Sheridan-Westernserie „1883”, von der ich letztes Jahr schon so sehr geschwärmt hatte. Kurze Pausen hinzugerechnet, so bedeutet das ein rund um die Uhr Binge-Watching in meiner abgedunkelten Höhle ohne irgendwelche Ablenkungen (Klingel, Internet, Menschen, Mata Hari usw.) 🙂

Gehab dich derweil wohl, genieße auch du was auch immer und egal, wer was dazu sagt.

Kontrolluntersuchung

Mutti, Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt! Naja, ist auch nichts mehr zu bohren da. Der kleine von außen nicht sichtbare Schaden am Kunststoff sei nicht schlimm, so der Zahnarzt, könne man reparieren, man könne es aber auch sein lassen, es sei eine unnötige Geldausgabe, falls er mich denn nicht stören sollte. Rate mal. Er stört mich ganz und gar nicht.

Gesamtbesuchsdauer in der Praxis: 10 Minuten, Sitzdauer auf dem Zahnarztstuhl: 5 Minuten, Begutachtung durch den Arzt: 3 Minuten. Alles in bester Ordnung. Terminvergabe für 2024 inklusive Scherzchen mit der Angestellten: 2 Minuten. Distanz wiederhergestellt.

Krank und gesund

Janu, es ist nun mal, wie es ist. [Klick aufs Bild = groß oder 🔗 zu Harlekin] Jetzt könnte ich mich ganz still verhalten oder so tun, als schämte ich mich, bis heute ungeimpft zu sein, doch das wäre sowas von gelogen, denn ich bin heilfroh – ach, das trifft’s nicht mal ansatzweise, viel eher bin ich überglücklich, mich allein auf meinen Körper und seine eigene Immunabwehr verlassen zu haben. Denn schneller als in den letzten zweieinhalb bis drei Tagen, kann man gar keine Infektion besiegen. Egal ob eine bakterielle oder eine virale.

Von den langsam beginnenden Auswirkungen der Infektion über einen 24-stündigen fiebrigen Krankheitszustand bis heute, dem zu 95 % wiederhergestellten fieberfreien Gesundheitszustand, arbeitete mein Immunsystem durchgehend auf Hochtouren. Dafür schaltete es das Gehirn größtenteils ab, indem es mich einen Tag lang wie abwesend in der Wohnung verbringen ließ und mich anschließend von 6 bis 20 Uhr ins Bett schickte, in dem ich über 13 satte Stunden von mir selber unbemerkt im Tiefschlaf verbrachte. Vollnarkose. Hätte ich nicht extra aufgeschrieben, um welche Uhrzeit an welchem Tag ich mich ins Bett begeben hatte, dann hätte ich selber diesen zeitlichen Zusammenhang kaum geglaubt, denn vom Mammut-Schlaf habe ich bewusst nur zwei torkelnde Pipipausen mit zwei Schüttelfrost-Momenten in Erinnerung. Ansonsten war es wie bei einer Zeitmaschine. Traumlos. Krank ins Bett gelegt und im nächsten Augenblick gesund wieder aufgestanden. Lazarus.

Ohne mein bewusstes Dazutun oder gar Störungen durch das Bewusstsein oder durch äußere Störungen konnte das Immunsystem im Hintergrund konzentriert genau das arbeiten, das es zu tun galt. Wäre ich gegen Covid geimpft worden, hätte es mit einer wie hoch oder niedrig auch immer angesiedelten Wahrscheinlichkeit dazu führen können, dass dieses Immunsystem nicht mehr unabhängig die eigenen Entscheidungen getroffen hätte, welche Antikörperproduktion in welchem Ausmaß und eventuell in welcher Kombination mit anderen Antikörpern von Nöten gewesen war, da es während der gesamten Zeit aufgrund einer von außen willkürlich zugefügten störenden Covid-Informationskette vielleicht sogar die falschen Antikörper hergestellt hätte oder doppelte Arbeit hätte leisten müssen, indem es gleich gegen zwei Eindringlinge den Kampf hätte aufnehmen müssen.

Ja, ein Satz mit hätte, eine Spekulation. Wenn auch nicht unbegründet.

Irgendwann im Alter funktioniert dieses kluge körpereigene Immunsystem nicht mehr. Dann nähert man sich dem Punkt des biologisch individuell festgelegten Lebensendes. Dann wird jede noch so kleine und harmlose Infektion, wieder egal ob eine virale oder eine bakterielle, zur Lebensgefahr, der man schlussendlich auch erliegt. Es existieren Hunderttausende, wenn nicht Millionen verschiedenartige Infektionsmöglichkeiten, gegen die es niemals Impfstoffe geben kann. Jede einzelne von ihnen bringt ohne die körpereigene Immunabwehr den Tod. Genauso wenig kann man sich vor ihnen verstecken, was einige „Forscher” der Hochsicherheits-Labore bereits mit eigenen Ansteckungen unfreiwillig bewiesen haben. Das natürliche Ende des Lebens ist einfach dann erreicht, wenn das Versagen des biologischen Immunsystems eingeleitet wird. Du kannst dem Tod, wenn er an deine Tür klopft, nicht davonlaufen. Punkt.

Nun bin ich bereits in den 60ern angelangt. Bis heute funktioniert meine Immunabwehr hervorragend. Daher gibt es überhaupt keinen Grund, aus Angst vor einem möglichen Versagen des Systems, mich vorsorglich mit irgendetwas impfen zu lassen. Es ist nutzlos, aus Furcht vor Freund Hein einen Riegel aus Stahl an die Tür anzubringen, wenn das Gevätterchen doch durch die Mauern und den Stahl hindurchschreitet wie unsereins mit dem Messer durch die leicht erwärmte Butter am Frühstückstisch.

Inneres Ich: „Ich stimme dir ausnahmsweise einmal zu, du hast mit deiner Impfverweigerung alles richtig gemacht.”

Die Impf-Befürworter werden natürlich ferndiagnostisch sagen, meine fiebrige Erkrankung sei keine Virusinfektion gewesen, erst recht keine Corona-Infektion. Sie werden mir die schnelle Genesung madig machen und an ihre Impfung weiterhin glauben wie an ein goldenes Kalb. Soll’n sie ruhig, jeder Mensch ist Herr über seinen eigenen Körper (aber nicht über den der anderen). Eines können diese Gläubigen allerdings nicht, nämlich leugnen, das meine alte biologische Immunabwehr ein weiteres Mal tadellos funktioniert hat und kein Medikament der Welt bis auf einen tiefen langen Schlaf dafür erforderlich war.

Schnapphaftiges

Hach, mit diesem Schnappschuss auf Mata Hari wurde um eine Klick-Sekunde die Schnapszahl verpasst. Knapp vorbei ist auch daneben. Nach einem 10-stündigen Erholungsschlaf melde ich mich in die kommenden zwei arbeitsfreien Nächte zurück und gucke zum Frühstück jetzt erst mal Barbaras Spielfilmtipp und dann wohl 12 Stunden lang Reisevideos, denn ich hinke mittlerweile schon 3 Tage hinterher.

Geh auch du es am heutigen Sonntag ruhig an, das wünsche ich dir, man weiß ja: in der Ruhe liegt die Kraft; soll’n die anderen doch rumhampeln und zappeln wie die geschnappten Fische im Netz.

Über Korruption

Oooch, nicht schon wieder Corona und die Folgen! Glaube mir, das Interview lohnt sich. Ich fand es spannend wie ein Krimi. Vor allen Dingen in der zweiten Hälfte, in der es darum geht, weshalb denn nun genau die WHO (und nicht nur sie) eine durch und durch korrupte Institution ist. Ein lehrreiches Video zweier ehrlicher Menschen:

PS: Anderes Thema. Bei mir selber bemerke ich, dass dieses Weblog manchmal nicht mehr erreichbar zu sein scheint. Einfach mehrmals die Seite aktualisieren, dann funktioniert sie wieder. Wahrscheinlich liegt das Problem an Serverarbeiten. Eine solche Nachricht bekam ich nämlich neulich vom Betreiber der Server. Sie bauen irgendetwas Großes um – und Mitte August soll dann sogar für bis zu 48 Stunden möglicherweise das Weblog tatsächlich unerreichbar sein. Naja, ich bin bei der Firma seit 2002 Kunde, es gab nie Probleme, da dürfen sie schon mal im laufenden Betrieb etwas erneuern, nicht wahr? Ginge das bei uns doch auch so unkompliziert.

Angstfrei leben

„Man schürt bei jungen Menschen eine irrationale Angst, die krankhafte Züge annimmt […] Wir erleben das gerade – in einer völlig übersteigerten Klima-Debatte, in der viele Menschen eine irrationale Angst vor der nahenden Apokalypse entwickelt haben.”

Das sagt wer? Ein Schwurbler, Querdenker oder ein Klimaleugner? Er ergänzt es sogar noch, damit es auch glasklar verstanden wird:

„Ich glaube, dass es stark ideologiegetriebene Kräfte in der Politik gibt, die diese Angst nutzen will, um eigene politische Vorstellungen leichter durchsetzen zu können.”

Diese irrationalen Ängste werden von Teilen der Öffentlichkeit (also von den Mainstreammedien und den 5 Blockparteien – Anmerkung von mir) bewusst geschürt. Sie seien es, die letztendlich Mensch und Demokratie gefährden.

Das sagt in einem Interview mit der „Welt” der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, Professor Florian Holsboer. Er gilt als Instanz in der Angst- und Depressionsforschung, wie die „Welt” schreibt. Leider ist das Interview nur hinter einer Bezahlschranke zu lesen. Das macht aber nicht viel, da die Kernaussage bereits in den beiden Zitaten zu erkennen ist.

Angst macht krank, das ist ein alter Hut. Genieße die Freuden des Lebens und das Leben als Freude. Lachen ist gesund. Daher wünsche ich dir einen angstfreien fröhlichen Start in die neue Arbeitswoche. Als Wort zum Montag gewissermaßen – und ohne irgendein wirtschaftliches, politisches, religiöses oder ideologisches Eigeninteresse. Einfach nur aus Liebe zum Leben.

Gesund!

Seit letzter Nacht bin ich erst wieder so richtig fit und gesund. Man merkt das vor allen Dingen an der guten Laune und dem Gefühl, nun endlich wieder Bäume ausreisen zu wollen. Plötzlich hat der Körper untypischerweise große Lust, noch etwas weiter als nötig mit dem Fahrrad zu fahren, die Rundgänge an ihren Enden absichtlich ein klein wenig zu verlängern oder hie und da sich eher tänzelnd zu bewegen mit einem pfeifenden fröhlichen Liedchen auf den Lippen. Das war abends auf dem Weg zur Arbeit noch nicht so, begann erst kurz nach Mitternacht und hält an – weshalb ich den Weg ins Bettchen gerade partout nicht finde. Der Husten ist auch fort. Somit hat der grippale Infekt bis zur vollständigen Genesung doch sage und schreibe 7 Tage gedauert, statt der erwarteten 3. Und es ist der längste Infekt in meiner Vergangenheit seit locker 30 oder sogar 40 Jahren. Was das wohl war? Interessiert mich jetzt ja schon etwas – andererseits aber nicht genug, dass ich deswegen zum Arzt gegangen wäre.

Inneres Ich: „Ach? Hattest du nicht vor Tagen versprochen, nicht mehr davon zu schreiben?”

Nicht mehr vom Infekt, vom Kranksein, ja, aber heute schreibe ich vom Gesundsein. Das ist doch etwas anderes.

Ansonsten liegt hier noch eine kleine Bastelarbeit, die in den letzten Tagen immer wieder etwas verändert worden ist. Da warte ich jetzt noch auf 4 mal 45-Cent-Teile, die aber erst morgen von Amazon geliefert werden. Kann ich also erst morgen fotografieren. Wenn du es siehst, denkst du sowieso, ich spinne. In gewisser Weise stimmt das sogar, denn es ist voll retro und heute eigentlich total unnütz – aber halt angenehm und schön, es dann täglich dabei zu haben und benutzen zu können. Haha, und du merkst, wie mir die Spannungs-Zubereitung wieder richtigen Spaß macht. Was mag das wohl sein, nicht wahr? Hat nix mit E-Dampfen zu tun. Tja, was benutzt man denn sonst noch fast täglich? Mal überlegen …

Hustendampf

Boah, ist es denn zu fassen? Seit gestern hat’s mich richtig erwischt: Fieber, Schüttelfrost, Husten, Gliederschmerzen. Das volle Programm. Dagegen war die letzte Erkältung ein Urlaubserlebnis. Zu 95 % weiß ich auch, woher dieses fiese Virus stammt, aber die Person kann nichts dafür und bleibt daher jetzt unerwähnt. Krankfeiern? Nein, das ginge nur auf Kosten des lieben Kollegen. Die Firma macht es sich immer ziemlich einfach und bittet wohlweislich genau diejenigen um eine Vertretung, die nie Nein sagen können (obwohl sie es innerlich tun). Bis morgen Abend ist noch Zeit, wenigstens einigermaßen fit zu werden.

Es ist übrigens kein Corona. Hier steht noch ein Karton Schnelltests der Firma herum, von dem ich mich mal interessehalber bedient habe. Was bin ich froh, nicht geimpft worden zu sein, denn dadurch kann ich mich aufs Funktionieren der eigenen Immunabwehr nun prima verlassen.

Und ich besitze eine perfekte Medizin gegen die Schmerzen im Hals durch das heftige Husten. E-Dampf ohne Nikotin aber mit Menthol-Aroma. Das Menthol wirkt wie bei einem Husten-Bonbon. Durch seinen Kühleffekt lindert es den Schmerz. 35 % Propylenglykol im Liquid tötet zwar keine Viren, sorgt aber für eine Viren- und Bakterien unfreundliche Umgebung. Da möchte sich nichts weiter ansiedeln. Weitere 60 % pflanzliches Glycerin sorgt für Geschmeidigkeit der Atemwegsorgane und verhindert das Austrocknen und Wundwerden, das durch die kräftigen Hustenanfälle leicht entsteht und sie dann bekanntlich noch schmerzhafter macht. Ansonsten keine Schadstoffe, null, nichts, kein Zucker, keine wie auch immer benötigten Emulgatoren, die es in den Hustensäften zuhauf gibt, und natürlich keine als „Medizin” getarnte Drogen, die den Schmerz vernebeln helfen.

Schaun wir mal. Ob mit oder ohne Behandlung, ein grippaler Infekt dauert sowieso 3 bis 7 Tage, je nach Virus und je nach allgemeiner Verfassung bzw. nach dem Zustand des körpereigenen Immunsystems. Morgen wäre dann Tag 3 – ich könnte also Glück haben, dass sich die nächsten Nachtschichten nicht in Horrornächte verwandeln. Spannend. Bis dahin, gehab dich wohl.

Kurzmeldungen

Um Mitternacht: Aha, Habeck sagt, Schuld am Auffliegen des mafiösen Graichen-Clans seien die Lügen rechtsextremer und prorussicher Accounts. Na klar, wer auch sonst? Mensch, wie heftig muss ihm sein Arsch auf Grundeis gehen, dass er dermaßen dumm und für jedermann offensichtlich panisch daher plappert. Ich würde sagen, wir erleben gerade den Anfang vom Ende des einst so medial geliebten Habeck. „Aufzug runter!”, wie es Mathias Döpfner wohl sagen würde.

Dass aber Baerbock medial unangetastet übrigbleibt, könnte sich bald als noch viel schlimmer erweisen.

Ansonsten tauche ich mal wieder ab, befinde mich an meinen eh freien Nächten noch in Rekonvaleszenz sozusagen. Irgendwie erfreut mich die Bio-Droge des über den Dingen Schwebens heute Abend sogar, denn der Geschmackssinn ist nach wie vor zu 100 Prozent in Ordnung – und mich umgeben, umzingeln förmlich, nur leckere Dinge. Vom E-Dampfen über Naschereien bis zum köstlichen Essen und alkoholfreien aber um so wohlschmeckenderen Trunk. All das insektenfreie fettige, süße und salzige Zeug, bei dessen Anblick die Grünen vor purem Entsetzen ihre Hände jaulend über den Kopf zusammenschlagen würden. Jaja, der Körper braucht Energie, um zu gesunden, ich darf das heute alles reinen Gewissens genießen.