Kleine Restauration

Guck, letzte Nacht habe ich die Seite „Wer ich bin″, die man hier oben direkt unter dem Header anklicken kann, neu gemacht. Naja, „neu″ ist relativ, denn im Prinzip sieht sie aus wie vorher. Die Unterschiede sind hauptsächlich technischer Natur. Denn jetzt verhalten sich die Fotos responsiv, man kann sie mit allen gängigen Bildauflösungen einigermaßen sehen. Und braucht nicht mehr zu klicken wie vorher – kann man aber, wenn man will, dafür gibt’s nu‘ zusätzlich Pfeile rechts und links. Hält man die Maus auf eine Albumseite, stoppt der Slider, tut man sie wieder weg, läuft er weiter. [edit: Nein, diese Funktion verwirrt nur, habe sie durch eine Pause-Play-Taste ersetzt und eine nicht störende Fortschrittslinie ganz oben am Bild eingefügt. Wobei nach Drücken von Pause und wieder Play man etwas warten muss, bevor der Slider weiterläuft.] Ich glaube, wischen lässt sich die Show ebenfalls. Habe ich aber noch nicht ausprobiert [edit: jep, das geht], ich stehe ja nicht so auf „Mata-Hari-Gedöns″. Achja, auch das fiese Grau des Hintergrundes ist jetzt fort. Fast schwarz sieht’s aus, weil Bilder da viel besser wirken, aber eben nur fast schwarz, denn es ist tief dunkelblau. Und der Drache sieht auch nicht mehr ganz so zerrupft aus. Was der überhaupt soll? Kindheit und Aufwachsen ist wie Drachen steigen lassen, erinnert zudem an die Puhdys: „Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen″. Tja, aber mehr Fotos habe ich trotzdem nicht von früher. Man machte damals kaum Fotos und bei den wenigen, die ich noch besitze, war’s nur Glück, dass sie nicht längst verschütt gegangen sind. Jede Seite entspricht in etwa einem Jahrzehnt. Die nuller Jahre fehlen. Warum eigentlich? Keine Ahnung, ich sollte vielleicht mal einen Blick in die Kramkiste riskieren, statt immer nur die alten digitalen Ordner durchzusehen.

Sonst nix Neues inner Hütte. Habe gerade (10:30 Uhr) die Wäsche draußen aufgehängt, kann also noch nicht ins Bettchen. Bei dem Sonnenschein ist sie aber bestimmt ratzfatz trocken und duftet herrlich nach Sommer. Wie interessant das alles, nicht wahr? 🙂

Ein Tag im Leben des Georg

Guten Morgen um 22 Uhr. Und einen schönen Sonntag wünsche ich gleich auch schon mal 🙂 Meine Wenigkeit hat heute definitiv nichts zu sagen, ist aber definitiv gut gelaunt (oh, er schreibt von sich in der dritten Person. Das lässt tief blicken, nicht wahr). Negative Gedanken schiebt – also gut – schiebe ICH von mir weg, so dass ich sie weder sehe, noch höre (Vogel-Strauß-Mentalität), Positives genieße ich derweil ohne etwas zu hinterfragen (bewegungslose, an Völlerei erinnernde „Sachverhalte”) und mein Bewegungs- und Erfassungsradius besteht momentan maximal aus ein paar Metern rund ums Haus und der Nachbarschaft (Lebens-Blase eines individuellen Elfenbeinturms). Jaja, ich weiß: Man könnte, man sollte, man müsste – muss man wirklich? Nö, heute muss ich rein gar nichts. Bis morgen also in alter Frische. Gehab dich wohl im Hier und Jetzt.

Unwillig (nochmal Thema NiUS)

Nö, heute habe ich mich dazu entschlossen, wegen der Paywall „NiUS” zu meiden und keinen Artikel mehr zu lesen oder dorthin zu verlinken, so lange diese Paywall besteht. Obwohl man sie relativ leicht umgehen kann, ist es die Achtung vor mir selbst, vielleicht der Stolz, jedenfalls der Respekt vor dem unbedingten Freiheitswillen, der diese Entscheidung begründet: Wer mich als einen mündigen Bürger glaubt wie ein Schulkind blockieren zu müssen, dessen Blockadehaltung greift ins Leere, da erwachsene Menschen mit Selbstachtung fortan um ihn einen Bogen einschlagen. Ich mache mich doch nicht zu einem Affen, der mit technischen Tricks dringend wie ein Süchtiger jemandes Meinung erfahren will – viel eher trifft der umgekehrte Fall zu: Weiterlesen

Hitzewallungen

Mittag. Draußen sind’s 25 Grad, inner Hütte noch 28 Grad. Warum? Weil sämtliche 5 Fenster auf der Südseite liegen und die Sonne kräftig scheint, so dass die Fenster geschlossen und die Rollos heruntergezogen sind. Bis auf 2 Fenster, die auf Kipp stehen, da ich lieber auf kleiner Flamme köchele als in einer luftdichten Box oder im Backofen zu schmoren. Die Lufttemperatur draußen ist zwar immer die Schattentemperatur (sie ist im Schatten und in der Sonne identisch), doch die Strahlungstemperatur kann Gegenstände locker 10 oder sogar 20 Grad heißer werden lassen, die dann ihrerseits wie ein Kachelofen einen Raum aufheizen. Das wirkt im Winter und in den Zwischenzeiten des Jahres sehr angenehm. Also wird es heute drinnen erst ab dem Abend, wenn ich mindestens zwei voneinander weit entfernte Fenster auf Durchzug öffne, so richtig herrlich abkühlen. Ja, das hätte ich auch heute Morgen schon machen können, dann wäre es jetzt bei mir schön „kühl”, doch das habe ich im wortwörtlichen Sinne verpennt (während ich schlafe, öffne ich die Fenster nicht komplett wegen Erdgeschoss und so). Mein biologischer Schlaf-Wach-Rhythmus spinnt nämlich wieder einmal; ich schlafe seit ein paar Tagen tatsächlich nachts. Nein?! Doch! Ooh!