Krieg? | Soundsystem

Unser Verteidigungsminister möchte Deutschland endlich kriegstauglich machen. Viele Politiker aller Parteien stimmen ihm bei seinen Aufrüstungsplänen zu. Ja, sogar innerhalb der AfD gibt es solche Krieger. Allen voran natürlich Die Grünen. Einmal abgesehen von dem fehlenden Geld (es würde zu immensen neuen Schulden, noch höheren Steuern und zu Kürzungen der Sozialausgaben führen), stellt sich mir die Frage, wer denn der Feind sein soll, gegen den dann eine kriegstaugliche deutsche Armee ins Feld zieht. Russland etwa? Da muss man ja schon lachen: schon wieder wollen Deutsche gegen dieses Riesenreich, gegen eine Atommacht, marschieren? Mit welchem Ergebnis denn? Ich meine, wer gegen ein anderes Land Krieg führt, muss es besiegen können. Glauben diese Damen und Herren Politiker tatsächlich, gegen Russland oder gegen China auch nur den Hauch einer Chance zu besitzen? Das wäre deutscher Größenwahn 2.0 – und Wahn ist eine psychische Krankheit, wie wir alle wissen. Also ich halte die meisten Politiker für gesund und intelligent genug, um zu wissen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Wieso dann trotzdem diese immer lauter werdenden Forderungen nach Aufrüstung, nach einer schlagkräftigen Armee?

Eine Abschreckung kann es sicher nicht sein, denn dazu befinden sich genug US-Atomraketen und Soldaten bereits im Land.

Um durch Rüstung einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erzeugen? Ziemlich einseitig und sicher nicht nachhaltig. Außerdem müssten die neu produzierten Waffen ja irgendwann eingesetzt werden, bevor sie wieder veralten. Für den Schrottplatz zu produzieren, so etwas führt schließlich geradeaus in den Ruin.

Also wenn nicht gegen Russland oder China, gegen wen sollte Deutschland dann sonst Krieg führen? Da wir leider noch Teil der NATO sind, existiert somit schon eine große Verteidigungsarmee. Warum dann noch eine weitere deutsche? Kolonien in Afrika erobern (das war ein Scherz)?

Oder dienen die immer lauter vorgebrachten Forderungen nach Aufrüstung lediglich der thematischen Ablenkung vom Niedergang der deutschen Wirtschaftsstärke? Das scheint mir doch der wahrscheinlichste Grund zu sein. Ob es wirklich so der Fall ist, werden wir alle leicht erkennen können, wenn demnächst sämtliche Hauptmedien neue Ängste vor imaginären Kriegsgegnern schüren sollten. Einen Vorteil hat die Medienkonzentration als Regierungspropaganda nämlich: man wird prima die Vorbereitungen erkennen können, das Volk zu manipulieren, um es gefügig und willig zu machen. Also Augen und Ohren aufhalten, ob, was, wie und von wem uns demnächst wieder neue Angst macht.

Ansonsten: Montag ist ein Schontag. Ich mach’s Internet wieder aus. Bin gerade wieder etwas am – na, wie sag ich’s am Besten? – am neu einrichten. Ich habe ja 5 Soundsysteme. Einfache, keine HighEnd-Systeme, doch gute von Logitech. 3 sind an den 3 Rechnern angeschlossen und 2 standen im Keller. Eines habe ich nun hinter den Vorhand des Wohnzimmers platziert, denn ich fand in einem Kabelkram-Karton auch meinen alten Bluetooth-Nur-Empfänger, der nicht über Akku, sondern über Netzstrom läuft. Den habe ich nun an die Soundanlage hinterm Vorhang angeschlossen und kann beides, die Logitech-Boxen und den neuen Bluetooth-Lautsprecher abwechselnd oder sogar gleichzeitig einschalten. Das hat etwas 🙂 Klar, hauptsächlich, um dem Sound des Internet-Radios außerhalb des Küchenerkers noch eine Schippe draufzulegen. Lässt sich allerdings nicht fotografieren, denn 1. ist es ja versteckt und 2. hört man nix auf einem Bild.

Also dann bis morgen, mach’s gut. Heute bin ich nur noch akustisch „unterwegs”.

Vom Hass der „Demokraten” | Neuer Radiosender

Noch hat kein Mensch das Interview von Tucker Carlson mit Putin gesehen, gelesen oder gehört (es erscheint erst heute um Mitternacht), doch den Mainstreammedien ist bereits klar, dass hier zwei Feinde der Demokratie russische Propaganda verbreiten und erkennen Carlson den Status eines Journalisten ab. Nichts anderes war zu erwarten. Was sich allerdings die „Frankfurter Rundschau” herausnimmt, grenzt an Julius Streichers „Stürmer”, indem sie ihm unmissverständlich die Menschlichkeit abspricht – natürlich indem sie zur Tarnung und scheinbaren Objektivität das Zitat eines ukrainischen Russlandhassers benutzt und titelt: „Erste Reaktionen auf Carlsons Aufenthalt in Moskau: ‘Feind der Menschheit'”. Es folgt ein Hetzartikel, dessen Schmutz ich aber nicht verlinken möchte, kannste leicht ergoogeln.

In der EU werden indessen Ideen laut, Tucker Carlson zu sanktionieren. So lautet jedenfalls die Forderung von Guy Verhofstadt, des ehemaligen Premierministers Belgiens und nun EU-Abgeordneten, an den EU-Außenbeauftragten, Josep Borrell. Der ehemalige estnische Außenminister, Urmas Paet, fordert gar laut „Newsweek” für Tucker Carlson ein Einreiseverbot in die EU. Wie gesagt, all das, obwohl noch kein Mensch das Interview überhaupt kennt.

Alle Journalisten und Politiker, die in dieses Horn stoßen, betonen in ihrem Hass den Schutz der Demokratie. Damit dürfte wirklich auch dem letzten Schnarchhahn klar sein, welches Demokratieverständnis in deren Köpfen herumwabert: es ist dasselbe, mit dem die DDR-Führung ihre Diktatur aufrecht zu erhalten versuchte.

Ach, falls jemand anderer Meinung sein sollte als ich, soll ja vorkommen, dann ist auch das kein Problem, denn ich empfehle, sich einfach an Kati Schulze der Grünen zu halten. Sie fordert nämlich gleich: „Wir brauchen weitere konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel eine virtuelle Polizeiwache, sodass jede Bürgerin, jeder Bürger Hass, Hetze, Beleidigungen, Bedrohungen, Antisemitismus bequem und einfach von zu Hause aus vom Sofa aus anzeigen kann” [Link]. Die Gummiregulierung gegen die Delegitimierung des Staates und seiner Repräsentanten besteht ja bereits, so dass man mich als „Corona-Leugner” und „Putinversteher” ratzfatz zum Schweigen bringen kann. Im Namen der Demokratie.

Was anders.

Hocherfreut und überaus genüsslich höre ich derzeit einem weiteren gefundenen Internet-Radiosender zu, der doch tatsächlich rund um die Uhr klassische Filmmusik sendet. Halbstündlich gibt es einen kurzen Werbespot, das ist zu verkraften. Und es gibt noch weitere solcher Radiostationen. Noch habe ich nicht alle ausprobiert, aber dieser Sender ist schon richtig, richtig gut. Er befindet sich nun auf Platz Nr. 5 meiner 5 vorhandenen Stationstasten. Zur Zeit sind sie wie folgt belegt: 1. „CalmRadio – Bach”; 2. „Beatles And Friends”; 3. „Folkrider Radio”; 4. Bayern 1 Franken” (steht aber zur Disposition) und 5. eben die „Klassik Filmklassiker”. Wunderbar, je nach Gemütszustand lassen sie sich per Knopfdruck einschalten und man darf sich überraschen lassen. Was ist das für ein sagenhaftes Radioerlebnis. Ich glaube, dieses Radio ist das Beste, was ich seit Jahren gekauft habe. Übrigens höre ich ihm gerade am Rechner sitzend via dem mobilen Bluetooth-Lautsprecher zu, damit im Küchenerker das Radio nicht volle Lautstärke aufgedreht werden muss. Auch dieser Bluetooth-Sender war ein sehr guter Kauf. 11 Euro, nicht alles wird unverschämt teuer heutzutage.

Mainstream

Jaja, so ist das: wenn die Realität den Erzählungen des Klimawandels widerspricht und Politik sowie Medien, Sorge haben, die Gefahr könne wohl zu groß sein, dass „allein die Kombination aus Stichwörtern wie ‘Adria’, ‘Eis’ und ‘gefroren’ in den Köpfen der Nutzer unerwünschte Bilder und/oder Rückschlüsse entstehen lässt” [Link], dann wird vorsorglich medial erst gar nicht berichtet. Es herrscht Schweigen im Walde über das seltene Ereignis des Eises auf der Adria.

Okay, für Leute, die zur Information nicht die korrupten deutschen Hauptmedien benutzen, sondern das freie Internet, ist das Verschweigen der Realität längst ein alter Hut, doch der Tagesschau-Gucker brüllt: „Alles Fake-News! Was nicht in der Tagesschau vorkommt, existiert auch nicht.” Im Fall des Eises auf der Adria verstummt er vielleicht schnell, wenn Arbeitskollegen oder Bekannte aus dem Italienurlaub heimkehren und davon zu berichten wissen. Aber was weiß man schon über das Wachsen der Gletscher in Grönland? Liegt ein bisschen zu weit entfernt, nicht wahr? Ich erinnere mich an die Meldung der letzten Tage bei „Wetter Online”, dass die Temperatur der Ozeane ein Rekord-Hoch zu verzeichnen hätten. Sogar die Logik wird hier ausgeschaltet, denn dass keine Durchschnittstemperatur der Ozeane gemessen und mit vergangenen Zeiten verglichen werden kann, dazu reicht es in vielen Köpfen leider nicht mehr. Hauptsache am nächsten Tag nachplappern, was die Tagesschau vorm Tatort gesagt hat. Man will ja informiert sein.

Aber so ist es halt. Mit Sektenmitgliedern kann man nicht diskutieren, genauso wenig wie mit religiösen Eiferern oder Ideologen. Man kann jährlich sein Geschlecht wechseln, muss einen Mann als Frau anreden, um keine Geldstrafe zu riskieren und wird, wie bei Corona, bei jeder Kritik an die Regierung schnell zu einem Nazi. Letzteres geschieht sogar ohne Kritik: Allein wer es wagt, Putin zu interviewen, wird medial vernichtet: Der Mainstream dreht gerade am Rad wegen Tucker Carlsons bevorstehendes Interview mit Putin. Dabei hat noch niemand ein Wort davon gehört. Man darf gar nicht an die Zerfleischungs-Orgie denken, die nach der Veröffentlichung einsetzen wird. Welch eine kranke, korrupte weltweite Elite – und wie zahm und arm die Schäfchen dieser Erde.

Jedenfalls wird es zunehmend schwieriger, die persönliche Nische des „lasst mich bloß alle in Ruhe” einzunehmen. Wenn beispielsweise die Telekom demnächst auch zu unterschreibende Glaubensbekenntnisse für einen Anschluss fordern sollte, vielleicht auch der Stromanbieter, dann werden die Notlügen zur Massenerscheinung. Oder wenn so etwas wie ein europaweiter Personalausweis mit integriertem Parteiabzeichen eingeführt werden sollte: Der Inhaber bekennt sich zu diesem und jenem. Unmöglich, glaubst du? Nunja, wie war das noch gleich? Eine Verschwörungstheorie heute hat eine Halbwertszeit von einem halben Jahr.

Übrigens mag sich dieser Tageseintrag schlecht gelaunt anhören bzw. lesen, das ist aber nicht der Fall, ganz und gar nicht. Ich bin bestens gelaunt, verzichte nur auf jede ernsthafte Diskussion oder freundliche Etikette mit den vielen Bekloppten und lasse sie meine Geringschätzung spüren. Dir, liebe Leserin und lieber Leser, sowie den Leuten meiner persönlichen Umgebung bleibe ich als freundlich gesinnter Zeitgenosse gewogen, nur eben mit Mainstream-Nachplapperern, da wird es zunehmend unschöner; mit ihnen möchte ich einfach nichts mehr zu tun haben.

Internet-Radio bedeutet Freiheit

Sensationell! Gestern Mittag kam schon das Internet-Radio bei mir an. Ausgepackt, ausprobiert, meine Augen und Ohren wurden größer – was hätte ich gerne weiter damit rumgespielt, musste aber los zur Arbeit.

Seit drei Stunden experimentiere ich nun damit mit wachsender Begeisterung. Nicht allein, dass der Klang des Lautsprechers jetzt keine Zusatzlautsprecher mehr erfordert, da er (für ein Küchenradio) hervorragend ist, auch die Bedienung ist, nachdem ich sie einmal verstanden hatte, was sehr schnell geschah, logisch und kinderleicht. Die Bedienungsanleitung ist, was heutzutage eher selten vorkommt, in einem fehlerfreien, verständlichen und exzellenten Deutsch gehalten (besser als mein eigenes). Die Verarbeitung des Radios ist akkurat. Es ist bis auf die Vorderseite komplett in dunkles Holz gefasst, deren Ecken sogar wunderbar passgenau abgerundet sind. Das Radio ist klein wie eine Zigarrenkiste, dennoch deutlich schwerer als der Vorgänger, das unselige DAP+Radio. Überhaupt sind beide, trotz der gleichen Größe und des ziemlich gleichen Preises, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Rund 25.000 Radiosender sollen sich nun störungsfrei empfangen lassen. Halleluja!

Sie kann man natürlich in keine Liste mehr fassen, weshalb die Bedienung dazu durch mehrere Untermenüs führt. Also entweder nach geografischen Orten sortiert (Kontinenten, Ländern, Regionen) oder nach Genres. Zusätzlich lassen sich Sender manuell finden; hier gibt es auch zwei Möglichkeiten: nach Sendername oder nach Streaming-URL. Die Netzwerkverbindung war binnen Sekunden hergestellt. Etliche weitere Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Router oder dem Netzwerk bestehen. Natürlich funktioniert es auch als simpler MP3-Player mit einem eingesteckten USB-Stick (oder Speicherkarte in einem USB-Adapter). Bedienen lässt es sich am Gerät selber, per Fernbedienung oder per App auf dem Smartphone. Das ist aber uninteressant für mich, da ich solche Geräte/Möglichkeiten schon besitze/kannte. Fünf Stationstasten sind zur Senderspeicherung zwar ein bisschen wenig – im Moment – da ich viel mit dem Teil spiele und immer mehr tolle Sender entdecke – später aber, wenn ich mich ans Radio gewöhnt habe und mich wieder in der normalen Tagesroutine befinde, reichen die fünf Stationtasten natürlich völlig aus. Zumal es nicht umständlich ist, einen Sender zu finden.

Tja, Times are changing. Die analoge Radiotechnik scheint wohl doch am Ende zu sein – gar nicht mal in erster Linie wegen der Technik, sondern wegen der unglaublichen Zunahme von Störungen durch irgendwelche funkenden Geräte heutzutage. Ich bin kein Experte, doch es sieht für mich danach aus, dass sie, obwohl sie auf anderen Frequenzen kommunizieren, dennoch für die Störungen verantwortlich sind. DAP+ war dann entgegen aller Reklameversprechen eben keine Alternative, da auch der DAP+Empfang (bei mir) nur äußerst bescheiden funktioniert und ich von den erzieherischen WDR-Sendern, die mittlerweile in allen Bereichen ihre politische Propaganda und ihre Haltungs-Trigger einschleusen (und nur der WDR war mit ca. 15 Sendern empfangbar), wirklich die Nase gestrichen voll habe.

Durch 25.000 Sender werde ich mich nie durchhören können, das ist klar, doch ich habe schon drei wunderbare Oldie-Sender aus USA, UK und Deutschland gefunden. Auch falls noch andere bisher unentdeckte auf mich warten, so macht mir bereits jetzt nach nur drei Stunden das Radiohören endlich wieder riesengroße Freude.

Das wollte ich nur mal ebkes schnell gesagt haben. Jetzt genieße ich weiter eine Radio-Entdeckungsreise und fahre den Rechner herunter. Radio war und ist etwas ganz Besonderes, wenn man denn die Freiheit der Wahl hat.

Achso, fast vergessen. Falls es dich interessiert. Es ist das Imperial i110” der Firma „Telestar”, das es bei Amazon für um die 75 Euro gibt.

Vom bösen Nichts

Noch immer warte ich auf die entsprechende Bewegung (Stempel) des Amts, deshalb war ich ja vor Ort, weshalb ich die Treppe hinab stieg, die dann den Fuß bunt werden ließ, weshalb ich heute „Häuptling Bunter Fuß” genannt werde (alles eine Kausalkette). Ist aber nach wie vor öffentlich top secret, denn erst wenn alles in trockenen Tüchern ist, erwähne ich’s. Fällt mir ziemlich schwer, denn beim langweiligen Abwarten und Nichtstun würde ich schon gerne schreibend darüber nachdenken und vorausplanen (in Abwandlung von „der Appetit kommt beim Essen” kann man auch sagen, der Gedanke kommt beim Reden/Schreiben). Das ist ja auch der Grund, weshalb ich eine Blogpause von ein paar Tagen einlegen wollte – ich kann nämlich „eigentlich” an nichts anderes denken, über was sollte ich dann schreiben?

Wie du siehst, heute ein absolut nichtssagender Eintrag, Hauptsache hier steht etwas, nicht wahr? Bin doch in Wahrheit ein alter Schwätzer.

Inneres Ich: „Das machen die Medien jeden Tag so.”

Stimmt nu’ auch wieder. Und wenn man böse ist, kann man behaupten, dass viele Leute jeden Tag aufs Neue dieses nichtssagende Mediengeschwätz auf Twitter-X & Co. weiter verbreiten. So wird aus dem Nichts immer mehr Text, Mutmaßungen werden zu Gerüchten, die sich zu vermeintlichen Wahrheiten aufblasen, die wiederum oft zu Dementis oder Konsequenzen führen, die zwar durch das Nichts begründet sind aber dennoch durch Reaktionen bzw. Antworten zu einer neuen Realität heranwachsen. Aus dem Nichts erschaffen sozusagen.

Demnach zur vorsorglichen Klarstellung: Heute steht hier nichts Inhaltliches, ich warte nur aufs Amt und schone meinen Buntfuß (würde ich die Beamtin fragen, wieso es so lange dauert und dass sie ihre Fingernägel auch in ihrer Freizeit lackieren könne, würde ich zur Strafe doppelt bis dreifach so lange waren). Bis morgen also hier im Verkaufskatalog der unterschiedlichen Artikel des bösen Nichts. Aber wie du siehst: mit gut Text für nix 🙂

Krieg

Zuvor ein Disclaimer, so etwas muss man ja heutzutage bei jeder Gelegenheit einfügen: Also nein, ich mache mich nicht über den Krieg lustig. Krieg ist furchtbar, unnötig und beinhaltet neben dem Tod nur noch die Kapitulation der Diplomatie. Die zivilen Opfer sterben ohne jeden Sinn für Dinge, die in ihren Leben bedeutungslos gewesen wären. 1.000 Jahre später und keiner weiß mehr, wofür es diesen Krieg überhaupt gegeben hat; 500 Jahre später und man macht sich auf Mittelalter-Festen einen Spaß aus den damaligen Schlachten; 100 Jahre später und kaum ein Mensch versteht z.B. die Gesellschaft des Kaiserreichs mehr.

Zeitlos bleibt aber der sarkastische Humor etwa von Jaroslav Hašek, der seine Romanfigur, den braven Soldaten Schwejk sagen lässt, dass er nun mal keine große Lust verspüre, für den Herrn Kaiser und seine Familie in die Schlacht zu ziehen. Wer so etwas vor 120 Jahren sagte, galt als Vaterlandsverräter, wurde gecancelt und bestraft und landete nicht selten dafür im Gefängnis. Heute gehören die Schwejk-Episoden zur Weltliteratur.

Bei all dem Leid kann ich deshalb auch den sarkastischen Humor russischer Soldaten gut verstehen, wenn sie ein ums andere Mal die Panzer aus westlicher Produktion stilllegen. „Und hier ist der gelobte ‘Leopard’ […] So furchteinflößend ist diese Technik auch wieder nicht […] Das sind jetzt unsere Trophäen” (zum Videoausschnitt).

US-Bradleys und deutsche Leoparden fallen derzeit reihenweise in die Hände der russischen Soldaten. Entweder werden sie zerstört oder deren Besatzungen verlassen panikartig die rollenden Festungen und lassen sie sogar mit laufenden Motoren zurück. Ein einziger Leopard kostet, je nach Modell und Ausführung, zwischen 3 und 7 Millionen Euro. Was könnte man mit den Hunderten Milliarden Euro für enorme humanitäre Hilfe leisten! Stattdessen werden die Kassen der Kriegsgewinnler gut gefüllt und den normalen Menschen bleibt wie immer nur das Sterben in all dem Dreck und Elend.

Und was macht die Religion? Das Christentum? Es schüttet Öl ins Feuer und fordert noch mehr noch schlimmere Waffen. Wir erlebten gerade erst auf dem evangelischen Kirchentag die Bankrotterklärung der Christen, den Abgesang des Neuen Testaments, den Jubel der Massen beim neuerlichen Ans-Kreuz-Nageln von Jesus Christus.

Humor ist das einzige, was einen vor der schieren Verzweiflung bewahrt. Ob Schwejk oder M*A*S*H. Wie hieß es noch vor wenigen Monaten in den heimischen Medien? Den Russen fehle es für ihre Militärtechnologie, ja sogar für ihre Waschmaschinen an westlichen Computer-Chips; heute können sie jene aus den Leoparden nehmen und sie in ihre Waschmaschinen einbauen.

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Nachtrag: Achtung, Humor!

Kleine Link-Show

Weil ich letzte Tage einen Mann sprach, der tatsächlich keinen Computer zu Hause hat und nachrichtentechnisch aufs Fernsehen angewiesen ist, präsentiere ich hier nur mal ein paar Links, deren Inhalt dort im Fernsehen kaum, ziemlich anders oder gar nicht vorkommt. Ein Smartphone besitzt er nämlich und war hier im Tagebuch schon mal zu Besuch.

Die ARD will noch höhere Zwangsgebühren und im RBB soll ausgerechnet Merkels Regierungssprecherin, Ulrike Demmer, Intendantin werden.

Weil sie „keinen ernsthaften Wert für Minderjährige” darstelle, beginnen die Leute in den USA die Bibel in den Schulen zu verbieten. Kann man ja mal machen, wird also mit zeitlicher Verzögerung ebenfalls zu uns kommen.

Derweil beschäftigt sich die Regierung aber noch mit einem Gesetzesentwurf, der bestimmt, in welcher Höhe der für die Mitglieder der Bundesregierung vorgesehene Inflationsausgleich ausfallen soll. Im Übrigen fordern alle Parteien bis auf die AfD sowieso mehr Geld.

Sahra Wagenknecht sagt: „Was die Grünen heute machen ist klassisch rechte Politik” – nun, egal, was sie sagt, sie wird nämlich jetzt vollends aus der Linkspartei gecancelt.

Aus Links mach Rechts, das ist gegenwärtig enorm trendy aber nach wie vor recht dumm, wie Giovanna Winterfeld szenesprachlich auf den Punkt bringt.

Reicht vielleicht für heute und ist noch ganz moderat, angesichts der Realität könnte man sogar brav dazu sagen.

So, bis später erstmal.

Mehr Eis am Südpol

Gefunden bei „Reitschuster”. Die Eisfläche am Südpol wächst kontinuierlich. Von der Studie „Change in Antarctic ice shelf area from 2009 to 2019”, die sich (statt der üblichen Computermodelle) auf Messungen und Beobachtungen stützt, hört, liest und sieht man in den Mainstreammedien nichts. Hier das Wesentliche aus dem Abstrakt per Google-Übersetzer (ausführlich wird diese Studie auch in deutscher Sprache bei „EIKE” behandelt):

„Insgesamt ist die Fläche des antarktischen Schelfeises seit 2009 um 5305 km2 gewachsen, wobei 18 Schelfeisflächen zurückgingen und 16 größere Schelfeisflächen zunahmen. Unsere Beobachtungen zeigen, dass die Eismasse der antarktischen Schelfeise im letzten Jahrzehnt um 661 Gigatonnen an Eismasse zugenommen hat, wohingegen der stationäre Ansatz einen erheblichen Eisverlust im gleichen Zeitraum schätzen würde, was zeigt, wie wichtig es ist, Beobachtungen des Kalbungsflusses mit zeitlicher Variable zu verwenden, um Veränderungen zu messen.”

Im Mainstream wird noch das Gegenteil dieses Ergebnisses behauptet. Aus „Follow the Science” ist also längst ein „Follow Our Science” geworden – und wenn sich, wie hier, Ergebnisse der Wissenschaft diametral widersprechen, bleibt dem Normalbürger letzttlich nur der Glaube übrig (an die Seriosität der „Tagesschau”). Und das Bezahlen mit der CO2-Abgabe natürlich.

Kinderrezensionen

Obwohl ich erst vor wenigen Monaten schrieb, nach Jahrzehnten ab sofort im Tagebuch nicht mehr „Serienjunkies” zu verlinken, war ich gerade trotzdem dort, da ich eine Kritik zu einer Serie suchte, zu der ich nirgendwo sonst etwas fand. Um welche Serie es geht, das lass ich jetzt erst mal offen, denn es würde die Aussage dieser „Rezension” beeinflussen. Also, bei “SJ” heißt es dazu:

„Die erste Episode von XXX tröpfelt gemächlich als slow burn vor sich hin und ist eine ziemlich deprimierende Angelegenheit mit zuweilen steifem bis hölzernem Schauspiel. Das tut dem Ganzen aber kaum keinen Abbruch, denn die ultraspezifische Prämisse mit hohen emotionalen wie materiellen Einsätzen ist dermaßen faszinierend, dass man dem Format seinen morbiden Six Feet Under-Auftakt gerne gönnt.”

Fehler stehen so im Original. Wenn es nur eines einzigen Grundes bedarf, weshalb man mittlerweile um „SJ” einen Riesenbogen machen sollte, dann sind es solche Null-Aussagen. Ich kann mich nicht erinnern, je eine vergleichbare, sich selber widersprechende und einfach nur peinliche „Rezension” gelesen zu haben. Genau das passiert, wenn man kein Geld mehr hat, um wenigstens normal-gebildete Filmfreunde ordentlich für Rezensionen zu bezahlen und auf Schüler zurückgreifen muss, deren Chancen auf einen Beruf, wie man sieht, maximal in einer Parteikarriere bei den Grünen besteht. Keine Ahnung, von wem diese Worte stammen, wohlweislich wurde keine Autorin bzw. kein Autor namentlich genannt. Das zeigt, dass es sich wahrscheinlich um ein Kind handelt, das ein bisschen Erwachsensein spielt. Alles andere wäre noch viel schlimmer.

So, mein kurzer Morgeneinwurf sozusagen, komme von der Arbeit, Essen ist fertig und justamente beginne ich exakt mit dieser Serie. Alles ist also offen, später (vielleicht) mehr dazu. Mal schauen, ob ich im Sessel schon einschlafe oder nach der Pilotfolge den regulären Weg ins Bettchen finde – letzteres spräche für eine gelungene Serie.

Schönen Tag und auf baldiges Wiederlesen.

Oster-Unken

Soll ich mal der fiesen Unke in mir heute Gehör verschaffen? Nein? Lieber nett und freundlich bleiben, damit man gerne hier liest? Das ist aber kein Tagebuch der Unterhaltung, sondern eines der Kraftvergeudung, und heute fühle ich mich so stark, dass ordentlich was an Kraft zu verschwenden ist.

Für die TV-Unterhaltung würde es stimmen, sie muss neutral bleiben, dann hat sie Erfolg. Wenn sie benutzt wird oder sich benutzen lässt, um politische Ansichten zu transportieren, wird sie zur Propaganda. Die will kein Mensch freiwillig sehen. Die einen, gegen die sie sich wendet, werden sauer und schalten ab, und die anderen, denen sie nach dem Mund redet, sagen: „Kenn ich schon, meine Rede, aber das brauche ich nicht auch noch in meiner Freizeit”. Am Ende werden Propagandisten von keinem geliebt und stehen von allen verlassen alleine auf der Bühne.

So erging es der „Lindenstraße”, deren Produzenten, Autoren und Darsteller ab 2015 herum förmlich ausrasteten und ein Bild der Gesellschaft zeichneten, das es nie gab. Moralisch überhöht, politisch einseitig und dabei so dummdreist inszeniert, dass beinahe die ganze Nation sich in ihrer Intelligenz beleidigt fühlte. Der Niedergang war leicht abzusehen. Jetzt wird die nächste Erfolgsserie auf die Schlachtbank der Propaganda gelegt, das „Traumschiff”. Damit wird man heute vom Stichtag sprechen können, ab dem die Sehbeteiligung rapide in den Keller rauscht, was dann zwangsläufig in wenigen Jahren zur Einstellung dieses Formats führen wird. Soll’n wir wetten? Apropos „Wetten dass?”: Thomas Gottschalk hatte Glück (im Unglück) und rechtzeitig aufgehört, denn dadurch wurde seine wirklich gute Unterhaltungssendung zur Legende und er zu einem Beinahe-Gott des Entertainments. Aufhören auf dem Höhepunkt des Erfolgs – eine alte Weisheit zwar, doch eben wahr.

Dasselbe gilt übrigens m.E. für den Sport. Wenn biologische Männer bei Schwimm- oder Leichtathletik-Events als Frauen die Medaillen und Pokale abgreifen, werden die Zuschauer ausbleiben. Das ist ähnlich wie bei der Tour de France. Dieser Apothekenrundfahrt will keiner mehr mitfiebern. Nach Katar geht es für den Fußball in Deutschland gleichfalls bergab. Sogar in meinem persönlichen Umfeld habe ich noch nie zuvor so viele Leute gesehen, die sich anderen Sportarten zuwenden, die sogar begeistert nachts vor Live-Übertragungen des US-Sports sitzen oder sich ganz neuen Sportarten widmen, die nicht mehr wie der klassische körperliche Wettkampf ausgefochten werden, sondern in einer Mischform mit ehemals Computer-Spielen stattfinden. Etwas bisher Unbekanntes wächst dort heran. In Asien füllen diese Protagonisten der neuen Unterhaltung ganze Stadien. Ihre Live-Übertragungen werden weltweit im Internet oder über Spartenprogramme der Satellitensender von Millionen, wenn nicht gar von Milliarden Menschen verfolgt. Das klassische analoge TV hat ausgedient und wird meist nur noch zur Einschlafhilfe als Hintergrundbedudelung wahrgenommen. Dafür wollen die Öffentlich-Rechtlichen nun noch mehr Geld von uns allen erpressen, bis zu 25 Euro im Monat verlangen sie. Wer den Bogen überspannt, darf sich aber nicht wundern, wenn die Sehne plötzlich reißt.