Wie neu wieder da

So schnell kann’s gehen: Vor 10 Tagen jammerte ich noch verzweifelt über den Verlust des tollen Songs „Glide”, den ich in der rechten Blogspalte (der Dektopansicht) verlinkt hatte, und nun ist er wieder da. Wie ich schon sagte, so gibt es zwar etliche Coverversionen von ihm, mir ging es aber um eine ganz bestimmte Version, in der (meiner bescheidenen und unsachgemäßen Meinung nach) die perfekte Symbiose von/mit Musik, Text, Tempo, Arrangement, Stimme und Instrumenten gelungen ist.

Das kommt mir jetzt so vor wie die Aktivierung eines Punktes der Windows-Wiederherstellung in der Systemsteuerung: Eben noch allet kaputt, verschollen, geht nicht mehr – Mausklick, Neustart, rödeln, schon glänzt es wieder fabrikneu.

Wäre so etwas nicht auch mit unserer Regierung möglich? Ich denke schon, wenn die Mehrheit sich denn trauen würde, den entscheidenden Mausklick in Form eines Kreuzes auf den Wahlzettel zu machen. Die Rödelphase wird natürlich um so länger brauchen, je mehr Zeit vergeht, um den Klick endlich zu wagen. Dass man aber alles Materielle*, was man kaputtgemacht hat, auch wieder reparieren kann, steht außer Frage [edit: *okay, außer Lebewesen].

Derweil nix los inner Hütte, einen schönen Sonntag wünsche ich dir.

KI-Musik, ein Nachtrag

Nachtrag zum Thema KI-Musik vom letzten Sonntag. Thomas Foster, ein Musikproduzent, erklärt, wie brandneu was genau nun ist und wohin die Reise der KI-Musik wahrscheinlich geht. Im Grunde bestätigt er alles bisher Geschriebene aber geht viel intensiver auf das Thema ein. Sehr spannend! Vor allen Dingen seine Ausblicke in die nahe Zukunft. Und er stimmt zu, dass es in den verschiedenen Genres der Musik starke Unterschiede gibt, was die KI nun leisten kann und was (bisher) nicht. Er sagt zum Beispiel, er glaube nicht, dass die KI die Musik töten werde, sondern die Beliebigkeit. Die KI mache sichtbar, wer wirklich ein Künstler ist und wer bestehende Musik lediglich kopiert, was die KI natürlich wesentlich besser könne. Auch geht Thomas Foster ausführlich aufs Thema Geld ein, das, o Überraschung, für alles Kommende der entscheidende Faktor ist. Ein ausgesprochen interessantes nur 20-minütiges Video:

Verschwundene Musik

O wie schade, eines der drei Musikstücke, das hier (in der Desktopansicht) in der rechten Spalte drei Jahre lang verlinkt war, ist auf YouTube komplett verschwunden. Der wunderabre Cover-Song von Mitski Miyawaki, „Glide”, wurde gelöscht. Leider fand ich kein alternatives Video. [Edit, 17.04.’26: Er ist wieder da 🙂] Es gibt zwar noch das Original und ein paar andere Cover-Versionen, doch ihnen fehlt der für meine Begriffe wundersame Zauber, der nur dem nun verlorenen Song innewohnt. Klar, für mich selber hatte ich längst den Song als Video und als MP3-Datei gesichert, doch falls es Copyright-Gründe fürs Löschen auf YouTube gab, was ja wahrscheinlich ist, kann ich das Video nicht auf meinem eigenen YouTube-Kanal abermals hochladen. Also musst du leider – und jetzt kommt der „Weiterlesen-Link” 🙂 Weiterlesen

KI – Kunst, Poesie, Emotion vs. Kaufhausmusik

Letzte Nacht habe ich etwas für mich Neues entdeckt, was mich gleichermaßen erschreckt hat wie verblüfft. Und zwar KI-generierte Musik. Ich wusste aber anfangs nicht, dass es KI-Musik war, ich dachte, naiv wie ich nun mal bin, sie sei „echt”.

Ich war auf der Suche nach Einschlafmusik. Da ich ein großer Freund von smoothigem Jazz und Blues bin, fand ich plötzlich unzählige YouTube-Kanäle, die so etwas anboten – stundenlange Alben. Vor ungefähr ein bis zwei Jahren gab es so etwas noch nicht. Also hatte ich mir 3 Alben von insgesamt 6 Stunden Spieldauer als nur 3 MP3-Dateien heruntergeladen. Zwar wunderte ich mich, dass keine Interpreten genannt wurden, doch dachte ich nicht weiter darüber nach. Etwa so etwas. Als der Download in wenigen Minuten fertig war, hörte ich dort hinein. Es vergingen vielleicht 15 Minuten, dann hatte ich genug davon – warum? Ja, wie soll ich das jetzt beschreiben? Weiterlesen

Eine audio-technische Frage an Audio-Technik-Freaks :-)

Nach wie vor bin ich über die Klangqualität durch den 12-Euro-Equalizer und die 4 angeschlossenen Lautsprecher dermaßen begeistert, dass ich nun fast alle Musik, die ich besitze, auf eine SD-Karte sowie nochmal auf einen USB-Stick kopiert habe, um sie wahlweise per USB oder per Media-Center der Fritzbox (NAS) über das Internet-Radio, das mit seinen diversen Anschlussmöglichkeiten zusammen mit der alten Logitech-Soundanlage als rechnerunabhängige neue Musikanlage fungiert, hören zu können.

Musik, meist in Form von MPP3-Dateien aber auch viele FLAC-Dateien (letztere sind größer, bieten aber die beste Qualität), sammelte ich ungeordnet in einem mehrfach gesicherten (kopierten) Ordner sinnigerweise namens nur Musik. Alles habe ich seit Jahr und Tag da durcheinander einfach hineingepackt. Das musste also ein wenig organisiert werden. Bei der Neusortierung handelte es sich zwar nicht um alle Musik, doch immerhin um ca. 23 GB und knapp 3.500 Dateien, also Musikstücke. Das mag auf dem ersten Blick nach viel klingen, liegt aber sammlungstechnisch eher im mäßigen Bereich. Ich kenne CD-Sammlungen normaler Menschen, die sind x-mal größer. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Alles hatte wunderbar funktioniert, benötigte natürlich ausreichend Zeit, aber die besitze ich momentan zu meiner großen Freude ja zur Genüge.

Einziger Nachteil der Geschichte (es gibt nichts, bei dem ich nicht wenigstens etwas zu meckern hätte, nicht wahr?):

Für die Umwandlung von CDs in MP3-Dateien hatte ich mir in der Vergangenheit nie allzu große Mühe gegeben. Bei den MP3s gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die sich vor allen Dingen in einer leicht unterschiedlichen Lautstärke hörbar machen, wenn man denn, so wie ich es versäumt hatte, diese Lautstärke nicht bei der Umwandlung anpasst. Das könnte ich auch noch im Nachhinein machen, doch bei 3½ tausend Liedern? Also bitte, nein danke.

Nunja, es ist nicht wirklich schlimm und macht sich eigentlich nur dann ein wenig störend bemerkbar, wenn ich einen Ordner, sagen wir mal einen Mix-Ordner, an der Grenze der zumutbaren Zimmerlautstärke nachts durchlaufen lasse. Dann muss ich per Lautsprecherregler hin und wieder eingreifen. Daher jetzt endlich die Frage: Gibt es vielleicht ein kleines externes, ja, auch günstiges chinesisches Gerät, das diese Aufgabe quasi zwischengeschaltet übernehmen könnte? Ohne Qualitätseinbußen beim Klang befürchten zu müssen? Also keine Art eines externen Lautstärkereglers, den habe ich ja bereits, sondern eine automatische Anpassung der Lautstärke an ein individuell vorgegebenes Level. Wie soll ich sagen? Leise Musik würde bis zu einem maximalen Punkt automatisch lauter und laute Musik bis zu diesem Punkt leiser, so dass sich alles innerhalb eines vorgegebenen Bereichs aufhält. Vielleicht würde man das heutzutage als eine intelligente Lautstärkeregelung bezeichnen. Ich wüsste nicht mal einen Begriff, den ich bei einer Google-Suche dafür verwenden könnte. Ich = nicht nur Foto-DAU, sondern definitiv auch = Audio-DAU 🙂

Ob blond, ob schwarz, ob braun, ich liebe alle …

Mir ist schon klar, dass du, liebe Leserin, lieber Leser, mich nun für total durchgeknallt halten wirst. Ist mir aber egal 🙂

Inneres Ich: „Ich auch. Du bis durchgeknallt.”

Darf ich mich vielleicht aber vorher mal erklären?

Inneres Ich: „Gähn. Na, dann mach mal.”

Insgesamt habe ich für das neue Bettradio 3 verschiedene Modelle ausprobiert. Eines zurückgeschickt, eines behalten, weil die Verpackung weg war (verkaufe ich für 15 Euro auf dem Trödelmarkt) und danach schlussendlich – wie ausführlich berichtet – kaufte und behielt ich ein zweites baugleiches Küchenradio.

Durch die nicht beabsichtige „Radio-Rumhackerei” von letzter Woche lernte ich das Radio noch viel besser kennen als vorher und benutze jetzt bei beiden sogar Funktionen, die zwei Jahre lang beim Küchenradio ungenutzt blieben. Zwar bin ich kein Internetradio-Experte, doch halte ich dieses Gerät, das „Imperial i100”, nach allem, was ich gelernt habe, für das Beste, was man für rund 100 Euro bekommen kann. Natürlich gibt es Geräte von „Teufel” & Co., für die je mehrere Hundert Euro auf den Tisch gelegt werden muss und die höchstwahrscheinlich mein Bett- und Küchenradio klanglich in die Ecke stellen, doch die Funktionen des Bett- und Küchenradios und ihr Klang sind für mich hervorragend.

Und wie ich ebenfalls bereits schrieb, ist dieses „Imperial i110” leider ein Auslaufmodell bzw. seine Herstellung wurde längst beendet; man kann nur noch Restbestände kaufen. Deshalb hatte ich das Bettradio auch nur mit einem weiß lackierten Holzgehäuse gefunden. Schwarz und Holzfarben, die früher mal verfügbar waren, sind komplett ausverkauft. In Weiß passte es mir optisch am Bett aber nicht wirklich gut. Zwar bin ich mit dem weißen Radio absolut zufrieden (99,9 %), dennoch hielt ich nur interessehalber (ich betone das, denn es steckte wirklich keine echte Kaufabsicht dahinter) locker Ausschau, ob nicht irgendwo vielleicht noch eines in Schwarz angeboten wird. Wenn du danach googelst, findest du zuerst einige; schaust du aber näher hin (bestellen bis kurz vor dem Kaufabschluss), heißt es immer „Versand sobald verfügbar”. Oder es kostet plötzlich 150 Euro. Es gibt dieses Modell in schwarz einfach nicht mehr.

Dann kam mir „ebay” in den Sinn. Tatsächlich kann man da meist so zwei oder drei schwarze Radios „Imperial i110” finden, allerdings sind sie dermaßen voller Gebrauchsspuren, also nein, solch eine DNA-Schleuder möchte ich nicht am Bett direkt neben meinem Kopf stehen haben. Auch die Preise bei „ebay” sind unverschämt; dort kostet das Radio sogar gebraucht teilweise mehr als es neu gekostet hatte. Jaja, Angebot und Nachfrage, schon klar. Und da ich das Radio mittlerweile in und auswendig kenne, entdeckte ich bei „ebay” auch noch etliche Betrüger, die definitiv ein anderes Radio beschrieben als sie abgebildet hatten und umgekehrt. Sowieso war ich nie ein wirklicher Freund von „ebay”. „Ebay“ kann gut sein, ist aber nicht selten das genaue Gegenteil.

Wie dem auch sei, vorgestern kam mir dann die Idee, mal bei den Rückläufen von Amazon anzufragen. Mittlerweile ist es ja schon beinahe in Mode, sich Dinge zuschicken zu lassen, sie nur einmal anzuschauen und als „gefällt mir nicht” wieder kostenlos und bequem zurückzusenden. Das sind dann zwar gebrauchte Sachen, die aber nie wirklich benutzt wurden. Und sie gehen noch dazu für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises über die Ladentheke. Und siehe da, das Glück war mir hold: Amazon verkaufte für die Hälfte des Neupreises (Jürgen Trittin würde sagen, für ein paar Kugeln Eis) ein garantiert technisch fehlerloses schwarzes „i110”.

Es kam heute ohne Originalverpackung in einem kleinen Amazon-Karton liegend bei mir an. Lose dabei lagen Fernbedienung und Netzteil. Zuerst befürchtete ich deswegen Übles, doch nach dem Auspacken stellte ich freudig überrascht fest, dass nicht die geringsten sichtbaren Gebrauchsspuren, ja, nicht einmal Fingerabdrücke auf dem Display vorhanden waren. Ebenso die Fernbedienung sieht aus wie fabrikneu. Technisch war sowieso alles auf Null gestellt. Ich hab’s fast auswendig eingerichtet (bis auf die Stream-URLs, die kann man nicht auswendig lernen) und alles funktioniert hervorragend.

Das Weiße steht jetzt direkt hinter dem Monitor und spielt seit Stunden „Beatles & Friends”. Ich möchte nie mehr ein anderes Radio haben, das „Imperial i110” ist (wenn man es denn einmal kennt) mit das Beste, was es je gegeben hat. Es lassen sich übrigens sogar Aktiv-Lautsprecher anschließen. Mal gucken, es müssten noch welche im Keller stehen, wäre vielleicht etwas für das weiße. Ich mein‘ ja nur. Interessehalber 🙂

Ein Zauber aus Windows 95

Nach 32 Jahren kann man das olle Windows-Video „Good Times” von Edie Brickell immer noch gut hören und anschauen, finde ich. Wieso verliert es nichts von seinem Sprit der Moderne, obwohl es aus einer Zeit ohne Smartphones und Handys stammt? Irgendetwas, das ich nicht in Begriffe fassen kann, besitzt es. Das besondere Etwas oder einen Zauber. Magie 🙂

Biorhythmus Schnellumschaltung

18 Uhr, gleich geh‘ ich ins Bettchen, muss Montagmorgen fit sein, Termin in Kleve, also ebkes mal den Biorhythmus von Nacht auf Tag umstellen. By the way hatte ich am Nachmittag auf Amazon gewartet (Montagekleber für die Platten, die für Montag angesagt sind) und mich bei YouTube festgeschaut. Guck mal: Wie isses doch schön, fremden Menschen, den unterschiedlichsten Typen, überraschend Freude zu bereiten:

Hier oder hier oder hier im Video:

Musik-Tipp: Sydnie Christmas

Das musst du einfach sehen und vor allen Dingen hören. Sydnie Christmas bei „Britain’s Got Talent”: Eine junge Barbara Streisand mit einem ähnlichen Humor und, wie ich finde, sogar Gesichtszüge, die der jungen Streisand ähneln (besonders beim ersten Lied).

Sydnie Christmas hat auch einen eigenen Kanal. Da gibt es hauptsächlich Musik, kaum Live-Videos. Klar reicht das Zuhören, doch man muss sie unbedingt einmal erleben. Sensationell! Viel Freude dabei:

Led Zeppeliv IV – Tolle Coverversion des Schlagwerks

Guck mal, Sina (von „Sina Drums” auf YouTube) hatte vor ca. zwei Wochen ein herrliches Video eines DrumCovers ins Netz gestellt, in dem sie knapp 43 Minuten am Stück, also ohne Schnitt, das vielleicht beste Album von Led Zeppelin coverte, „Led Zeppelin IV” aus dem Jahre 1971 (darauf befindet sich übrigens auch „Stairway to Heaven”). Allein die Vorbereitung und das Training muss eine unglaubliche Arbeit gewesen sein.

Daraufhin meldeten sich die Geldgeier-Anwälte rund ums Copyright und forderten eine Sperrung des Videos, was natürlich seitens YouTube auch sofort geschah. Anmerken muss man hier, dass Sina nicht einen Cent für ihre Arbeit erhält, sondern alle Einnahmen, die durch die millionenfachen Klicks generiert werden, an die Copyrightsberechtigten abgeführt werden.

Da wurde nun Sina sauer (ich glaube, das kann man ruhig so sagen) und veröffentlichte dieses Statement. So etwas hat sie in den über 10 Jahren des Betreibens ihres Kanals noch nie gemacht. Und siehe da, es kam beim Adressaten an. Led Zeppelin reagierten und sorgten für die Entsperrung des besagten tollen Videos (wofür sich Sina natürlich in einem gesonderten Statement auch extra bedankte).

Doch jetzt zum Video, dem Drum-Cover. Es ist, wie ich finde, sensationell gelungen, zum Teil spielt sie mit 4 Drum-Sticks gleichzeitig. Und das Video ist sogar humorvoll umgesetzt, denn während der Songs ohne Schlagzeug kommuniziert Sina mit Zetteln, die sie in die Kamera hält.

Genieße „Led Zeppelig IV” im Orginal – bis auf die perfekte neue Tonspur des Schlagwerks:

Drum-Cover Rocky

Heute habe ich einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen für dich: Sina hat ein Drum-Cover vom kultigen Rocky-Soundtrack gemacht, das perfekt und humorvoll in Szene gesetzt wurde. Schöner Bildschnitt, lustiges Outfit inklusive Schweiß-Shirt und natürlich wieder mit einem erstklassigen Spiel auf dem Schlagzeug, das sich zum Finale hin in eine furiose Trommelei entwickelt, die dir schier den Atem raubt.

Wir lesen uns am Donnerstag wieder (Arbeitsnächte). Bis dahin. Krame doch mal den Spielfilm hervor, er hat nichts von seinem Spirit verloren. Jedenfalls wünsche ich dir vergnügliche Unterhaltung mit ROCKY:

Main Theme von Lonesome Dove

Weil wir gerade davon gesprochen haben … Nichts anderes mache ich heute. 6 ¼ Stunden lang. Wunderbar!

Das Hauptthema der Filmmusik beginnt erst ab eine Minute und 10 Sekunden. Die Musik davor habe ich für mich zwar abgeschnitten, darf das Ergebnis als MP3-Datei aber hier nicht veröffentlichen, da es so ja eine Bearbeitung darstellt, die copyright-mäßig verboten ist. Also einfach den Regler vorschieben zu 1:10 🙂