O wie schade, eines der drei Musikstücke, das hier (in der Desktopansicht) in der rechten Spalte drei Jahre lang verlinkt war, ist auf YouTube komplett verschwunden. Der wunderabre Cover-Song von Mitski Miyawaki, „Glide”, wurde gelöscht. Leider fand ich kein alternatives Video. Es gibt zwar noch das Original und ein paar andere Cover-Versionen, doch ihnen fehlt der für meine Begriffe wundersame Zauber, der nur dem nun verlorenen Song innewohnt. Klar, für mich selber hatte ich längst den Song als Video und als MP3-Datei gesichert, doch falls es Copyright-Gründe fürs Löschen auf YouTube gab, was ja wahrscheinlich ist, kann ich das Video nicht auf meinem eigenen YouTube-Kanal abermals hochladen. Also musst du leider – und jetzt kommt der „Weiterlesen-Link” 🙂 Weiterlesen
Kategorie: Technik (analog)
Made in China
Also ich muss ja schon sagen, das schmale aber recht dicke und weiche transparente doppelseitige Klebeband, von dem ich letztes Jahr mehrere Rollen bei „AliExpress” in China gekauft hatte, erfüllt zum x-ten Mal hervorragende Dienste. Das gibt es auch bei Amazon für knapp 3 Euro, kann ich nur wärmstens empfehlen. Letzte Nacht habe ich eine Bodenleiste damit repariert. Es hatten sich zwei Nägel gelöst. Hämmern um 3 Uhr nachts wäre keine gute Idee gewesen und normales doppelseitiges Klebeband ist zu dünn, das hätte nicht gehalten, also klebte ich einen Streifen von diesem durchsichtigen Klebeband zwischen Leiste und Wand und voilà, perfekter Halt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es früher ein solches Band gegeben hat. Dabei war ich Stammgast in den Baumärkten. Jedenfalls hatte ich es erst vorletztes Jahr zum ersten Mal überhaupt irgendwo gesehen. Weiterlesen
Mäuse
Nach 9 Jahren im Einsatz (2016 gekauft) der Logitech-185-Computermäuse wechselte ich zwei letztes Jahr im Januar durch die etwas größere Variante der 190er aus (hier schrieb ich darüber). Vor wenigen Wochen versagte die erste, heute die zweite dieser neuen Mäuse. Die Klickfunktion wurde hakelig, was lästige versehentliche Klickorgien zur Folge hatte. Ein Jahr Haltbarkeit, das ist nicht akzeptabel, finde ich. Also habe ich beide wieder durch die 185-Version ersetzt. Diese alten Mäuse gehen somit ab heute ins 10. Jahr einer exzessiven Benutzung.
Ob heute gekaufte 185er Mäuse allerdings eine ebenso lange Haltbarkeit aufweisen, ist fraglich. Denn das Versagen der 190er ist ja ein mechanisches Verschleißproblem, weshalb man nicht mit Sicherheit wissen kann, ob und falls ja wie die Herstellungsbedingungen auch der 185er Mäuse seit 2016 „optimiert“ wurden. Es wird schließlich fast alles von Tag zu Tag billiger und billig produziert. Ich weiß, ich selber bin daran mitschuldig, kaufe ich doch liebend gerne die günstigeren Dinge des Lebens. Zum Beispiel den 12-Euro-Equalizer, seine Qualität beeindruckt mich nach wie vor sehr – okay, die Anschaffung liegt auch erst einen Monat zurück. Schaun wir mal, wie er sich in Zukunft schlagen wird.
Eine audio-technische Frage an Audio-Technik-Freaks :-)
Nach wie vor bin ich über die Klangqualität durch den 12-Euro-Equalizer und die 4 angeschlossenen Lautsprecher dermaßen begeistert, dass ich nun fast alle Musik, die ich besitze, auf eine SD-Karte sowie nochmal auf einen USB-Stick kopiert habe, um sie wahlweise per USB oder per Media-Center der Fritzbox (NAS) über das Internet-Radio, das mit seinen diversen Anschlussmöglichkeiten zusammen mit der alten Logitech-Soundanlage als rechnerunabhängige neue Musikanlage fungiert, hören zu können.
Musik, meist in Form von MPP3-Dateien aber auch viele FLAC-Dateien (letztere sind größer, bieten aber die beste Qualität), sammelte ich ungeordnet in einem mehrfach gesicherten (kopierten) Ordner sinnigerweise namens nur Musik. Alles habe ich seit Jahr und Tag da durcheinander einfach hineingepackt. Das musste also ein wenig organisiert werden. Bei der Neusortierung handelte es sich zwar nicht um alle Musik, doch immerhin um ca. 23 GB und knapp 3.500 Dateien, also Musikstücke. Das mag auf dem ersten Blick nach viel klingen, liegt aber sammlungstechnisch eher im mäßigen Bereich. Ich kenne CD-Sammlungen normaler Menschen, die sind x-mal größer. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Alles hatte wunderbar funktioniert, benötigte natürlich ausreichend Zeit, aber die besitze ich momentan zu meiner großen Freude ja zur Genüge.
Einziger Nachteil der Geschichte (es gibt nichts, bei dem ich nicht wenigstens etwas zu meckern hätte, nicht wahr?):
Für die Umwandlung von CDs in MP3-Dateien hatte ich mir in der Vergangenheit nie allzu große Mühe gegeben. Bei den MP3s gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die sich vor allen Dingen in einer leicht unterschiedlichen Lautstärke hörbar machen, wenn man denn, so wie ich es versäumt hatte, diese Lautstärke nicht bei der Umwandlung anpasst. Das könnte ich auch noch im Nachhinein machen, doch bei 3½ tausend Liedern? Also bitte, nein danke.
Nunja, es ist nicht wirklich schlimm und macht sich eigentlich nur dann ein wenig störend bemerkbar, wenn ich einen Ordner, sagen wir mal einen Mix-Ordner, an der Grenze der zumutbaren Zimmerlautstärke nachts durchlaufen lasse. Dann muss ich per Lautsprecherregler hin und wieder eingreifen. Daher jetzt endlich die Frage: Gibt es vielleicht ein kleines externes, ja, auch günstiges chinesisches Gerät, das diese Aufgabe quasi zwischengeschaltet übernehmen könnte? Ohne Qualitätseinbußen beim Klang befürchten zu müssen? Also keine Art eines externen Lautstärkereglers, den habe ich ja bereits, sondern eine automatische Anpassung der Lautstärke an ein individuell vorgegebenes Level. Wie soll ich sagen? Leise Musik würde bis zu einem maximalen Punkt automatisch lauter und laute Musik bis zu diesem Punkt leiser, so dass sich alles innerhalb eines vorgegebenen Bereichs aufhält. Vielleicht würde man das heutzutage als eine intelligente Lautstärkeregelung bezeichnen. Ich wüsste nicht mal einen Begriff, den ich bei einer Google-Suche dafür verwenden könnte. Ich = nicht nur Foto-DAU, sondern definitiv auch = Audio-DAU 🙂
Altersdemenz?
Wenn ich „morgens” aufstehe – nein, in einem authentischen Tagebuch muss ich anders anfangen, weil ich ja nicht morgens aufwache, aber wenn ich schriebe „morgens um 15 Uhr“, würde es noch schräger klingen. Also neutral: Nachdem ich nach ca. 7 Stunden Schlaf aufstehe, führt mein erster Weg noch im Adamskostüm ins Bad. Da rüsel (krame) ich dann ein wenig herum, kleide mich an und gebe anschließend dem Küchenerker meine Aufwartung. Weil ich aber das noch immer neue Untertischgerät über Nacht mit dem praktischen Tischschalter ausschalte, müsste ich jedes Mal aufs Kaffee- oder Teewasser warten. Ich vergesse tatsächlich beständig, bevor ich ins Bad schleiche, ebkes zur Küche zu gehen, um nur schnell den Schalter zu drücken. So wäre nämlich das Wasser (90 Grad heiß) genau dann fertig, wenn auch ich fertig aus dem Bad komme.
Ist das tägliche Vergessen nun bereits ein Anzeichen beginnender Demenz? Als praktische Lösung gegen das Vergessen bzw. für rechtzeitig heißes Wasser und gesunde morgendliche Bewegungsaktivität habe ich im Bad an den Spiegel jedenfalls ein Erinnerunszettelchen geklebt. „Boiler” steht darauf (siehe unten).
Würdest du, rein theoretisch mal angenommen, als unbeteiligter Besucher meiner heiligen Hallen nun angesichts des Merkzettels denken, es hause dort ein Alzheimer-Patient in der Wohnung? Oder läge es für dich noch im grünen Bereich des Normalen?
Jaja, „Käse” steht auch darauf. Ich meine, wenn ich schon mal dabei bin? Gouda am Stück schmeckt nämlich erst so richtig gut, wenn er zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur gelegen hat. Allerdings später abermals warten zu müssen, weil ich wieder vergessen habe, den Käse rechtzeitig rauszulegen, das versaut einem die Frühstücksfreude ungemein. Da aber mein Kühlschrank im stets abgedunkelten und deshalb kühleren Schlafzimmer steht (wegen des Treibhauseffekts im Sommer aufgrund der großen Fensterscheiben im Küchenerker), soll der Notizzettel mich halt ebenfalls daran erinnern, zum munteren Schalterdrücken gleich auch noch den Käse mitzunehmen. Ich finde das keine Demenz, sondern eine praktische Idee, oder?
Von 2 auf 4 Lautsprechern
Von der kaputten Soundanlage aus dem letzten Jahr – du erinnerst dich? – hatte ich die beiden guten Satelliten-Lautsprecher behalten. Der Rest wurde entsorgt. Ja, wirklich, er liegt nirgendwo mehr versteckt herum, ist definitiv auf dem Müll gelandet. Und was könnte ich nu‘ mit diesen beiden Lautsprechern anstellen? Das war die Frage.
Warum statt 2 Lautsprechern an der aktuellen Logitech-Soundanlage nicht 4 Lautsprecher? Klanglich bringt das zwar keine Verbesserung, doch der Klang von 4 im Raum verteilten Boxen hört sich eindeutig gleichmäßiger an als von 2.
Nun ist es so: Die beiden Lautsprecher der Logitech-Anlage besitzen 4 Ohm Widerstand. In Ohm wird also der elektrische Widerstand gemessen, der im Audiobereich auch als „Impedanz” bezeichnet wird. Je geringer dieser Widerstand ist, desto höher wird die Leistung des Verstärkers. Alles unter einem Ohm kann man schon als Kurzschluss bezeichnen. E-Dampfer würden hier natürlich vehement widersprechen, doch das ist eine andere Geschichte. Moderne Verstärker funktionieren im Bereich von 4 bis 16 Ohm. Alte Röhren- oder Transitor-Verstärker aber nicht. Auch günstige Soundanlagen, die mit ihren eigenen Lautsprechern betrieben werden, verzichten auf diese Möglichkeit eines variabel nutzbaren Widerstandes.
Schließt man pro Ausgang zusätzlich zum eigenen 4 Ohm-Lautsprecher mittels einer üblichen Parallelschaltung (z.B. mit einem Y-Adapter) einen zweiten 4-Ohm-Lautsprecher an (die beiden alten Satelliten-Boxen besitzen je 4 Ohm), dann – und Obacht! – verdoppelt sich der Widerstand nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, sondern er halbiert sich auf nunmehr nur noch 2 Ohm. Das würde dem Verstärker schaden, wenn nicht sogar ihn augenblicklich zerstören. In Allegorie mit dem E-Dampfen könnte man so etwas dann als „Kurzschluss-Hören” bezeichnen 🙂
Schließt man hingegen die zusätzliche 4-Ohm-Box in einer Reihenschaltung an, so verdoppelt sich der Widerstand und aus 4 Ohm werden 8 Ohm. Merke: Parallelschaltung = halbiert; Reihen- bzw. Serienschaltung = verdoppelt.
Ein höherer Widerstand schadet wiederum dem Verstärker ganz und gar nicht, im Gegenteil, er schont ihn sogar. Allerdings verringert sich durch den höheren Widerstand die Leistung, die dann per Lautstärkeregler ausgeglichen werden muss. Sie halbiert sich aber nicht, sondern sie verringert sich nur mehr oder weniger geringfügig. Also sagen wir zum Beispiel: Wenn vorher Stufe 2 Zimmerlautstärke bedeutet hat, so ist es mit dem Zusatzlautsprecher Stufe 3. So ungefähr. Nur dass du eine bildliche Vorstellung davon hast.
Da ich weder Lust verspürte, für die Serienschaltung die vorhandenen Stecker der Lautsprecher abzuschneiden, weil sie ja für eine normale Parallelverbindung belegt sind, noch da mir nach Kabelgefriemel bzw. Frickeleien der Sinn stand, sondern ich die Anschlüsse richtig professionell gestalten wollte, kaufte ich diese Handvoll Stecker (für wenige Cent), die mir im Übrigen auch ein Verlöten ersparten. Ich hätte mir aufgrund meiner Ungeschicklichkeit eh hundertmal die Finger dabei verbrannt. Außerdem lag im Keller noch eine ungenutzte, original verpackte 20-Meter-Rolle Lautsprecherkabel, von der ich mich bedienen konnte, die ich vor 15 Jahren für etwas glaubte zu benötigen, das dann aber ohne dieses Kabel realisiert worden war.
Wie dem auch sei, die Heimwerkerei wurde erfolgreich erledigt. An beiden Ausgängen befindet sich nun je eine ordentlich mit Steckern verbundene Serienschaltung der Lautsprecher. Es war ein bisschen tricky, denn man kann wegen der Stecker und dem nur zweifarbigen Kabel leicht Fehler machen und schnell komplett die Übersicht verlieren; 8 Stecker/Buchsen richtig verkabeln. Den Erfolg werte ich jetzt einfach mal dreist als einen immerhin noch gut bestandenen Alters-Intelligenztest 🙂
Jedenfalls gibt es keinerlei Einbußen des durch den Equalizer erzeugten hervorragenden Klangs, ich kann den Lautstärkeregler nach wie vor nicht über ca. ein Drittel aufdrehen, ohne dass meine Ohren zu wackeln beginnen, und das Hörerlebnis im gesamten Raum ist – wie soll ich’s beschreiben, wenn nichts besser oder schlechter ist, aber es sich insgesamt doch „schöner” anhört? – sagen wir mal: Schön im Raum verteilt.
Reihenschaltung
16 Uhr: Guten Morgen. Nein, nein, don’t be entsetzt, ich bin schon lange wach, locker seit weit über einer Stunde. War gerade am Briefkasten. Heute Abend/Nacht steht eine Bastelarbeit an. Nicht schwierig, dazu brauche ich lediglich die sich rege räkelnden Gehirnzellen. Es wird nämlich eine Serien- bzw. Reihenschaltung. Mehr dann später oder so … | edit: später ist hier 😉
Interessehalber II oder ein 2-Kanal-Equalizer aus China
Hurra! Es funktioniert! Und sogar hervorragend. Darauf hatte ich voller Spannung gewartet. Auf den neuen chinesischen 2-Kanal-Equalizer. Bevor ich weiter schreibe, kurz eine Rechtfertigung, weil bei mir ja Haushaltssperre herrscht:
Dieses kleine Gerät, verbaut in einem Blech-Gehäuse, kostet bei Amazon zwischen 30 und 50 Euro. Das wäre mir in meiner augenblicklichen wirtschaftlichen Lage natürlich zu teuer. Bei „Ali-Express” kostet es aber nur 12 Euro (die Preise verändern sich täglich – ein Screenshot von gerade eben, es lässt sich sonst nicht verlinken). In etwa so viel Geld wie uns das Eis für die grüne Energiewende pro Jahr angeblich kosten sollte – nun, letzteres war eine dreiste Lüge, doch der Equalizer steht für 12 Euro tatsächlich bei mir.
Fast alles (mit Ausnahme der WLAN-Radioverbindung) auf dem unteren Foto (klick drauf = Großansicht) ist jetzt Technik von vorgestern. Und genau das finde ich so faszinierend. Keine „Funk-Verkabelung”, echte Cinch-Verbindungen. Ausgang (Klinke auf Cinch-Kupplung), Eingang, Ausgang, Eingang und wieder Ausgang nur per Cinch-Kabel. Es macht schließlich keinen Sinn, für das wunderbare Internetradio und für die Keller-Soundanlage einen überdimensionierten, modernen und möglicherweise funkenden Equalizer zum x-fachen des Preises beider Geräte zu kaufen. Hätte es das 12-Euro-Exemplar nicht gegeben, hätte ich auf dem Flohmarkt vor Ort nach einem vergleichsweise riesigen uralten Equalizer für 10 bis 20 Euro gesucht.
Und nun zum Ergebnis: Schade, dass ich keine Audio-Datei hochladen kann bzw. das ginge zwar schon, aber es bringt nichts, da der Klang durch deine Lautsprecher verändert werden würde. Jedenfalls wurde noch mal eine große Schippe draufgelegt. Besonders was die Höhen betrifft, damit hatte die Logitech-Soundanlage so ihre Schwierigkeiten. Bass gibt es mehr als genug durch die Bassreflex-Box, doch je nachdem, welche Musik ich höre und je nachdem wie laut oder leise sie spielt, fehlte etwas, ein gewisser Kick in den Höhen, der Kristall von kristallklar. Er ist nun da. Schillernd und glitzernd fürs Ohr sozusagen.
Der im Radio fest eingebaute Software-Equalizer wurde für den kleinen Lautsprecher des Radios konstruiert, über die Soundanlage bringt er leider nichts. Und da das Radio ja nicht über einen Computer läuft, lässt sich auch keine Software-Alternative finden. Nicht zuletzt werden nur 2 Kanäle benötigt – wobei ich immer noch nicht verstehe, wieso ein Radio mit nur einem Lautsprecher einen 2-Kanal-Ausgang besitzt.
Egal. Man hält es nicht für möglich (mir erging es wenigstens so), wie sehr und entschieden dieser Mini-Equalizer den Klang verbessert. Nochmal: Für 12 Euro! Eigentlich ist die Klangqualität jetzt so gut wie ein Viele-Hundert-Mark-Gerät der 70er Jahre. Okay, „Alexa-Lautsprecher” können das heute auch. Der technische Fortschritt im Audio-Bereich hat sensationelle Entwicklungssprünge vollbracht. Die Spionagetechnik allerdings ebenso.
In nächster Zeit werde ich noch Ausschau nach einer alten, optisch neutralen (transparenten?) Butter-Dose halten, die vielleicht in genau der richtigen Größe als Staubschutz deckelmäßig auf das kleine Gerät gelegt werden kann – edit: Schon erledigt! Niemand möchte nämlich verstaubte Potis drehen müssen, es gibt kaum Schlimmeres 🙂 Der Equalizer steht übrigens fest per Klettpunkt auf dem Radio; da wackelt oder rutscht nichts beim munteren Drehen an den Knöpfen.
„Interessehalber”
Ha! 🙂 Wusste ich’s doch, im Keller stand noch eine alte Soundanlage herum. Sie ist bestimmt 10 Jahre alt, hat zwei im Vergleich zu heute recht große Zweiwege-Boxen, einen Bass, den ich höchstens zu 5 % aufdrehen kann und eine Lautstärke, bei der man bei einer viertel Drehung des separaten Reglers (jener mit der grünen Kontrollleuchte) das eigene Wort nicht mehr versteht. Dennoch bleibt der Klang verzerrungsfrei und glasklar. „Logitech”, mehr steht nicht auf dem Gerät, denn das Firmenschild ist längst ab. Das Radio steht auf der Bassbox, da ich nicht wüsste, wohin sonst mit der Box.
| Edit: Habe gegoogelt, es ist das Z333 von Logitech, Baujahr 2015. Dank „meiner Bestellungen” bei Amazon konnte ich sehen, dass ich es 2016 gekauft hatte und dass es, wie ich jetzt auch sah, bis zu 80 Watt Nennleistung bringt, was selbst bei 30 oder 40 Watt Musikleistung innerhalb eines normalen Raums kaum auszuhalten ist. Kein Wunder, dass ich es nur so wenig aufdrehen kann. Ich dachte schon, ich sei „hör-senil” geworden 😉 |
Naja, das Radio wäre auch ohne Verstärker okay, aber der muss ja nicht weitere 10 Jahre im Keller vergammeln, nicht wahr? Und die Steigerung des Klangerlebnisses ist damit natürlich enorm.
Lösung bei Problemen der Systemwiederherstellung
Letzte Nacht wollte der Windows10-Rechner nach einer Systemwiederherstellung partout nicht mehr hochfahren. Das Finden des Fehlers hatte dann den Zeitpunkt, ins Bettchen zu gehen, bis in den frühen Morgen verschoben. Korrekt müsste es heißen, den Zeitpunkt, bis dass der Rechner wieder funktionierte, denn die Ursache kenne ich bis heute nicht.
In den Hilfeforen wird immer wieder zu mehreren Abbrüchen des Startvorgangs geraten, damit eine Selbstreparatur von Windows ausgelöst werde, das half aber anfangs nicht die Bohne. Man solle den Ausschaltknopf bei bis zu 3 Startversuchen jeweils lange drücken, so schreibt die KI – nun, selbst nach x-mal gab es keine Veränderung. Der Rechner bootete stets bis zum Windows-Bild aber der Monitor blieb anschließend schwarz.
Erst als ich auf den Gedanken kam, dass doch eigentlich ein erzwungenes Herunterfahren durch langes Drücken dieses Ein- /Ausschalters nicht unbedingt ein echtes Ausschalten bedeutet (weil ja noch Strom vorhanden ist und ich nicht weiß, was das verbaute modernere Board in einem solchen Fall genau macht), kam ich der Lösung näher. Ich zog also nach dem Steckenbleiben des Bootvorgangs den Netzstecker. Nach dem anschließenden Wiedereinstecken veränderte sich tatsächlich der Bootvorgang dahingehend, dass ich hören konnte, wie der angeschlossene uralte Scanner wieder in Betrieb genommen wurde. Der Bootvorgang des Betriebssystems reichte also schon mal ein Stück weiter. Danach blieb allerdings erneut der Monitor schwarz. Sodann befolgte ich den ursprünglichen Ratschlag der KI und drückte lange den Ausschalt-Knopf. Das zeigte schlussendlich dann Erfolg. Der Rechner fuhr wieder normal hoch, bestätigte die Systemwiederherstellung und alles war ab diesem Zeitpunkt in Ordnung.
Bevor ich diese Radikallösung in Angriff nahm, hatte ich aber x andere Möglichkeiten versucht wie z.B. sämtliche USB-Geräte abgesteckt oder die Einstellungen des Boards überprüft, die natürlich alle in Ordnung waren. Es verging also enorm viel Zeit, bevor ich den richtigen Lösungsweg beschritt.
Naja, so ist das halt, immer mal was Neues. Jetzt wissen du und ich jedenfalls, dass ein echtes Ausschalten des Rechners erst durch die physische Trennung vom Stromnetz verursacht wird. Weshalb der Rechner nach der erfolgten und wie sich später herausgestellt hatte, erfolgreichen Systemwiederherstellung aber spackte, das weiß ich immer noch nicht. Es wären alles Spekulationen und kein echtes Wissen. Spackspekulationen sozusagen.
Warum ich überhaupt eine Systemwiederherstellung gemacht hatte? Weil ich zu faul war, ein Experiment ordentlich zu beenden, es vernünftig zu deinstallieren und den vorherigen Zustand durch eine erneute umfangreiche Installation bestimmter zuvor gelöschter Programme wieder herzustellen. Die Systemwiederherstellung von Windows ist da schon praktisch. Normalerweise. Und es hat ja schließlich genau so funktioniert – wenn auch viel mehr Zeit dafür verging als veranschlagt. Zeit, die vergeht, ist aber keine Arbeit für mich; der Rechner hat gearbeitet, ich habe ihm dabei nur zugesehen. Von daher kann ich eigentlich gar nicht meckern. Und dass ich meine grauen, sich mäßig regenden Gehirnzellen dafür in Anspruch nehmen musste, betrachte ich heute als eine Art Brain-Training, was ja auch nicht das Schlechteste ist, gell?
Aus der Reihe Haushaltstipps für alte Säcke
Nicht nur die E-Dampfe kriegt man mit „WD-40” schnell wieder blitzblank, ebenfalls die fiesen Klebereste, die nach dem Abziehen des Reklame-Etiketts auf dem Seifenspender übrig bleiben, verschwinden fast von ganz allein. Auch wenn nun das 2. Bild eher trüb aussieht, das ist erneut ein unerklärliches fototechnisches Phänomen, ein Geheimnis, eine Täuschung, denn der Spender ist in echt klar wie Grünkloßbrühe:
Weshalb Grünkloßbrühe? Naja, weil Blauklöße zu sehr meine Naivität fördern, dann bewege ich mich zu blauäugig durch die Weltgeschichte. Schwarzklöße sähen zwar sehr gut aus, aber das ewige Schwarzsehen geht mir nach gewisser Zeit ebenfalls auf die Nerven. Und Rotsehen, also ich weiß nicht, auf die Dauer ist das doch viel zu anstrengend.
Bilderrätsel
Guten Morgen gegen 10:30 Uhr. Onkel Georg saß bei seinem „lecker Tässchen Kaffee” am Küchentisch und sinnierte über die Frage: Wie könnte ich jenes verbessern, das mich beim Zubettgehen leicht geärgert hatte, was aber nicht der Technik, sondern der Biologie der dicken und vor allen Dingen ungeschickten Fingerchen geschuldet ist?
Hier das Ergebnis frisch vom Küchentisch. Finde den Unterschied:





