KI-Musik, ein Nachtrag

Nachtrag zum Thema KI-Musik vom letzten Sonntag. Thomas Foster, ein Musikproduzent, erklärt, wie brandneu was genau nun ist und wohin die Reise der KI-Musik wahrscheinlich geht. Im Grunde bestätigt er alles bisher Geschriebene aber geht viel intensiver auf das Thema ein. Sehr spannend! Vor allen Dingen seine Ausblicke in die nahe Zukunft. Und er stimmt zu, dass es in den verschiedenen Genres der Musik starke Unterschiede gibt, was die KI nun leisten kann und was (bisher) nicht. Er sagt zum Beispiel, er glaube nicht, dass die KI die Musik töten werde, sondern die Beliebigkeit. Die KI mache sichtbar, wer wirklich ein Künstler ist und wer bestehende Musik lediglich kopiert, was die KI natürlich wesentlich besser könne. Auch geht Thomas Foster ausführlich aufs Thema Geld ein, das, o Überraschung, für alles Kommende der entscheidende Faktor ist. Ein ausgesprochen interessantes nur 20-minütiges Video:

KI – Kunst, Poesie, Emotion vs. Kaufhausmusik

Letzte Nacht habe ich etwas für mich Neues entdeckt, was mich gleichermaßen erschreckt hat wie verblüfft. Und zwar KI-generierte Musik. Ich wusste aber anfangs nicht, dass es KI-Musik war, ich dachte, naiv wie ich nun mal bin, sie sei „echt”.

Ich war auf der Suche nach Einschlafmusik. Da ich ein großer Freund von smoothigem Jazz und Blues bin, fand ich plötzlich unzählige YouTube-Kanäle, die so etwas anboten – stundenlange Alben. Vor ungefähr ein bis zwei Jahren gab es so etwas noch nicht. Also hatte ich mir 3 Alben von insgesamt 6 Stunden Spieldauer als nur 3 MP3-Dateien heruntergeladen. Zwar wunderte ich mich, dass keine Interpreten genannt wurden, doch dachte ich nicht weiter darüber nach. Etwa so etwas. Als der Download in wenigen Minuten fertig war, hörte ich dort hinein. Es vergingen vielleicht 15 Minuten, dann hatte ich genug davon – warum? Ja, wie soll ich das jetzt beschreiben? Weiterlesen

Ein noch ungelöstes Favicon-Problemchen

10 Uhr, Termine drängen mich hinaus in die Wirklichkeit. Daher muss ich nun meine Ursachenforschung für heute unterbrechen.

Inneres Ich: „Nu‘ ist aber auch mal gut, oder was? Der dritter Tag in Folge nix zu lesen hier? Man fragt sich, was du denn die ganze Nacht lang so treibst.”

Eine ganze Menge sogar. Zuerst hatte ich das gesamte Weblog abermals aufgeräumt und zum Teil neu sortiert. Dann hatte ich Stunden damit verbracht, hinter dem Geheimnis zu kommen, weshalb das schon lange geänderte „favicon”, das kleine Bildchen, das dein Browser beim Seitenaufbau anzeigt, sich partout nicht aktualisieren möchte. Für den Browser habe ich das Problem gelöst, im Feed-Reader bleibt es aber beim alten Favicon (die blaue Blume). Obwohl die XML-Feed-Datei das korrekte Bild verlinkt (das rote Herzilein). Der Cache des Servers, auf dem WordPress läuft, ist korrekt, ebenfalls der im Firefox-Profil auf dem Rechner. Weiterlesen

Positives zum Thema Updates

Anfang Dezember letzten Jahres berichtete ich davon, dass auf meinem alten Windows-7-Rechner der Firefox-Browser in seiner finalen Version läuft, die also nicht mehr mit Updates unterstützt wird, was ich ausgesprochen sympathisch finde, aber dass in der Folge die aktuelle Software von „Wordpress” nicht mehr mit diesem Browser funktionierte, das fand ich wiederum arg unsympathisch. Für die Verwaltung des Tagebuchs wich ich seither auf einen anderen Browser aus, für alles andere blieb ich beim Firefox.

Wie dem auch sei, aus reinem Versehen meldete ich mich letzte Tage mit dem alten Firefox doch wieder in der WordPress-Verwaltung an, tat und machte dort so meine Dinge, und ganz zum Schluss, als ich fertig gewesen war, fiel mir erst auf, dass alles wieder wunderbar funktioniert hatte. Ich kontrollierte es, keine Fehler. Dann schaute ich nach: Aus der finalen Version des Firefox mit der Versionsnummer 115.30.0 wurde überraschend doch eine quasi „finale Final-Version” 115.34.0 – was übrigens seinerzeit in den Firefox-Foren vehement ausgeschlossen worden war.

Jetzt benutze ich wieder den alten Firefox für WordPress. Also hat ein Folge-Update, entweder dieses von Firefox oder eines von WordPress (leider kann ich letztlich nicht mit Gewissheit sagen, welches genau es war), in den letzten 3 Monaten den Fehler behoben. Das ist natürlich sehr schön und ich freue mich darüber.

FEE – Fürs Erste erledigt

Drei Stunden sind es heute wieder geworden, in denen ich mich mit der Technik des Blogs herumgeschlagen habe. Von grob 18 bis 21 Uhr. Dazu gehörte viel Gelesenes über das Warum, Wieso, Weshalb diverser Möglichkeiten, ihre Vor und Nachteile und natürlich das Ausprobieren (ich hoffe, es klappt alles wie jetzt eingestellt). Um mir die Erklärerei zu sparen, lasse ich den Test-Eintrag einfach mal noch eine gewisse Zeit lang stehen. Ein paar Tage vielleicht. Es interessiert morgen sowieso kein Schwein mehr („Schweine” darf man sagen, siehe letztens).

Ansonsten gibt es momentan nichts Berichtenswertes bei mir. Morgen ist ja die Wahl in Rheinland-Pfalz angesagt, ja, Wahlen finde ich nach wie vor spannend. Erst recht da man heutzutage gottlob nicht mehr auf die „Blabla-Sendungen” des ÖRR angewiesen ist und z.B. bei „NiUS” oder „Tichy” sehr viel fundiertere Analysen und Hintergrundberichte in live übertragenen Wahlsondersendungen erhält.

Die folgende Nacht werde ich dann ganz entspannt in den Gefilden der heiligen Hallen meines Home, sweet Homes verbringen. Chillen ist angesagt 🙂 Wobei mir bei „Home Sweet Home” gar nicht zuerst der Song gleichnamigen Titels einfällt, sondern immerzu „Georgia On My Mind” in den Sinn kommt. Von diesem wunderbaren Lied gibt es unzählige Interpretationen. Wie wär’s mal mit dieser hier von Peggy Lee?

Probier-Eintrag

Bitte nicht wundern, falls es im Kommentarbereich zu diesem Eintrag chaotisch zugeht, denn ich teste mit ihm gerade verschiedene Optionen für eine bessere Steuerung der Kommentare. Wenn du die Test-Kommentare trotzdem lesen möchtest, wäre es sinnvoll, sie von unten nach oben zu lesen – dann wirkt es nicht ganz so chaotisch 🙂

Seitenoptimierung

Gerade ist’s 1:45 Uhr und das neue Cookie-Banner-PlugIn scannt sämtliche Tagebuchseiten auf der Suche nach versteckten Elementen oder Resten selbiger von alten Blogsoftware-Installationen, die ich dann löschen kann oder für die eine eigene Cookie- bzw. Script-Einwilligung erforderlich sind. Der Scan ist eigentlich recht schnell, ca. 2 Sekunden für eine Seite, nur sind es dummerweise 5.347 zu untersuchende Seiten (die uralten HTML-Seiten von 1999 bis 2012 werden nicht gescannt, da sie nichts enthalten, was heute erwähnenswert oder gar unerlaubt wäre). Der Scan runter bis 2012 benötigt allein schon knapp 3 Stunden. Die Hälfte ist erst rum.

Seit dem Abend bin ich dabei, sämtliche Einträge und alle PlugIns zu optimieren. Selber kann ich keine Scripte schreiben, muss dies also mit entsprechenden Werkzeugen in einer grafischen Umgebung erledigen. Das geht durchaus. Für mein Vorhaben eines virtuellen Frühjahrsputz ist das definitiv nicht aufwendiger, im Gegenteil. Ich kann keine 5.347 Seiten gehirn-augen-technisch scannen.

Für Interessierte: Es gibt 2 gute Webseiten-Untersuchungs-Tools. Manche Leute empfehlen das eine, andere Leute das andere, doch beide Tools werden 50-zu-50 von fast allen empfohlen.

Da wäre einmal das SEO-Tool „PageSpeed Insight” und zum anderen „Pingdom Website Speed Test”. Mit beiden Tools habe ich für die WordPress-Installation des Blogs durch meine Aufräum- und Anpassungsarbeiten jetzt einen fast 100 % Wert erreicht. Nur für die Smartphoneansicht liegen die Werte geringfügig darunter (nicht auf dem Bild zu sehen, Wert = rund 90 %). Das liegt vor allen an Bildern, die noch weiter komprimiert werden könnten, was ich aber nicht machen möchte, da sie 1. schon enorm komprimiert sind und ich 2. es leicht übertrieben finde, z.B. ein 30-KB-Bild auf 15 KB zu reduzieren – wie gesagt, es sind über 5.000 Seiten mit je einem oder oft sogar mehreren Bildern. Das macht keine Software für mich, ich müsste sie händisch komprimieren. Nein, nein, die Ladezeiten sind völlig in Ordnung, wie sie sind. Interessehalber habe ich mehrere andere Webseiten aus den unterschiedlichsten Bereichen mal damit getestet – KEINE erreichte ein so gutes Ergebnis wie mein Weblog (klick aufs Bild = lesbar).

Anders als noch gestern gedacht, werde ich auch kein neues Kommentar-PlugIn hinzufügen. Das von Hause aus vorhandene, also das wordpress-eigene, hat zwar einige Nachteile, die sind mir aber egal. Im Tagebuch wird ja eh kaum kommentiert. Die Baumstruktur habe ich jetzt ein wenig verändert zu einem Zwischending aus gelisteten und verschachtelten Kommentaren, weil dies anders auf dem Smartphone nicht mehr lesbar wäre. Es verschachtelt sich jetzt nur noch auf 2 Ebenen der Einzüge, danach bleiben direkte Antwortkommentare vertikal gleich aber erscheinen nach wie vor untereinander, was die Hauptsache ist. Ich liebe ja an und für sich die Baumstruktur – so begann in den 1990er Jahren in den Foren alles, und irgendwie wollte ich nie auf sie verzichten. Aber Kompromisse kann ich eingehen.

Falls du das alles, den heutigen Eintrag, uninteressant finden solltest – nu’ja, ich hänge hier momentan vollkommen untätig wie ein nasser Sack vor dem Monitor, bestaune dabei den Fortschritt-Kreisel des Scanners und denke so an rein gar nichts. Komplette Leere in the Brain. Aber noch kein Vakuum! 🙂

Mal schauen, wann ich ins Bett finde, vielleicht gibt’s morgen heute Vormittag ja schon wieder einen neuen und dann interessanteren Eintrag. Bis dahin, schlaf schön und genieße das schöne Wetter.

Kommentar-Funktion mit Wackelkontakt

Heute funktionierten schon wieder die Kommentare nicht. Es lag also letztens gar nicht am PlugIn des Cookie-Banners, sondern, wie’s scheint, an ein Nichtfunktionieren des automatischen Leerens des CSS-Caches. Durch den Wechsel des besagten Cookie-PlugIns zu einem anderen Cookie-PlugIn wurde wahrscheinlich dieser Cache mit gelöscht, wodurch die Kommentare wieder dauerhaft funktionierten. Nach einer gewissen Zeit (12 Stunden?) wurde diese Dauerhaftigkeit zur Kurzlebigkeit, will sagen, beendet, und es ging erneut nicht mehr, da wahrscheinlich irgendwelche Ungereimtheiten mit der Übertragung zum Kommentar-PlugIn bestanden (ich hege ja die Vermutung, dass irgendetwas mit der Zeitangabe ursächlich war/ist). Lösche ich nun den CNN-Cache manuell, geht’s wieder eine Zeit lang. Schon seltsam, nicht wahr?

Jetzt habe ich die Cache-Mitbenutzung für das Kommentar-PlugIn grundsätzlich ausgeschaltet. Mal schauen, ob oder was sich verändert. Im Augenblick (15:30 Uhr) funktioniert das Kommentieren prima aber was in 12 Stunden sein wird, muss sich erst zeigen.

Ich habe jedenfalls keine Ahnung, warum ohne irgendwelche Änderungen der Einstellungen die Blog-Software nach Jahren des tadellosen Funktionierens im Umgang mit den PlugIns plötzlich zu spacken beginnt.

Fehlerrettung, je nach Sichtweise

Meine Güte, ich realisiere gerade erst, dass heute Freitag der 13. ist – war. Ja, gestern, justamente zeigt die Uhr kurz nach Mitternacht. Dann wundert es mich natürlich nicht, „heute” geschlagene 5 Stunden mit technischen Problemen im Tagebuch beschäftigt gewesen zu sein. Was im Nachhinein betrachtet meine Rettung war. Wie das?

Alles begann mit einer lästigen Fehlermeldung beim Kommentieren. Wer das tun wollte, erhielt die Meldung „Nonce ist ungültig” und der Kommentar blieb unveröffentlicht. Nun, eine solche Meldung hört sich seltsam an, ist aber eine normale und sehr allgemein gehaltene Fehlermeldung, die einfach nur besagt, dass es Unstimmigkeiten der (vielen) Daten zwischen Absender und dem Tagebuch (auf dem Server) gibt. Das kann alles mögliche sein, von einer falschen Uhrzeit bis generell zum Versagen der Kommunikation. Die Kommentarfunktion wird gleich von mehreren PlugIns mit beeinflusst. Es kann aber auch ein davon unabhängiges PlugIn indirekt zu einer solchen Fehlermeldung führen.

Rund 20 PlugIns sind im Tagebuch eingebaut. Irgendeines spackte. Nur welches?

Daneben gab es seit ein paar Tagen einen zweiten Fehler, über den ich letzte Tage schon berichtete. Da wollte ich zuerst etwas abwarten, ob sich der von alleine wieder legt. Ich vermutete ihn – weil ein zusätzliches „Cookie-Banner” in eglischer Sprache nur auf der Smartphone-Ansicht erschien – beim PlugIn fürs Banner.

Beides war falsch aber zufällig doch wieder richtig. Für das Erscheinen des zweiten Banners war nicht das Banner-PlugIn verantwortlich und für den Fehler beim Kommentieren kein PlugIn der Kommentarfunktion aber eben das BannerPlugIn.

Jetzt will ich gar nicht viel und ellenlang erzählen. Es gab zwei voneinander unabhängige Fehler. Der erste Fehler der Kommentarverweigerung lag, wie gerade gesagt, am „Cookie-Banner-PlugIn”. Denn wenn es ausgeschaltet war, trat der Fehler nicht mehr auf. Schaltete ich es wieder ein, war der Fehler vorhanden. Mehrmals ausprobiert. Warum der Fehler da war, weiß ich nicht. Die Einstellungen wurden nicht verändert und waren richtig gewählt. Also trennte ich mich vom blöden PlugIn und installierte ein neues für ein etwas anders aussehendes Cookie-Banner. Die Kommentarfunktion funktionierte anschließend wieder.

Danach erschienen auf dem Smartphone aber gleich zwei Cookie-Banner, das neue und das seltsame englischsprachige, was irgendwie recht lustig aussah aber auch verwirrend war. Irgendeines der 19 anderen PlugIns musste also unbedingt neuerdings ein eigenes Banner generieren. Nur welches?

Als ich alle PlugIns ausschaltete, war auch das zweite Banner weg. Ich musste sie also nacheinander einschalten, den Cache löschen, immer ein, zwei Minuten warten, dann den Browser von „Mata Hari” aktualisieren und gucken, ob das Banner wieder erschien oder nicht. Das dauerte halt. Schlussendlich fand ich so den Übeltäter; es war ein Statistik-PlugIn, das, ohne Bescheid zu geben, sich dazu entschieden hatte, ein eigenes englischsprachiges Banner auszugeben. Diese Funktion konnte man in der Verwaltung des PlugIns weder ein- noch ausschalten = kurzer Prozess = PluIn gelöscht.

Danach richtete ich in aller Ruhe das neue Cookie-Banner ein. Auch das dauerte, weil ich ein paar PlugIns zuerst ausprobiert hatte. Wobei die Einrichtung eines Cookie-Banner-PlugIns zeitlich am aufwendigsten ist. So kamen insgesamt leicht 5 Stunden zusammen.

Ja, jetzt beginne ich erst gar keine Diskussion über Sinn und Zweck der vielen Updates, sie würde zu nichts führen, denn die Fans des Update-Wahns sind uneinsichtig wie Sektenmitglieder. Und natürlich hat dieser Update-Wahn nur in zweiter Linie etwas mit der Technik zu tun. Vor allen Dingen wird damit die Berechtigung sowie die Wichtigkeit der eigenen Existenz im Wettstreit mit all den Konkurrenten unter Beweis gestellt, was im letzten Glied der Kausalkette bedeutet: Es geht nur ums Geld. Rein technisch gesehen bräuchten viele Apps vielleicht alle 3 oder 6 Monate eine Aktualisierung, manche jährlich, doch nach 6 Monaten ohne Update würden die Kunden die App schon längst vergessen haben.

Jedenfalls war das nun mein Tag – aber immerhin stets positiv denken: Ich war somit heute keinen Schritt vor der Tür, es konnte mich also keine Freitag-der-13.-Dachziegel treffen. Die Bugs haben mich gerettet 🙂

Gehab dich wohl, jetzt passiert auch dir nix mehr, ist ja der 14.

Aus alt mach neu

Boah! Man glaubt es ja nicht. Jetzt habe ich geschlagene zwei Stunden damit verbracht, „mal ebkes schnell” die alte Fritzbox (7430) als Repeater umzufunktionieren. Warum? Es gibt keinen wichtigen Grund. Einfach nur, weil sie seit zweieinhalb Jahren im Kram-Schrank ungenutzt vergammelt, ich aber leichtsinnigerweise ein YouTube-Video zu wörtlich nahm, in dem gezeigt wurde, wie einfach binnen Sekundenschnelle das zu machen sei. „Sei”, denn es war alles andere als einfach.

Zuerst hatte ich Schwierigkeiten, sie überhaupt mit einem Rechner zu verbinden. Aber das war eigene Doofheit und bleibt jetzt besser unerwähnt. Nachdem ich sie dann endlich in den Einstellungen vom Mesh-Master zum Repeater umgeschaltet hatte, wollte die Haupt-Fritzbox (7590) sie partout nicht erkennen. Das erledigte sich dann durch mehrmaliges Starten der alten Fritzbox.

Danach wurde sie auch ordnungsgemäß in der Verwaltung angezeigt, doch ständig mit inaktivem Mesh. Sobald ich es aktiviert hatte, schwupps, verschwand sie wie durch Zauberhand aus der Ansicht.

Das lag – im Nachhinein ist man ja immer klüger – an den verschiedenen aufgelisteten WLAN-Netzwerken, die alle mit demselben Namen für die Verbindung angezeigt wurden. Von mir haben sie natürlich ihre individuellen Namen erhalten (also Repeter Bett, Küche, Garage), nicht aber in der Auswahlliste der zu verbindenen Netzwerke. Zu der Zeit meiner Versuche waren noch insgesamt die drei anderen Repeater online. Die alte Fritzbox verband sich also mit allen drei Repeatern nacheinander, statt mit dem Router, bevor ich – ganz alleine 🙂 – darauf gekommen war, sie mittels ihrer IP-Adressen auseinanderzuhalten. Da sie nicht als Verlängerung der WLAN-Reichweite fungiert (in dem Fall wäre es gut gewesen), sondern nur im Schlafzimmer für ein stärkeres Signal sorgen soll und damit den kleinen 30-Euro-Schlafzimmer-Repeater ersetzt (der nämlich so schwach sendet, dass das Bett-Radio sich lieber meistens mit dem entfernten Küchen-Repeater und einer schwächeren Signalstärke verbindet als mit dem kleinen am Bettchen), musste die alte Fritzbox als Repeater im Mesh ohne Umwege direkt mit der Haupt-Fritzbox verbunden werden. Das hatte dann so lange gedauert.

Jetzt ist alles okay, das Bett-Radio verbindet sich in voller Signalstärke mit der alten Box und sie direkt mit dem Router. Ich bin mal gespannt, was die drei WLAN-Uhren machen werden. Sie hängen auf halbem Weg genau dazwischen. Das kann ich aber erst morgen sehen, da sie erst nachts für eine Sekunde ihren Zeitabgleich durchführen und ich jetzt zu faul bin, sie extra dafür von der Wand zu nehmen und neu zu starten. Es ist ja sowieso egal, womit sie sich verbinden, ist halt nur interessehalber, um zu sehen, welche der beiden Fritzboxen weiter bzw. stärker sendet.

Und falls du dich fragst, weshalb ich eine Garage habe: Hab‘ ich gar nicht, sondern der Nachbar, der jetzt per Gastzugang von mir dort eine WLAN-Steckdose betreibt. War natürlich meine Idee 🙂 Der Garagen-Repeater möchte sich aber nur mit meinem Küchen-Repeater verbinden, weiter bis zum Router des Nachbarn reicht die Verbindung nicht.

Dann hatte ich heute noch eine gigantische Wandpaneele (240 x 120) an die Wand der Diele des Nachbarn geklebt. Ich bin beeindruckt, wie klasse das aussieht. Und wie sauber und leicht es mit Montagekleber zu handhaben war. Viel unkomplizierter als zu streichen oder zu tapezieren.

Das war also mein Tag. Gehab dich wohl und bis morgen in diesem Theater.

Software, die einem Arbeit abnimmt und funktioniert

Dank des Software-Tipps von gestern, mit dem tausende MP3-Dateien in ihrer Lautstärke problemlos angeglichen werden konnten, hörte ich nun letzte Nacht stundenlang Musik ohne regelungsmäßig irgendetwas tun zu müssen. Dabei stellte sich übrigens heraus, dass bestimmte MP3s, die ich irgendwann irgendwo mal im Internet heruntergeladen hatte, komplett übersteuert gewesen waren. Das erkennt „mp3gain” ebenfalls und korrigiert es. Zwar können das viele Programme, wenn nicht sogar alle, doch das Besondere an „mp3gain” ist eben, dass du Hunderte oder sogar Tausende MP3s, die verteilt in diversen Ordnern liegen, einfach ordner-listenmäßig dem Programm mitteilst und dann beginnt es im Hintergrund die Arbeit und nimmt sich jede einzelne MP3-Datei vor. Ohne Nachfragen vollautomatisch. Um eine einzelne MP3 frequenztechnisch anzugleichen, benötigt es zwischen 2 und 10 Sekunden (je nach Länge und Komplexität der Datei und je nach Hardwareausstattung des Rechners). Nimmt man 5 Sekunden als Durchschnitt, dauert die einmalige Angleichung von 3.500 Dateien über 4 Stunden – aber man braucht währenddessen rein gar nichts zu tun. Fantastisch! Der Tipp von Daniel war wirklich einer der besten, die ich seit langer Zeit bekommen habe.

Sonst gibt’s heute nichts Neues. Der Frühling ist hier angekommen und lenkt ausgezeichnet von den immer absurder werdenden Ereignissen der Politik und mehr noch der Medien ab. Die Mitarbeiter des ZDF haben selber ihrem Sender hervorragende neue Namen gegeben: Relotius-TV, KI-Fernsehen oder Weltbild-Bestätigungs-Sender. Und Kubicki sagte heute morgen, man könne jetzt das ZDF als „Lügenkanal” klassifizieren.

Eine audio-technische Frage an Audio-Technik-Freaks :-)

Nach wie vor bin ich über die Klangqualität durch den 12-Euro-Equalizer und die 4 angeschlossenen Lautsprecher dermaßen begeistert, dass ich nun fast alle Musik, die ich besitze, auf eine SD-Karte sowie nochmal auf einen USB-Stick kopiert habe, um sie wahlweise per USB oder per Media-Center der Fritzbox (NAS) über das Internet-Radio, das mit seinen diversen Anschlussmöglichkeiten zusammen mit der alten Logitech-Soundanlage als rechnerunabhängige neue Musikanlage fungiert, hören zu können.

Musik, meist in Form von MPP3-Dateien aber auch viele FLAC-Dateien (letztere sind größer, bieten aber die beste Qualität), sammelte ich ungeordnet in einem mehrfach gesicherten (kopierten) Ordner sinnigerweise namens nur Musik. Alles habe ich seit Jahr und Tag da durcheinander einfach hineingepackt. Das musste also ein wenig organisiert werden. Bei der Neusortierung handelte es sich zwar nicht um alle Musik, doch immerhin um ca. 23 GB und knapp 3.500 Dateien, also Musikstücke. Das mag auf dem ersten Blick nach viel klingen, liegt aber sammlungstechnisch eher im mäßigen Bereich. Ich kenne CD-Sammlungen normaler Menschen, die sind x-mal größer. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Alles hatte wunderbar funktioniert, benötigte natürlich ausreichend Zeit, aber die besitze ich momentan zu meiner großen Freude ja zur Genüge.

Einziger Nachteil der Geschichte (es gibt nichts, bei dem ich nicht wenigstens etwas zu meckern hätte, nicht wahr?):

Für die Umwandlung von CDs in MP3-Dateien hatte ich mir in der Vergangenheit nie allzu große Mühe gegeben. Bei den MP3s gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die sich vor allen Dingen in einer leicht unterschiedlichen Lautstärke hörbar machen, wenn man denn, so wie ich es versäumt hatte, diese Lautstärke nicht bei der Umwandlung anpasst. Das könnte ich auch noch im Nachhinein machen, doch bei 3½ tausend Liedern? Also bitte, nein danke.

Nunja, es ist nicht wirklich schlimm und macht sich eigentlich nur dann ein wenig störend bemerkbar, wenn ich einen Ordner, sagen wir mal einen Mix-Ordner, an der Grenze der zumutbaren Zimmerlautstärke nachts durchlaufen lasse. Dann muss ich per Lautsprecherregler hin und wieder eingreifen. Daher jetzt endlich die Frage: Gibt es vielleicht ein kleines externes, ja, auch günstiges chinesisches Gerät, das diese Aufgabe quasi zwischengeschaltet übernehmen könnte? Ohne Qualitätseinbußen beim Klang befürchten zu müssen? Also keine Art eines externen Lautstärkereglers, den habe ich ja bereits, sondern eine automatische Anpassung der Lautstärke an ein individuell vorgegebenes Level. Wie soll ich sagen? Leise Musik würde bis zu einem maximalen Punkt automatisch lauter und laute Musik bis zu diesem Punkt leiser, so dass sich alles innerhalb eines vorgegebenen Bereichs aufhält. Vielleicht würde man das heutzutage als eine intelligente Lautstärkeregelung bezeichnen. Ich wüsste nicht mal einen Begriff, den ich bei einer Google-Suche dafür verwenden könnte. Ich = nicht nur Foto-DAU, sondern definitiv auch = Audio-DAU 🙂