Download | Kaffee aus

Es ist die reinste Wonne: Mittlerweile funktioniert seit wenigen Wochen der Download in „bestimmten Datenbänken” stabil mit sagenhaften 100 mbit (gemessen max. 115 mbit). Trotz theoretisch möglicher 250 mbit meines t-online Zugangs, sind diese rund 100 mbis sehr, sehr viel und rasend schnell. Noch im Januar lag die Maximalleistung bei „nur” 50 mbit. Für Interessierte: selbst mit dem schnellsten Glasfasernetz wird die Download-Kapazität vom Server des Senders bestimmt. Man kann nicht schneller einen Brief lesen als er geschrieben wird – oder besseres Beispiel: man kann ein Paket von Amazon nicht schneller bekommen, als es dauert, den Lieferwagen zu beladen und wie schnell anschließend die Fahrzeit zu deiner Adresse ist. Wie gesagt, ich schreibe vom Download ganzer Dateien, nicht vom Streamen. Mit den 100 mbit wurde seitens des Versenders der Lieferwagen nun schon mal durch einen Porsche ersetzt, für die Einführung von Hubschraubern wird es aber noch ein wenig Zeit brauchen 😉 Jedenfalls fasziniert mich diese Geschwindigkeitsentwicklung gerade ungemein. Es ist so, als befindet man sich seit vielleicht 10 Jahren innerhalb einer Explosion, so schnell finden Verdopplungen der Geschwindigkeiten statt.

Interessiert dich weniger? Nu’ja, vielleicht taugt folgender Aufreger als Koffein-Ersatz zum Wachwerden beim Frühstück heute Morgen besser:

Thomas Haldenwang, der Präsident des Verfassungsschutzes, hat mit der „verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates” bekanntlich einen Gummi-Vorwurf oder ein Universalwerkzeug gegen jegliche Kritik an der Regierung eingeführt und damit den Verfassungsschutz in eine demokratiefeindliche Überwachungsbehörde verwandelt, so sagt es Wolfgang Kubicki. Nun wird von der Behörde exemplarisch erläutert, was genau darunter zu verstehen ist. Dieses Plakat (rechts oben neben dem Absatz) wird als Musterbeispiel genannt. Also wer sagt: „Preiserhöhung + Inflation = Politikversagen. Widerstand jetzt!” macht sich der Delegitimierung des Staates schuldig und steht fortan unter Beobachtung des Verfassungsschutzes (hier ausführlich berichtet). Ich meine, wer angesichts dessen immer noch nicht wach wird, kann sich auch eine Kanne Kaffee in den Kopf schütten, die wirkt wahrscheinlich genauso wenig. Es muss doch dieser Faeser-Haldenwang-Irrsinn zu stoppen sein, der sich momentan bis in die Gesetzgebung der EU zieht. Am Ende kommt es noch so weit, dass durch eine zu späte Abwahl dieser Gestalten, deren Gesetze und Verordnungen weiterhin bestehen bleiben, da es seitens der Nachfolge-Regierung womöglich heißt: „Würden wir zwar gerne abschaffen aber können wir nicht mehr, wird von der EU gefordert”. Dann ham wir alle tatsächlich den Kaffee aus, nicht wahr?

Ein neuer 3-Punkte-Tag

Nur schnell mal in einem „3-Punkte-Tag” informiert:

1. Irgendetwas scheint bei der Kommentarfunktion zu spacken – ich bin noch nicht dahinter gekommen, ob und falls ja, wann dort welche Fehler auftauchen. Kann auch sein, dass es nur eine temporäre Störung war. Der Update-Wahn bei WordPress insbesondere für die PlugIns geht mir sowieso ziemlich auf den Senkel. Zum Beispiel hat das Statistik-PlugIn drei Tage in Folge jeweils eine neue Aktualisierung der bisherigen Version eingefordert. Das riecht förmlich nach einem Fehler bei denen (der dann vielleicht zu Fehlern in diesem WordPress-Script geführt hatte). Und vor einigen Tagen spackten auch andere PlugIns in ähnlicher Weise. Momentan ist alles in Ordnung und keine Fehlfunktionen werden gemeldet bei sämtlich auf dem letzten Stand befindlichen Versionen, so dass man (du als Besuch und ich in den Einstellungen) nur abwarten und beobachten kann. Abwarten und Tee trinken – so gesehen auch nix Neues, nicht wahr?

2. Apropos Tee trinken und bingen. Mangels einer neuen langen Serie mit vielen Folgen habe ich mir endlich mal wieder die Marvel-Serie „Jessica Jones” reingezogen. Darüber schrieb ich schon 2018 (noch in der alten Formatierung der kleinen Schrift der Google-Software des Blogger-Scriptes). Die Hälfte der 3. Staffel liegt schon hinter mir. Und was soll ich sagen? Ich finde die Serie genauso großartig wie vor 6 Jahren. Vielleicht aus heutiger Sicht mit ein bisschen zu vielen ausführlichen Sex-Szenen (in fast jeder Episode muss mindestens ein Mal ausführlich gerammelt werden – sie ist halt eine albern körperbetonte Serie für junge Leute), doch ansonsten würde ich sie auch heute noch mit 10 von 9 Georg-Punkten bewerten. Klasse Unterhaltung.

3. So lange ich noch binge (bis morgen), halte ich mich von den News fern. Was vielleicht den ein oder anderen Zeitgenossen eh freut, erspare ich ihm somit irgendwelche „Nazi-Einträge” (was heute alles rechtsextrem sein soll, ist einfach nur atemberaubend). Es wird Zeit, dass diese woken Wortverbots-Jünger endlich in ihre Kindergärten zurückgeschickt werden. Wenn man nicht mehr über wichtige Dinge reden kann, weil deren Bezeichnungen ständig oberlehrerhaft angekreidet werden, und wenn man bestimmte Themen nicht mehr diskutieren kann, da jede Kritik an ihnen als Häresie wahrgenommen wird, dann lassen sich auch keine Probleme gemeinsam mehr lösen. Wir sind auf dem Weg ins geistige Mittelalter. Es wird viel Arbeit und Geld kosten, nach den Grün-Linken alles wieder zu reparieren. Daran sieht man mal wieder, das Kaputtmachen der Hard- und Software eines Landes bzw. einer Gesellschaft geht ratzfatz, das Aufbauen und neu Einrichten dauert hingegen bis zu mehrere Generationen lang.

NIUS LIVE

Auf dem Weg zu einem Fernsehsender? Ab heute geht „NIUS.de” täglich (MO bis FR) um 8 Uhr eine Stunde lang live auf Sendung. Ein kurzes neues Frühstücksfernsehen, quasi eine Art Testballon.

Rein juristisch betrachtet handelt es sich natürlich um keinen TV-Sender, das wäre unbezahlbar. Außerdem findet die eine Stunde einer Live-Sendung „nur” im Internet statt. „Nur” deshalb in Anführungszeichen, da es heutzutage bekanntlich verschwimmt, wie etwas von einem Sender zu einem Empfänger gerät. Die juristischen Feinheiten der Definition hinken der Realität sowieso um Jahre hinterher. Ein sogenanntes Vollprogramm braucht es auch längst nicht mehr, da der Empfänger, also wir alle, uns selber dieses Vollprogramm aus verschiedenen Einzelteilen der Sender im Internet zusammenstellen. Wie bzw. als was man diese Sender dann bezeichnen mag, ob Streamingplattformen, Internetdienstleister oder Mediendienste usw., privat oder kommerziell, das ist (für mich) in meinem Haushalt bzw. für die eigenen Sehgewohnheiten seit knapp 10 Jahren nicht mehr unterscheidbar. Jedenfalls scheinen die Vorbereitungen begonnen zu haben, dem Flaggschiff des ewig gestrigen TVs, der „Tagesschau” endlich Konkurrenz zu bieten. Vielleicht könnte dies in einem Jahr schon der Fall sein, wenn genug Erfahrung für eine technische qualitativ gleichwertige Alternative zur Verfügung steht, die zu einer Ausweitung des Sendebetriebs auf 20 Uhr führen. Inhaltlich sind die neuen Medien eh längst den öffentlich-rechtlichen Propaganda- und Fakesendern davongelaufen, was sich spätestens mit dem Aussterben meiner Generation, die heute in ihren letzten Zuckungen liegt, bestätigen wird.

Ich selber würde selbstredend gerne noch den Beginn der neuen Medienlandschaft in Form bewegter Bilder mitbekommen. Mir ist klar, dass so etwas eine unvorstellbare Menge Geld kostet. Aber neben den kapitalistischen Interessen der Rentabilität bestand das Radio (im weitesten Sinne als Live-Information) immer schon zum größten Teil aus ambitionierten Menschen, aus Journalistinnen und Journalisten, die sich der Aufklärung und Berichterstattung für die Bevölkerung verpflichtet sahen und sehen. Hier kann ich mir einen freiwilligen Obolus als Unterstützung gut vorstellen, zumal ich sowieso bereits monatlich für alternative Medien in einem bescheidenen, meinem geringen Verdienst angepassten, Verhältnis gerne bezahle. Hier meine ich nicht die Streamingdienste, sondern ich unterstütze finanziell ein paar Online-Zeitungen. Würden die Zwangsgebühren endlich abgeschafft werden, was über kurz oder lang geschehen wird, stünden den alternativen Medien theoretisch ca. 10 Milliarden Euro pro Jahr mehr Geld zur Verfügung. Darum bzw. um die Gunst des zahlenden Publikums müssen sie sich dann bemühen. Konkurrenz belebt das Geschäft und führt zu qualitativen und inhaltlichen Höchstleistungen.

Also schauen wir mal, ein neuer Player auf diesem Gebiet ist heute am Horizont erschienen. Und ich drücke ihm kräftig die Daumen, damit eine Ausweitung seines Sendebetriebs möglichst schnell geschehen kann. Toi, toi, toi!

Repeater

Da schau an, meine neuste Errungenschaft. Ein Repeater für WLAN. Kaum ist Lohn/Gehalt auf’m Konto, schon ist wieder ein Batzen weg. Warum habe ich denn einen Repeater gekauft?

Das Internetradio im Küchenerker zeigt zu bestimmten Zeiten nervige Aussetzer wegen Verbindungsabbrüchen. Das sogar innerhalb nur weniger Meter Entfernung von der Fritzbox entfernt – allerdings steht das Radio von zwei dicken Betonwänden eingemauert in einer Ecke. Da gab es auch schon mit dem Vorgänger-Radio nur schlechten DAB-Empfang und sogar der Bluetoth-Empfang ist an dieser Stelle der Wohnung merklich schlecht bis gar nicht möglich. Auch der normale UKW-Empfang führt dort zu bestimmten Zeiten zu enormen Störungen, die einem die Freude am Radiohören verleiden. Nachts ist der Empfang bei allen Funkarten ausgezeichnet, doch bereits in den frühen Morgenstunden beginnen die Probleme. Tagsüber geht es manchmal gut, ein andermal aber gar nicht. Ob das am Wetter liegt? Jedenfalls riecht es danach, dass andere unbekannte Funkquellen von außerhalb die Störungen verursachen. Vielleicht ja auch von einem Nachbarn; wie dem auch sei, ich kam nicht dahinter, um was genau es sich dabei handelt. Nun könnte ich das Radio einfach an einen anderen Ort in der Wohnung platzieren, aber das will ich nicht, denn es steht ausgezeichnet da, wo es steht.

Mit dem neuen Repeater ist die Signalstärke jetzt maximal gut. Auf halbem Weg zum Router steckt er einfach in einer freien Steckdose an der Außenwand Richtung Küche und Park. Man sieht ihn nicht und selbst wenn, es ist ein kleiner weißer Würfel ohne jegliche störende Kabel.

Aber schon lustig: das Radio kostet 75 Euro und der Repeater nun dasselbe. So wie es aussieht, hätte ich im kleinen Park hinter dem Küchenerker jetzt auch ausgezeichneten WLAN-Empfang. Vielleicht setze ich mich im Sommer ja mal mit dem Laptop auf eine der Parkbänke und füttere in einem Livestream die Enten. Jaja, Laptop ist gestrig, ich weiß, vielleicht dann eben mit Mata Hari übers eigene WLAN-Netz 🙂

Nachlässigkeit

Seit 29 Jahren bewege ich mich fast täglich im Internet. Da sollte man eigentlich jeden Betrugsversuch kennen. Kenne ich ja auch, doch mit der Zeit hält die Schludrigkeit Einzug. Dinge, die beinahe automatisiert ablaufen, werden zusehends unbeachtet durch das Innere Ich erledigt. Nun hatte es vor etwa einer Woche ein Mal nicht aufgepasst:

Eine Mini-Software (neudeutsch: Applikation oder kurz App), die ich der Bequemlichkeit halber kurz benötigte und anschließend wieder löschte, lud ich von einer Webseite der ehemaligen Computer-Fachzeitschriften, die sich alle schon längere Zeit als bloße Werbeträger für Hersteller missbrauchen lassen, kostenlos herunter aber klickte zu schnell auf „weiter”, „weiter” usw., ohne die Installation manuell durchzuführen. Die geneigte erfahrene Leserin und ebendieser Leser weiß natürlich, was langsam folgte 🙂

An den ersten beiden Tagen lief alles seinen gewohnten Gang. Dann wurde der Seitenaufbau diverser Internetseiten spürbar langsamer. Den Höhepunkt bildete ein traniges schleppendes Verhalten des gesamten Rechners. Wie gut, dass ich nicht einen schnellen Rechner besitze, der genug Rechenleistung aufbringt, um den Geschwindigkeitsverlust auszugleichen, sondern zwei, manchmal drei, langsame Rechner betreibe, die einzeln bereits bei drei oder vier gleichzeitigen Arbeiten zu ächzen beginnen, parallel betrieben aber im Ergebnis den schnellen Maschinen oft gleichwertig sind. Denn dadurch bemerkte ich die versteckt im Hintergrund installierte und nun täglich forscher arbeitende Malware recht früh. Es war ein sogenannter „Optimizer”. Das letzte Mal, dass mir so etwas passierte, ist bestimmt 15 Jahre her, wenn nicht länger.

Quintessenz: Trotz allen Wissens und einer „eigentlich” kompetenten Routine, können sich die blödesten Fehler nach wie vor einschleichen. Nun war es keine wirklich bösartige Malware, eher eine lästige, weil sie sich immer wieder neu installieren wollte und erst nach einer Änderung in der Registrierung dauerhaft entfernt werden konnte, aber immerhin: wäre sie bösartig gewesen, und hätte sie die Kontrolle über den Rechner übernommen, so wäre sie wohl nur durch eine Komplett-Neuformatierung des Rechners zu entfernen gewesen. Und das zeigt auch die Antwort auf die Frage, wieso die simpelsten Methoden ihrer Verbreitung immer mal wieder Erfolg haben: man passt im Alltag und bei langweiligen Arbeiten einfach nicht mehr ausreichend auf.

Kontrafunk – die Stimme der Vernunft

Als Gegenstück zu den Musiksendern des Internetradios fehlte mir ein Wortsender, eine Art Inforadio, was früher – also ganz früher – in meiner Region der „WDR” mit seinen vielen Magazinen bot. Das „Inforadio rbb24” zum Beispiel trägt lediglich einen solchen Namen, sendet aber wie der „WDR” heutzutage rund um die Uhr kaum aushaltbare rot-grüne Haltungs- und Regierungspropaganda. Mir fehlte also eine ausgewogene eher konservative Sichtweise, eine journalistische Betrachtungsweise, die „sich nicht gemein macht” (Friedrichs) mit dem Berichteten, und deren Mitarbeiter sich weniger als Aktivisten des woken Zeitgeists verstehen, als vielmehr ihrer Aufgabe der kritischen Vernunft zur Einordnung bestimmter politischer Themen nachkommen. Dass es den „Kontrafunk” gibt (Links und Livestream am Ende dieses Eintrags), war mir zwar schon bekannt (ist längst hier im Blog statisch verlinkt), doch das waren bisher hauptsächlich Podcasts – was ich nicht wusste, das ist, dass „Kontrafunk” bereits ein Vollprogramm sendet, also rund um die Uhr echtes Radio betreibt. Das habe ich nun auf der Suche nach einem hörbaren Inforadio endlich gefunden. Kaum Musik, viele Infos, Hintergrundberichte, Interviews, Analysen und Einordnungen. Dazu aktuelle Nachrichten, interessante Hörbücher/Hörstücke, Buchbesprechungen, Podcasts, Magazine. Somit ein objektiver aber regierungskritischer Sender, der genau das sendet, was in meinem Interesse liegt. Für Musik gibt es andere Sender, „Kontrafunk” ist die Stimme der Vernunft.

Damit wurde nun die letzte zu vergebende Stationstaste meines Internetradios belegt, und schon heute Morgen fesselte der Sender mich vor dem Radio im Küchenerker dermaßen, dass ich die Zeit meines Frühstückskaffees so weit ausgedehnt hatte, mir durch zu viel Kaffee geradezu einen „Kaffee-Rappel” zuzufügen. Wer also ein waches Wort-Radio sucht, ein Inforadio, das diesen Namen auch verdient, der ist mit „Kontrafunk” perfekt bedient.

ProgrammLivestreamFAQ zur APP auch ohne Internet-Radiogerät

Soundbox (inkl. zwei Nachträge)

Schon Fettfinger drauf vom Ausprobieren. Sehr klein mit starkem Sound. Reichlich Bass, den ich sogar zurückgestellt habe. Raumfüllend? Von der Lautstärke her betrachtet, sicher. Der Klang ist auch überraschend klar. Doch irgendwie fehlt mir ewiger Nörgler doch etwas eine gewisse Raumfülle. Also die Soundsysteme an den Rechnern sind in dieser Hinsicht definitiv besser. Und waren seinerzeit günstiger sogar. Allerdings punktet die Soundbox durch ihre ungeheure Flexibilität. Per Bluetooth kann ich sie kabellos überall in die Wohnung stellen. Ob ins Bad (ist wasserdicht), ins Schlafzimmer oder (theoretisch) zum Nachbarn mitnehmen (per Handy geht’s natürlich überall). Ob der Keller mit Funk in die Wohnung funktioniert, bezweifle ich zwar, habe es aber noch nicht ausprobiert. Jedenfalls ist damit jetzt die Lücke geschlossen, wenn ich die Rechner ausgeschaltet habe und außerhalb des Küchenerkers Internetradio hören möchte. Das funktioniert perfekt.

Kostenpunkt: 60 Euro (es gibt auch jene von Anker für 30 und 40 Euro, die gleich aussehen). Ein vergleichbarer Bluetooth-Lautsprecher von Bose kostet 150 Euro, hat aber dieselben guten und schlechten Bewertungen wie die Anker-Box. 2 lautet meine Bewertung als Schulnote. Die biointernen Faulheitsgene meinerseits ließen mich früher in der Schule immer froh und zufrieden über eine 3 sein – also von daher wirklich gut 🙂

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Nachtrag: Nun brate mir doch jemand einen Storch! Wie kann das Folgende sein?

Die Soundbox war via eines Bluetooth-Senders mit dem Audioausgang des Internetradios verbunden. Ergebnis: guter Klang aber eben „irgendwie” fehlte etwas Raumfülle. So weit, so gut. Jetzt kam mir der Gedanke, den Sender statt mit dem Audioausgang, mit dem Kopfhörerausgang zu verbinden. Beide Ausgänge liegen an der Rückseite des Internetradios nebeneinander. Ergebnis: Raumfülle, wie ich sie ursprünglich erhofft hatte. Gleicher klarer Klang aber sogar ohne Bassboost exakt „bassig” auf den Punkt. Ein absolut genialer Sound. Dafür gibt’s die Schulnote 1. Aber wieso ist das so? Was macht da den Unterschied?

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Nachtrag 2: Auf der Ursache nach dem unterschiedlichen Verhalten habe ich heute einen weiteren Test unternommen. Und zwar kaufte ich einen anderen Bluetooth-Sender. Etwas teurer für 12, statt wie der alte für 5 Euro (sie bekommt man von 5 bis 50 Euro). Siehe da, mit dem „teureren” Teil gibt es keinen Unterschied mehr zwischen den beiden Audioausgängen. 1A Sond, beide Ausgänge identisch. Das ist ja jetzt schon mal eine halbe Erklärung, nämlich ein Qualitätsunterschied der Sender. Was genau sich da allerdings qualitativ unterscheidet, weiß ich immer noch nicht.

Den alten Sender benutze ich jetzt, um im Küchenerker YouTube-Podcasts zu hören, dafür reicht er. Den stecke ich einfach an den Kopfhöreranschluss des auf dem Schreibtisch befindlichen Lautsprecherreglers der beiden Soundsysteme und höre die gesprochenen Texte mit einem älteren kleinen Bluetoothlautsprecher in der Küche. Es ist nämlich so, dass der im Film-Rechner eingebaute Bluetooth-Sender bereits 15 Jahre alt ist und somit eine Reichweite nicht mal durch eine Wand bis in die Küche hat und der Linux-Netzwerkrechner sowie der Hauptrechner überhaupt kein Blutooth besitzen, da müsste ich einen Bluetooth-Stick anstecken, was der kleine nun ausgemusterte Transmitter im Bereich Audio dem Wesen nach ja ist. Bluetooth 5.3, mit ihm stimmt die Reichweite.

Internet-Radio die Zwote

Erster kleiner Erfahrungsbericht mit dem neuen Radio: Es wurde gestern wirklich gefordert 🙂 Ein Mal hatte ich es sogar geschafft, die Software aufzuhängen; nichts ging mehr, aber nur kurz das Radio am Stromnetz aus- und wieder eingeschaltet und die Software funktionierte wieder. Also kein wirkliches Problem. Der Klang des Lautsprechers ist nur in der voreingestellten Option „Rock” sehr, sehr gut. Bei den anderen Optionen „normal”, „Jazz”, „Klassik” usw. ist mehr oder weniger ein dumpfer akustischer Brei zu vernehmen (ich übertreibe). Auf „Rock” belassen, so ist und bleibt er für mich aber am Besten. 1A. Allerdings nur auf Zimmerlautstärke, was mir völlig ausreicht, laut kratzt schnell. Wer das Radio also sehr laut hören möchte, kommt wohl nicht umhin, Aktivlautsprecher an den Kopfhöreranschluss oder Audioausgang zu stecken (geht beides). Damit ist dann so ziemlich alles möglich, die Grenzen liegen allein bei diesem externen Soundsystem. Wie gesagt, ich selber höre Radio eh nur auf Zimmerlautstärke, so dass man sich auch noch normal unterhalten kann.

Jetzt wird es weiter noch spannend, inwieweit das Radio auch kleine unbekannte Radiosender abspielt. Weil ich schon so viel ausprobierte – ich gestehe das nun Folgende – habe ich dann doch die Radio-App aufs Smartphone geladen, denn man kann zwar die gesamte Streaming-URL eines Senders mit dem Drehrad Buchstabe für Buchstabe eindrehen (oder ähnlich per Fernbedienung eintippen) – das würde bei einer einmaligen Eingabe noch okay sein, bei mehreren wird’s allerdings schnell nervig. Deshalb habe ich meine eigenen Prinzipien über Bord geworfen und dafür eben dann doch Mata Hari genommen. Damit geht es nämlich dermaßen geschmeidig und schnell, das muss ich einfach zugeben, ein echter Vorteil des Smartphones 🙂 Man sucht per normalem Web-Browser auf dem Handy den betreffenden Sender, kopiert den Link und fügt ihn in der App ein = fertig. Ggf. aufs Herzchen in der App klicken, schon ist er als Favorit gespeichert.

Die fürs Ausprobieren zu wenigen fünf Stationstasten, die ich gestern schon erwähnte, lassen sich aber auch prima umgehen, indem man die Sender aus der Liste der zuletzt gehörten Sender auswählt, da stehen sie alle drin. Ob diese Liste begrenzt ist, weiß ich nicht, bei mir jedenfalls noch nicht.

Jaja, dieser heutige Eintrag mag langweilig für dich sein, tut mir leid, so isses nun mal. Momentan habe ich nichts anderes im Kopf. Der ist nicht gerade so groß für ausgeprägtes Multitasking – man kann das aber auch positiv ausdrücken: anders als bei den meisten Frauen, die sich immerzu für ihr vermeintlich tolles Multitasking rühmen, kann ich etwas konzentriert, ausführlich und vollumfänglich erarbeiten und bin nicht so flatterhaft, um alles irgendwie etwas aber nix richtig zu machen/zu erledigen 😉

In diesem Sinne wünsche ich dir einen ausführlichen und richtigen Start ins erholsame Wochenende.

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Kleiner Nachtrag: Die Entdeckung des Tages. Der US-Sender „Folkrider Radio”. Höre ich im Hintergrund seit Stunden. Bisher ohne jede Werbung. Wäre ideal für abends zum Einschlafen neben dem Bettchen. Eine musikalische Mischung aus US-Folk und Singer & Songwriter. Dat is janz mein Ding, wenn isch dat ma so sajen darf.

Internet-Radio bedeutet Freiheit

Sensationell! Gestern Mittag kam schon das Internet-Radio bei mir an. Ausgepackt, ausprobiert, meine Augen und Ohren wurden größer – was hätte ich gerne weiter damit rumgespielt, musste aber los zur Arbeit.

Seit drei Stunden experimentiere ich nun damit mit wachsender Begeisterung. Nicht allein, dass der Klang des Lautsprechers jetzt keine Zusatzlautsprecher mehr erfordert, da er (für ein Küchenradio) hervorragend ist, auch die Bedienung ist, nachdem ich sie einmal verstanden hatte, was sehr schnell geschah, logisch und kinderleicht. Die Bedienungsanleitung ist, was heutzutage eher selten vorkommt, in einem fehlerfreien, verständlichen und exzellenten Deutsch gehalten (besser als mein eigenes). Die Verarbeitung des Radios ist akkurat. Es ist bis auf die Vorderseite komplett in dunkles Holz gefasst, deren Ecken sogar wunderbar passgenau abgerundet sind. Das Radio ist klein wie eine Zigarrenkiste, dennoch deutlich schwerer als der Vorgänger, das unselige DAP+Radio. Überhaupt sind beide, trotz der gleichen Größe und des ziemlich gleichen Preises, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Rund 25.000 Radiosender sollen sich nun störungsfrei empfangen lassen. Halleluja!

Sie kann man natürlich in keine Liste mehr fassen, weshalb die Bedienung dazu durch mehrere Untermenüs führt. Also entweder nach geografischen Orten sortiert (Kontinenten, Ländern, Regionen) oder nach Genres. Zusätzlich lassen sich Sender manuell finden; hier gibt es auch zwei Möglichkeiten: nach Sendername oder nach Streaming-URL. Die Netzwerkverbindung war binnen Sekunden hergestellt. Etliche weitere Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Router oder dem Netzwerk bestehen. Natürlich funktioniert es auch als simpler MP3-Player mit einem eingesteckten USB-Stick (oder Speicherkarte in einem USB-Adapter). Bedienen lässt es sich am Gerät selber, per Fernbedienung oder per App auf dem Smartphone. Das ist aber uninteressant für mich, da ich solche Geräte/Möglichkeiten schon besitze/kannte. Fünf Stationstasten sind zur Senderspeicherung zwar ein bisschen wenig – im Moment – da ich viel mit dem Teil spiele und immer mehr tolle Sender entdecke – später aber, wenn ich mich ans Radio gewöhnt habe und mich wieder in der normalen Tagesroutine befinde, reichen die fünf Stationtasten natürlich völlig aus. Zumal es nicht umständlich ist, einen Sender zu finden.

Tja, Times are changing. Die analoge Radiotechnik scheint wohl doch am Ende zu sein – gar nicht mal in erster Linie wegen der Technik, sondern wegen der unglaublichen Zunahme von Störungen durch irgendwelche funkenden Geräte heutzutage. Ich bin kein Experte, doch es sieht für mich danach aus, dass sie, obwohl sie auf anderen Frequenzen kommunizieren, dennoch für die Störungen verantwortlich sind. DAP+ war dann entgegen aller Reklameversprechen eben keine Alternative, da auch der DAP+Empfang (bei mir) nur äußerst bescheiden funktioniert und ich von den erzieherischen WDR-Sendern, die mittlerweile in allen Bereichen ihre politische Propaganda und ihre Haltungs-Trigger einschleusen (und nur der WDR war mit ca. 15 Sendern empfangbar), wirklich die Nase gestrichen voll habe.

Durch 25.000 Sender werde ich mich nie durchhören können, das ist klar, doch ich habe schon drei wunderbare Oldie-Sender aus USA, UK und Deutschland gefunden. Auch falls noch andere bisher unentdeckte auf mich warten, so macht mir bereits jetzt nach nur drei Stunden das Radiohören endlich wieder riesengroße Freude.

Das wollte ich nur mal ebkes schnell gesagt haben. Jetzt genieße ich weiter eine Radio-Entdeckungsreise und fahre den Rechner herunter. Radio war und ist etwas ganz Besonderes, wenn man denn die Freiheit der Wahl hat.

Achso, fast vergessen. Falls es dich interessiert. Es ist das Imperial i110” der Firma „Telestar”, das es bei Amazon für um die 75 Euro gibt.

Windows 10: Zustand der Unruhe / Wichtig auch der Nachtrag

Jetzt versuche doch mal, meinen Gedankengang nachzuvollziehen: Von den 3 Rechnern in meinem Netzwerk, die rund um die Uhr eingeschaltet sind aber natürlich bei Nichtgebrauch im Energiesparmodus schlafen, wacht nur der Windows10-Rechner alle paar Stunden selbstständig auf. Die anderen beiden schlafenden Gesellen sind ein Lunux- sowie ein Windows7-Rechner. Es wird über den Weckvorgang des an der Unruhe leidenden Patienten aber nichts in der Verwaltung, den Ereignisprotokollen usw. erwähnt. Alles Mögliche habe ich bereits ausprobiert – wobei ich auf das Naheliegendste eigentlich erst spät gekommen war. Denn ich ging stets davon aus, dass ein Dienst, eine Aufgabe oder ein Prozess dafür verantwortlich sei. Was aber, wenn das Wecken, also die Kommunikation, von außen beauftragt wird?

Dabei ist es so einfach, dies auszuprobieren, denn bei allen 3 Rechnern habe ich seit 10 Jahren bereits kleine Netzwerkschalter zwischengebaut, die nicht nur eine software-gesteuerte Trennung vom Router herbeiführen, sondern bequem dasselbe machen, als zöge man das Netzwerkkabel aus seinen Anschluss. Ein Tastendruck des auf dem Schreibtisch stehenden kleinen Kästchens genügt, und die Verbindung ist getrennt; ein weiterer Tastendruck, und sie wird wieder hergestellt. Äußerst praktisch. Es handelt sich dabei um keinen elektronischen Schalter, sondern einen echten mechanischen.

Wenn ich nun den Energiesparmodus einschalte und der Rechner nickt ein, anschließend ihn vom Netzwerk trenne, also den Schalter betätige, dann schläft er 24 Stunden und länger; er wacht eben nicht mehr urplötzlich auf, das Problem der Unruhe ist somit beseitigt. Aber warum besteht es?

Deshalb nun mein Gedankengang, bei dem ich unsicher bin, ob er richtig ist. Wenn es so ist, wie es ist, beweist das doch, dass das Wecken nicht vom Rechner ausgeht, sondern über das Netzwerk betrieben wird, oder? Andernfalls müsste der Rechner ja ebenfalls im getrennten Zustand aufwachen. Ob es nun am neuen Router liegt oder ob von weiter außerhalb ein Kommunikationsversuch stattfindet wie bei den Smartphones, das kann ich nicht sagen, denn in den Routereinstellungen finde ich jedenfalls nichts dazu, ebenso nicht in den Einstellungen der Firewall – was aber nicht unbedingt etwas heißen muss, da ich deren kryptische Detailansicht nicht vollumfänglich verstehe. Ein bekannter Virus ist definitiv auszuschließen. Was bleibt da noch übrig? Hast du vielleicht eine Idee?

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Nachtrag: Der Gedankengang war schon mal falsch, denn der Rechner wacht trotzdem auf. Zuerst hielt er knapp 2 Tage und Nächte schlafend durch, dann benutzte ich ihn, ließ ihn danach wieder ruhen aber weitere 12 Stunden später wachte er erneut von alleine auf. Kein Hinweis in der Computerverwaltung. Es gesellt sich noch eine Möglichkeit zum ersten falschen Gedanken hinzu, nämlich die Frage, ob es sein kann, dass sein Aufwecken vom BIOS gesteuert wird? Bei modernen Rechnern ist das klassische BIOS ja verschwunden und der Nachfolger fungiert quasi als ein eigenständiges Mini-System. Bestimmte Hardwarekomponenten können so losgelöst vom eigentlichen Betriebssystem mit den Herstellern (oder wem auch immer) kommunizieren – könnte das fürs Aufwecken ursächlich sein? Somit muss ich weiter forschen. Dem auf die Spur zu kommen, dauert nur schrecklich lange, da bei jedem Eingriff bzw. jeder Veränderung meinerseits stets mindestens ein, zwei Tage Beobachtungszeit liegt.

Fortschritt, Glück

Aha, jetzt ist die Geschwindigkeit sogar zu schnell fürs Internet, denn die Übertragung (siehe gestern) wurde nicht durch die Software gedrosselt, sondern durch etliche Server, von denen die Daten abgerufen wurden. Tatsächlich schwankt deren Bandbreite zwischen 30.000 und 120.000 Mbit/s. Schnelleres habe ich bisher nicht angetroffen. Und genau das hatte auch der Techniker gestern auf meine Frage, weshalb es diesen großen Unterschied zwischen Download- und Uploadgeschwindigkeit gibt, geantwortet: Weil die meisten Server eine solch hohe Geschwindigkeit nicht schaffen. Sinn macht diese rasante Datenübertragungsrate also vielmehr für parallel laufende Prozesse und Anwendungen. Also beispielsweise für Familien ist das perfekt, wenn gleichzeitig alle die unterschiedlichsten Dinge im Netz tun. Oder falls einer alleine irgendetwas streamt und gleichzeitig mit mehreren Leuten verbunden ist, etwa bei Live-Spiele-HangOuts oder dergleichen.

Abgesehen von der Übertragungsrate des Telekom-Tarifs zeigt der neue Router offline in meinem eigenen Netzwerk auch erstaunliche Fähigkeiten, denn die vom Linux-Rechner gesteuerte Kommunikation mit den vielen Wechseldatenträgern ist nicht mehr auf 10 Mbit/s begrenzt, sondern rödelt bei den neuen Samsung-Datenträgern mit um die 300 Mbit/s und schafft sogar mit der uralten (fast 20 Jahre alten) Toshiba-Platte eine 5-mal schnellere Datenübertragung als bisher mit der 8 Jahre alten Fritzbox. Wir alle befinden uns demnach mitten in einem Prozess der Beschleunigung. Das ist schon faszinierend, finde ich. Der einzige Nachteil, den ich daran erkenne, ist der: hat man sich an das unglaubliche Tempo erst einmal gewöhnt, wirkt ein Zurück zur alten Geschwindigkeit, die man vor wenigen Jahren noch als berauschend schnell empfunden hatte, wie das Schleichen einer Schnecke.

Nun gut, das alles mag dich vielleicht gar nicht interessieren (ich könnte dich ja mit aufregenden Themen rund ums Wickeln von E-Dampfen in diesem Tagebuch fesseln *kleinerScherz*), doch heute finde ich diese noch relativ neue Technik einfach nur faszinierend. Da musst du halt jetzt durch 😉

Auch könnte ich berichten von der neuen wunderbaren Aussicht der Küchenerkerfenster – wenn, ja, wenn das Wetter besonders vorgestern nicht dermaßen unansehnlich wäre, dass ich auf seine Ausblendung in meiner neuen Höhle verzichten würde: Wie? Ja, denn beim Anblick von 24 Stunden Regenprasseln hatte ich die Rollos schlichtweg zugezogen. Das muss man nicht unbedingt sehen. Erst recht nicht nach einer Nacht im selbigen draußen im Gelände. Damit ist aber sowieso in wenigen Wochen Schuss. Was dann kommt, ist nach wie vor unsicher. Sich über Unsicheres den Kopf zu zerbrechen, führt aber zu nichts, was schließlich die ganze schicksalhafte Wohnungs-Umzugsgeschichte hätte deutlicher kaum unter Beweis stellen können. Heute ist heute und jetzt ist jetzt – so wohl wie in der wunderbaren neuen Wohnung habe ich mich selten in meinem Leben gefühlt.

Fürwahr habe ich wirklich schon überlegt, ob jemand mir wohlgesinntes, von dem ich lange nichts mehr gehört und gesehen habe, eventuell gestorben sein könnte (Bekannte und Freunde sterben sukzessive einfach weg) und mir nun aus dem Himmelreich der unbegrenzten Möglichkeiten Schutzengel gleich das schicksalhafte Glück gewissermaßen zugeschanzt hat. Allerdings fällt mir keiner ein – also sollte ich mich vielleicht endlich mal bei uralten Freunden spontan wieder melden, dann würde ich ja sehen, wer noch da ist und wer wann schon gegangen ist.

Naja, in diesem Sinne bestaunen wir die Geheimnisse hinter unserem Dasein. Sollte ich selber das Zeitliche segnen, so werde ich alles daran setzen, dir nur das Allerbeste zukommen zu lassen. Übrigens finde ich nach wie vor sensationell, dass in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 als unveräußerliche Rechte jenes auf Leben, Freiheit und gleichrangig auch das Streben nach Glück ihren Platz fanden. Nur mal so nebenbei erwähnt, falls jemand glaubt, allein die Gegenwart sei fortschrittlich.

Wieder online

Tada (Tusch, Fanfare)! Seit wenigen Minuten bin ich wieder online. Der Techniker hat 10 Minuten benötigt, wovon 5 Minuten nur das Warten auf die Anzeige seiner Geräte für die Überprüfung der eigenen Arbeit in Anspruch nahm. Also für eine effektive Tätigkeit von 5 Minuten musste ich 15 Tage warten, unendlich viele Telefonate mit Bots und Menschen führen und mich sehr in Geduld üben. Dabei hatte ich freundliche Service-Mitarbeiter angetroffen und unverschämte, wurde zuletzt von einer besonders geschulten Mitarbeiterin „für schwierige (Charakter-) Fälle” betreut. Wer sich also heutzutage über etwas ärgert oder sich aufregt (wohlgemerkt stets in einem sachlichen und nicht beleidigenden Ton meinerseits), wird in eine solche Schublade gesteckt und darf andererseits dann von Seiten einer Service-Mitarbeiterin, die auch noch für die Terminvergabe zuständig war, pampig und ihrerseits beleidigend behandelt werden. Mit dem Service der Telekom bin ich definitiv durch, wie es so schön heißt.

Naja, Schwamm drüber, jetzt, da alles läuft, bleibt die Freude, in der neuen Neandertal-Höhle ein funktionierendes Kabel in die virtuelle Welt vorzufinden. Übrigens hatte die Telekom ihren Fehler später ja durch Geschenke aller Art indirekt eingestanden und wiedergutzumachen versucht, wobei auch die Dezember-Rechnung Berücksichtigung fand: statt rund 55 Euro Forderung bekam ich eine Gutschrift von 15 Euro. Das finde ich korrekt – im Sinne von selbstverständlich, keinesfalls aber kulant, wie solche Dinge von einigen Zeitgenossen immer häufiger genannt werden. Wobei ich allerdings glaube, dass diese Leute eher unabsichtlich von Kulanz sprechen, da immer weniger Menschen heute wissen, was dieser Begriff eigentlich bedeutet.

Wie dem auch sei. 250 Mbit/s Download (laut Fritzbox sogar aktuell 264) und momentan 44,8 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit. Das ist natürlich für eine Person phänomenal! Real gewordene Science Fiction in der virtuellen Welt. Bisher war ich ja mit den 56 Mbit vollends zufrieden. Jetzt werde ich gleich mal ausprobieren, wie lange der Download eines Spielfilms in heutiger Standardgröße von 4 bis 6 k dauert. Gleich werde ich’s in einem Nachtrag hier anfügen.

So, bei aller Aufregung (positive Aufregung) muss ich dennoch ins Bettchen. Guck mal, diesen schwarzen Klingelschalter unten rechts habe ich noch gestern erst installiert (klick aufs Bild = größer). Die Vormieterin war eine Kettenraucherin, was man dem Türöffner prima ansieht. Mal schauen, ob ich das Teil bei Gelegenheit neu lackieren werde – oder vielleicht die Plastikabdeckung eine Nacht in eine Chlor-Lösung lege. Könnte aber auch sein, dass mir das egal ist und ich den Türöffner als abschreckendes visuelles Beispiel dafür belasse, wie Raucher innerlich komplett aussehen. Faulheit findet immer seine moralische Rechtfertigung. Da bin ich Spezialist. Bei Gelegenheit muss ich die kleine Diele auch noch streichen, obwohl man wegen der Bilder und dem gelblichen Licht real eigentlich kaum etwas sieht – auf dem Foto aber schon 🙂 Der Rest der Wohnung wurde bereits vom Sohn der Vormieterin gestrichen.

Also bis später, gehab dich wohl.

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Nachtrag, 11 Uhr: Das ist interessant, denn die benutzte (ältere) Download-Software kann nicht über ca. 120 Mbit/s laden. Die neuere Software gar nur 56 Mbit/s. Die alte ist damit doppelt so schnell wie vorher aber nur halb so schnell wie technisch möglich. Darum werde ich mich die Tage mal kümmern. Vielleicht ist es nur eine Einstellungssache. Könnte aber auch an den Servern liegen. Egal, denn selbst 120 Mbit/s bedeutet 1 Gigabyte in unter einer Minute Download-Zeit. Das ist satt und genug Geschwindigkeit.