Nachlässigkeit

Seit 29 Jahren bewege ich mich fast täglich im Internet. Da sollte man eigentlich jeden Betrugsversuch kennen. Kenne ich ja auch, doch mit der Zeit hält die Schludrigkeit Einzug. Dinge, die beinahe automatisiert ablaufen, werden zusehends unbeachtet durch das Innere Ich erledigt. Nun hatte es vor etwa einer Woche ein Mal nicht aufgepasst:

Eine Mini-Software (neudeutsch: Applikation oder kurz App), die ich der Bequemlichkeit halber kurz benötigte und anschließend wieder löschte, lud ich von einer Webseite der ehemaligen Computer-Fachzeitschriften, die sich alle schon längere Zeit als bloße Werbeträger für Hersteller missbrauchen lassen, kostenlos herunter aber klickte zu schnell auf „weiter”, „weiter” usw., ohne die Installation manuell durchzuführen. Die geneigte erfahrene Leserin und ebendieser Leser weiß natürlich, was langsam folgte 🙂

An den ersten beiden Tagen lief alles seinen gewohnten Gang. Dann wurde der Seitenaufbau diverser Internetseiten spürbar langsamer. Den Höhepunkt bildete ein traniges schleppendes Verhalten des gesamten Rechners. Wie gut, dass ich nicht einen schnellen Rechner besitze, der genug Rechenleistung aufbringt, um den Geschwindigkeitsverlust auszugleichen, sondern zwei, manchmal drei, langsame Rechner betreibe, die einzeln bereits bei drei oder vier gleichzeitigen Arbeiten zu ächzen beginnen, parallel betrieben aber im Ergebnis den schnellen Maschinen oft gleichwertig sind. Denn dadurch bemerkte ich die versteckt im Hintergrund installierte und nun täglich forscher arbeitende Malware recht früh. Es war ein sogenannter „Optimizer”. Das letzte Mal, dass mir so etwas passierte, ist bestimmt 15 Jahre her, wenn nicht länger.

Quintessenz: Trotz allen Wissens und einer „eigentlich” kompetenten Routine, können sich die blödesten Fehler nach wie vor einschleichen. Nun war es keine wirklich bösartige Malware, eher eine lästige, weil sie sich immer wieder neu installieren wollte und erst nach einer Änderung in der Registrierung dauerhaft entfernt werden konnte, aber immerhin: wäre sie bösartig gewesen, und hätte sie die Kontrolle über den Rechner übernommen, so wäre sie wohl nur durch eine Komplett-Neuformatierung des Rechners zu entfernen gewesen. Und das zeigt auch die Antwort auf die Frage, wieso die simpelsten Methoden ihrer Verbreitung immer mal wieder Erfolg haben: man passt im Alltag und bei langweiligen Arbeiten einfach nicht mehr ausreichend auf.

Kontrafunk – die Stimme der Vernunft

Als Gegenstück zu den Musiksendern des Internetradios fehlte mir ein Wortsender, eine Art Inforadio, was früher – also ganz früher – in meiner Region der „WDR” mit seinen vielen Magazinen bot. Das „Inforadio rbb24” zum Beispiel trägt lediglich einen solchen Namen, sendet aber wie der „WDR” heutzutage rund um die Uhr kaum aushaltbare rot-grüne Haltungs- und Regierungspropaganda. Mir fehlte also eine ausgewogene eher konservative Sichtweise, eine journalistische Betrachtungsweise, die „sich nicht gemein macht” (Friedrichs) mit dem Berichteten, und deren Mitarbeiter sich weniger als Aktivisten des woken Zeitgeists verstehen, als vielmehr ihrer Aufgabe der kritischen Vernunft zur Einordnung bestimmter politischer Themen nachkommen. Dass es den „Kontrafunk” gibt (Links und Livestream am Ende dieses Eintrags), war mir zwar schon bekannt (ist längst hier im Blog statisch verlinkt), doch das waren bisher hauptsächlich Podcasts – was ich nicht wusste, das ist, dass „Kontrafunk” bereits ein Vollprogramm sendet, also rund um die Uhr echtes Radio betreibt. Das habe ich nun auf der Suche nach einem hörbaren Inforadio endlich gefunden. Kaum Musik, viele Infos, Hintergrundberichte, Interviews, Analysen und Einordnungen. Dazu aktuelle Nachrichten, interessante Hörbücher/Hörstücke, Buchbesprechungen, Podcasts, Magazine. Somit ein objektiver aber regierungskritischer Sender, der genau das sendet, was in meinem Interesse liegt. Für Musik gibt es andere Sender, „Kontrafunk” ist die Stimme der Vernunft.

Damit wurde nun die letzte zu vergebende Stationstaste meines Internetradios belegt, und schon heute Morgen fesselte der Sender mich vor dem Radio im Küchenerker dermaßen, dass ich die Zeit meines Frühstückskaffees so weit ausgedehnt hatte, mir durch zu viel Kaffee geradezu einen „Kaffee-Rappel” zuzufügen. Wer also ein waches Wort-Radio sucht, ein Inforadio, das diesen Namen auch verdient, der ist mit „Kontrafunk” perfekt bedient.

ProgrammLivestreamFAQ zur APP auch ohne Internet-Radiogerät

Soundbox (inkl. zwei Nachträge)

Schon Fettfinger drauf vom Ausprobieren. Sehr klein mit starkem Sound. Reichlich Bass, den ich sogar zurückgestellt habe. Raumfüllend? Von der Lautstärke her betrachtet, sicher. Der Klang ist auch überraschend klar. Doch irgendwie fehlt mir ewiger Nörgler doch etwas eine gewisse Raumfülle. Also die Soundsysteme an den Rechnern sind in dieser Hinsicht definitiv besser. Und waren seinerzeit günstiger sogar. Allerdings punktet die Soundbox durch ihre ungeheure Flexibilität. Per Bluetooth kann ich sie kabellos überall in die Wohnung stellen. Ob ins Bad (ist wasserdicht), ins Schlafzimmer oder (theoretisch) zum Nachbarn mitnehmen (per Handy geht’s natürlich überall). Ob der Keller mit Funk in die Wohnung funktioniert, bezweifle ich zwar, habe es aber noch nicht ausprobiert. Jedenfalls ist damit jetzt die Lücke geschlossen, wenn ich die Rechner ausgeschaltet habe und außerhalb des Küchenerkers Internetradio hören möchte. Das funktioniert perfekt.

Kostenpunkt: 60 Euro (es gibt auch jene von Anker für 30 und 40 Euro, die gleich aussehen). Ein vergleichbarer Bluetooth-Lautsprecher von Bose kostet 150 Euro, hat aber dieselben guten und schlechten Bewertungen wie die Anker-Box. 2 lautet meine Bewertung als Schulnote. Die biointernen Faulheitsgene meinerseits ließen mich früher in der Schule immer froh und zufrieden über eine 3 sein – also von daher wirklich gut 🙂

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Nachtrag: Nun brate mir doch jemand einen Storch! Wie kann das Folgende sein?

Die Soundbox war via eines Bluetooth-Senders mit dem Audioausgang des Internetradios verbunden. Ergebnis: guter Klang aber eben „irgendwie” fehlte etwas Raumfülle. So weit, so gut. Jetzt kam mir der Gedanke, den Sender statt mit dem Audioausgang, mit dem Kopfhörerausgang zu verbinden. Beide Ausgänge liegen an der Rückseite des Internetradios nebeneinander. Ergebnis: Raumfülle, wie ich sie ursprünglich erhofft hatte. Gleicher klarer Klang aber sogar ohne Bassboost exakt „bassig” auf den Punkt. Ein absolut genialer Sound. Dafür gibt’s die Schulnote 1. Aber wieso ist das so? Was macht da den Unterschied?

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Nachtrag 2: Auf der Ursache nach dem unterschiedlichen Verhalten habe ich heute einen weiteren Test unternommen. Und zwar kaufte ich einen anderen Bluetooth-Sender. Etwas teurer für 12, statt wie der alte für 5 Euro (sie bekommt man von 5 bis 50 Euro). Siehe da, mit dem „teureren” Teil gibt es keinen Unterschied mehr zwischen den beiden Audioausgängen. 1A Sond, beide Ausgänge identisch. Das ist ja jetzt schon mal eine halbe Erklärung, nämlich ein Qualitätsunterschied der Sender. Was genau sich da allerdings qualitativ unterscheidet, weiß ich immer noch nicht.

Den alten Sender benutze ich jetzt, um im Küchenerker YouTube-Podcasts zu hören, dafür reicht er. Den stecke ich einfach an den Kopfhöreranschluss des auf dem Schreibtisch befindlichen Lautsprecherreglers der beiden Soundsysteme und höre die gesprochenen Texte mit einem älteren kleinen Bluetoothlautsprecher in der Küche. Es ist nämlich so, dass der im Film-Rechner eingebaute Bluetooth-Sender bereits 15 Jahre alt ist und somit eine Reichweite nicht mal durch eine Wand bis in die Küche hat und der Linux-Netzwerkrechner sowie der Hauptrechner überhaupt kein Blutooth besitzen, da müsste ich einen Bluetooth-Stick anstecken, was der kleine nun ausgemusterte Transmitter im Bereich Audio dem Wesen nach ja ist. Bluetooth 5.3, mit ihm stimmt die Reichweite.

Internet-Radio die Zwote

Erster kleiner Erfahrungsbericht mit dem neuen Radio: Es wurde gestern wirklich gefordert 🙂 Ein Mal hatte ich es sogar geschafft, die Software aufzuhängen; nichts ging mehr, aber nur kurz das Radio am Stromnetz aus- und wieder eingeschaltet und die Software funktionierte wieder. Also kein wirkliches Problem. Der Klang des Lautsprechers ist nur in der voreingestellten Option „Rock” sehr, sehr gut. Bei den anderen Optionen „normal”, „Jazz”, „Klassik” usw. ist mehr oder weniger ein dumpfer akustischer Brei zu vernehmen (ich übertreibe). Auf „Rock” belassen, so ist und bleibt er für mich aber am Besten. 1A. Allerdings nur auf Zimmerlautstärke, was mir völlig ausreicht, laut kratzt schnell. Wer das Radio also sehr laut hören möchte, kommt wohl nicht umhin, Aktivlautsprecher an den Kopfhöreranschluss oder Audioausgang zu stecken (geht beides). Damit ist dann so ziemlich alles möglich, die Grenzen liegen allein bei diesem externen Soundsystem. Wie gesagt, ich selber höre Radio eh nur auf Zimmerlautstärke, so dass man sich auch noch normal unterhalten kann.

Jetzt wird es weiter noch spannend, inwieweit das Radio auch kleine unbekannte Radiosender abspielt. Weil ich schon so viel ausprobierte – ich gestehe das nun Folgende – habe ich dann doch die Radio-App aufs Smartphone geladen, denn man kann zwar die gesamte Streaming-URL eines Senders mit dem Drehrad Buchstabe für Buchstabe eindrehen (oder ähnlich per Fernbedienung eintippen) – das würde bei einer einmaligen Eingabe noch okay sein, bei mehreren wird’s allerdings schnell nervig. Deshalb habe ich meine eigenen Prinzipien über Bord geworfen und dafür eben dann doch Mata Hari genommen. Damit geht es nämlich dermaßen geschmeidig und schnell, das muss ich einfach zugeben, ein echter Vorteil des Smartphones 🙂 Man sucht per normalem Web-Browser auf dem Handy den betreffenden Sender, kopiert den Link und fügt ihn in der App ein = fertig. Ggf. aufs Herzchen in der App klicken, schon ist er als Favorit gespeichert.

Die fürs Ausprobieren zu wenigen fünf Stationstasten, die ich gestern schon erwähnte, lassen sich aber auch prima umgehen, indem man die Sender aus der Liste der zuletzt gehörten Sender auswählt, da stehen sie alle drin. Ob diese Liste begrenzt ist, weiß ich nicht, bei mir jedenfalls noch nicht.

Jaja, dieser heutige Eintrag mag langweilig für dich sein, tut mir leid, so isses nun mal. Momentan habe ich nichts anderes im Kopf. Der ist nicht gerade so groß für ausgeprägtes Multitasking – man kann das aber auch positiv ausdrücken: anders als bei den meisten Frauen, die sich immerzu für ihr vermeintlich tolles Multitasking rühmen, kann ich etwas konzentriert, ausführlich und vollumfänglich erarbeiten und bin nicht so flatterhaft, um alles irgendwie etwas aber nix richtig zu machen/zu erledigen 😉

In diesem Sinne wünsche ich dir einen ausführlichen und richtigen Start ins erholsame Wochenende.

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Kleiner Nachtrag: Die Entdeckung des Tages. Der US-Sender „Folkrider Radio”. Höre ich im Hintergrund seit Stunden. Bisher ohne jede Werbung. Wäre ideal für abends zum Einschlafen neben dem Bettchen. Eine musikalische Mischung aus US-Folk und Singer & Songwriter. Dat is janz mein Ding, wenn isch dat ma so sajen darf.

Internet-Radio bedeutet Freiheit

Sensationell! Gestern Mittag kam schon das Internet-Radio bei mir an. Ausgepackt, ausprobiert, meine Augen und Ohren wurden größer – was hätte ich gerne weiter damit rumgespielt, musste aber los zur Arbeit.

Seit drei Stunden experimentiere ich nun damit mit wachsender Begeisterung. Nicht allein, dass der Klang des Lautsprechers jetzt keine Zusatzlautsprecher mehr erfordert, da er (für ein Küchenradio) hervorragend ist, auch die Bedienung ist, nachdem ich sie einmal verstanden hatte, was sehr schnell geschah, logisch und kinderleicht. Die Bedienungsanleitung ist, was heutzutage eher selten vorkommt, in einem fehlerfreien, verständlichen und exzellenten Deutsch gehalten (besser als mein eigenes). Die Verarbeitung des Radios ist akkurat. Es ist bis auf die Vorderseite komplett in dunkles Holz gefasst, deren Ecken sogar wunderbar passgenau abgerundet sind. Das Radio ist klein wie eine Zigarrenkiste, dennoch deutlich schwerer als der Vorgänger, das unselige DAP+Radio. Überhaupt sind beide, trotz der gleichen Größe und des ziemlich gleichen Preises, so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Rund 25.000 Radiosender sollen sich nun störungsfrei empfangen lassen. Halleluja!

Sie kann man natürlich in keine Liste mehr fassen, weshalb die Bedienung dazu durch mehrere Untermenüs führt. Also entweder nach geografischen Orten sortiert (Kontinenten, Ländern, Regionen) oder nach Genres. Zusätzlich lassen sich Sender manuell finden; hier gibt es auch zwei Möglichkeiten: nach Sendername oder nach Streaming-URL. Die Netzwerkverbindung war binnen Sekunden hergestellt. Etliche weitere Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Router oder dem Netzwerk bestehen. Natürlich funktioniert es auch als simpler MP3-Player mit einem eingesteckten USB-Stick (oder Speicherkarte in einem USB-Adapter). Bedienen lässt es sich am Gerät selber, per Fernbedienung oder per App auf dem Smartphone. Das ist aber uninteressant für mich, da ich solche Geräte/Möglichkeiten schon besitze/kannte. Fünf Stationstasten sind zur Senderspeicherung zwar ein bisschen wenig – im Moment – da ich viel mit dem Teil spiele und immer mehr tolle Sender entdecke – später aber, wenn ich mich ans Radio gewöhnt habe und mich wieder in der normalen Tagesroutine befinde, reichen die fünf Stationtasten natürlich völlig aus. Zumal es nicht umständlich ist, einen Sender zu finden.

Tja, Times are changing. Die analoge Radiotechnik scheint wohl doch am Ende zu sein – gar nicht mal in erster Linie wegen der Technik, sondern wegen der unglaublichen Zunahme von Störungen durch irgendwelche funkenden Geräte heutzutage. Ich bin kein Experte, doch es sieht für mich danach aus, dass sie, obwohl sie auf anderen Frequenzen kommunizieren, dennoch für die Störungen verantwortlich sind. DAP+ war dann entgegen aller Reklameversprechen eben keine Alternative, da auch der DAP+Empfang (bei mir) nur äußerst bescheiden funktioniert und ich von den erzieherischen WDR-Sendern, die mittlerweile in allen Bereichen ihre politische Propaganda und ihre Haltungs-Trigger einschleusen (und nur der WDR war mit ca. 15 Sendern empfangbar), wirklich die Nase gestrichen voll habe.

Durch 25.000 Sender werde ich mich nie durchhören können, das ist klar, doch ich habe schon drei wunderbare Oldie-Sender aus USA, UK und Deutschland gefunden. Auch falls noch andere bisher unentdeckte auf mich warten, so macht mir bereits jetzt nach nur drei Stunden das Radiohören endlich wieder riesengroße Freude.

Das wollte ich nur mal ebkes schnell gesagt haben. Jetzt genieße ich weiter eine Radio-Entdeckungsreise und fahre den Rechner herunter. Radio war und ist etwas ganz Besonderes, wenn man denn die Freiheit der Wahl hat.

Achso, fast vergessen. Falls es dich interessiert. Es ist das Imperial i110” der Firma „Telestar”, das es bei Amazon für um die 75 Euro gibt.

Windows 10: Zustand der Unruhe / Wichtig auch der Nachtrag

Jetzt versuche doch mal, meinen Gedankengang nachzuvollziehen: Von den 3 Rechnern in meinem Netzwerk, die rund um die Uhr eingeschaltet sind aber natürlich bei Nichtgebrauch im Energiesparmodus schlafen, wacht nur der Windows10-Rechner alle paar Stunden selbstständig auf. Die anderen beiden schlafenden Gesellen sind ein Lunux- sowie ein Windows7-Rechner. Es wird über den Weckvorgang des an der Unruhe leidenden Patienten aber nichts in der Verwaltung, den Ereignisprotokollen usw. erwähnt. Alles Mögliche habe ich bereits ausprobiert – wobei ich auf das Naheliegendste eigentlich erst spät gekommen war. Denn ich ging stets davon aus, dass ein Dienst, eine Aufgabe oder ein Prozess dafür verantwortlich sei. Was aber, wenn das Wecken, also die Kommunikation, von außen beauftragt wird?

Dabei ist es so einfach, dies auszuprobieren, denn bei allen 3 Rechnern habe ich seit 10 Jahren bereits kleine Netzwerkschalter zwischengebaut, die nicht nur eine software-gesteuerte Trennung vom Router herbeiführen, sondern bequem dasselbe machen, als zöge man das Netzwerkkabel aus seinen Anschluss. Ein Tastendruck des auf dem Schreibtisch stehenden kleinen Kästchens genügt, und die Verbindung ist getrennt; ein weiterer Tastendruck, und sie wird wieder hergestellt. Äußerst praktisch. Es handelt sich dabei um keinen elektronischen Schalter, sondern einen echten mechanischen.

Wenn ich nun den Energiesparmodus einschalte und der Rechner nickt ein, anschließend ihn vom Netzwerk trenne, also den Schalter betätige, dann schläft er 24 Stunden und länger; er wacht eben nicht mehr urplötzlich auf, das Problem der Unruhe ist somit beseitigt. Aber warum besteht es?

Deshalb nun mein Gedankengang, bei dem ich unsicher bin, ob er richtig ist. Wenn es so ist, wie es ist, beweist das doch, dass das Wecken nicht vom Rechner ausgeht, sondern über das Netzwerk betrieben wird, oder? Andernfalls müsste der Rechner ja ebenfalls im getrennten Zustand aufwachen. Ob es nun am neuen Router liegt oder ob von weiter außerhalb ein Kommunikationsversuch stattfindet wie bei den Smartphones, das kann ich nicht sagen, denn in den Routereinstellungen finde ich jedenfalls nichts dazu, ebenso nicht in den Einstellungen der Firewall – was aber nicht unbedingt etwas heißen muss, da ich deren kryptische Detailansicht nicht vollumfänglich verstehe. Ein bekannter Virus ist definitiv auszuschließen. Was bleibt da noch übrig? Hast du vielleicht eine Idee?

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Nachtrag: Der Gedankengang war schon mal falsch, denn der Rechner wacht trotzdem auf. Zuerst hielt er knapp 2 Tage und Nächte schlafend durch, dann benutzte ich ihn, ließ ihn danach wieder ruhen aber weitere 12 Stunden später wachte er erneut von alleine auf. Kein Hinweis in der Computerverwaltung. Es gesellt sich noch eine Möglichkeit zum ersten falschen Gedanken hinzu, nämlich die Frage, ob es sein kann, dass sein Aufwecken vom BIOS gesteuert wird? Bei modernen Rechnern ist das klassische BIOS ja verschwunden und der Nachfolger fungiert quasi als ein eigenständiges Mini-System. Bestimmte Hardwarekomponenten können so losgelöst vom eigentlichen Betriebssystem mit den Herstellern (oder wem auch immer) kommunizieren – könnte das fürs Aufwecken ursächlich sein? Somit muss ich weiter forschen. Dem auf die Spur zu kommen, dauert nur schrecklich lange, da bei jedem Eingriff bzw. jeder Veränderung meinerseits stets mindestens ein, zwei Tage Beobachtungszeit liegt.

Fortschritt, Glück

Aha, jetzt ist die Geschwindigkeit sogar zu schnell fürs Internet, denn die Übertragung (siehe gestern) wurde nicht durch die Software gedrosselt, sondern durch etliche Server, von denen die Daten abgerufen wurden. Tatsächlich schwankt deren Bandbreite zwischen 30.000 und 120.000 Mbit/s. Schnelleres habe ich bisher nicht angetroffen. Und genau das hatte auch der Techniker gestern auf meine Frage, weshalb es diesen großen Unterschied zwischen Download- und Uploadgeschwindigkeit gibt, geantwortet: Weil die meisten Server eine solch hohe Geschwindigkeit nicht schaffen. Sinn macht diese rasante Datenübertragungsrate also vielmehr für parallel laufende Prozesse und Anwendungen. Also beispielsweise für Familien ist das perfekt, wenn gleichzeitig alle die unterschiedlichsten Dinge im Netz tun. Oder falls einer alleine irgendetwas streamt und gleichzeitig mit mehreren Leuten verbunden ist, etwa bei Live-Spiele-HangOuts oder dergleichen.

Abgesehen von der Übertragungsrate des Telekom-Tarifs zeigt der neue Router offline in meinem eigenen Netzwerk auch erstaunliche Fähigkeiten, denn die vom Linux-Rechner gesteuerte Kommunikation mit den vielen Wechseldatenträgern ist nicht mehr auf 10 Mbit/s begrenzt, sondern rödelt bei den neuen Samsung-Datenträgern mit um die 300 Mbit/s und schafft sogar mit der uralten (fast 20 Jahre alten) Toshiba-Platte eine 5-mal schnellere Datenübertragung als bisher mit der 8 Jahre alten Fritzbox. Wir alle befinden uns demnach mitten in einem Prozess der Beschleunigung. Das ist schon faszinierend, finde ich. Der einzige Nachteil, den ich daran erkenne, ist der: hat man sich an das unglaubliche Tempo erst einmal gewöhnt, wirkt ein Zurück zur alten Geschwindigkeit, die man vor wenigen Jahren noch als berauschend schnell empfunden hatte, wie das Schleichen einer Schnecke.

Nun gut, das alles mag dich vielleicht gar nicht interessieren (ich könnte dich ja mit aufregenden Themen rund ums Wickeln von E-Dampfen in diesem Tagebuch fesseln *kleinerScherz*), doch heute finde ich diese noch relativ neue Technik einfach nur faszinierend. Da musst du halt jetzt durch 😉

Auch könnte ich berichten von der neuen wunderbaren Aussicht der Küchenerkerfenster – wenn, ja, wenn das Wetter besonders vorgestern nicht dermaßen unansehnlich wäre, dass ich auf seine Ausblendung in meiner neuen Höhle verzichten würde: Wie? Ja, denn beim Anblick von 24 Stunden Regenprasseln hatte ich die Rollos schlichtweg zugezogen. Das muss man nicht unbedingt sehen. Erst recht nicht nach einer Nacht im selbigen draußen im Gelände. Damit ist aber sowieso in wenigen Wochen Schuss. Was dann kommt, ist nach wie vor unsicher. Sich über Unsicheres den Kopf zu zerbrechen, führt aber zu nichts, was schließlich die ganze schicksalhafte Wohnungs-Umzugsgeschichte hätte deutlicher kaum unter Beweis stellen können. Heute ist heute und jetzt ist jetzt – so wohl wie in der wunderbaren neuen Wohnung habe ich mich selten in meinem Leben gefühlt.

Fürwahr habe ich wirklich schon überlegt, ob jemand mir wohlgesinntes, von dem ich lange nichts mehr gehört und gesehen habe, eventuell gestorben sein könnte (Bekannte und Freunde sterben sukzessive einfach weg) und mir nun aus dem Himmelreich der unbegrenzten Möglichkeiten Schutzengel gleich das schicksalhafte Glück gewissermaßen zugeschanzt hat. Allerdings fällt mir keiner ein – also sollte ich mich vielleicht endlich mal bei uralten Freunden spontan wieder melden, dann würde ich ja sehen, wer noch da ist und wer wann schon gegangen ist.

Naja, in diesem Sinne bestaunen wir die Geheimnisse hinter unserem Dasein. Sollte ich selber das Zeitliche segnen, so werde ich alles daran setzen, dir nur das Allerbeste zukommen zu lassen. Übrigens finde ich nach wie vor sensationell, dass in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 als unveräußerliche Rechte jenes auf Leben, Freiheit und gleichrangig auch das Streben nach Glück ihren Platz fanden. Nur mal so nebenbei erwähnt, falls jemand glaubt, allein die Gegenwart sei fortschrittlich.

Wieder online

Tada (Tusch, Fanfare)! Seit wenigen Minuten bin ich wieder online. Der Techniker hat 10 Minuten benötigt, wovon 5 Minuten nur das Warten auf die Anzeige seiner Geräte für die Überprüfung der eigenen Arbeit in Anspruch nahm. Also für eine effektive Tätigkeit von 5 Minuten musste ich 15 Tage warten, unendlich viele Telefonate mit Bots und Menschen führen und mich sehr in Geduld üben. Dabei hatte ich freundliche Service-Mitarbeiter angetroffen und unverschämte, wurde zuletzt von einer besonders geschulten Mitarbeiterin „für schwierige (Charakter-) Fälle” betreut. Wer sich also heutzutage über etwas ärgert oder sich aufregt (wohlgemerkt stets in einem sachlichen und nicht beleidigenden Ton meinerseits), wird in eine solche Schublade gesteckt und darf andererseits dann von Seiten einer Service-Mitarbeiterin, die auch noch für die Terminvergabe zuständig war, pampig und ihrerseits beleidigend behandelt werden. Mit dem Service der Telekom bin ich definitiv durch, wie es so schön heißt.

Naja, Schwamm drüber, jetzt, da alles läuft, bleibt die Freude, in der neuen Neandertal-Höhle ein funktionierendes Kabel in die virtuelle Welt vorzufinden. Übrigens hatte die Telekom ihren Fehler später ja durch Geschenke aller Art indirekt eingestanden und wiedergutzumachen versucht, wobei auch die Dezember-Rechnung Berücksichtigung fand: statt rund 55 Euro Forderung bekam ich eine Gutschrift von 15 Euro. Das finde ich korrekt – im Sinne von selbstverständlich, keinesfalls aber kulant, wie solche Dinge von einigen Zeitgenossen immer häufiger genannt werden. Wobei ich allerdings glaube, dass diese Leute eher unabsichtlich von Kulanz sprechen, da immer weniger Menschen heute wissen, was dieser Begriff eigentlich bedeutet.

Wie dem auch sei. 250 Mbit/s Download (laut Fritzbox sogar aktuell 264) und momentan 44,8 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit. Das ist natürlich für eine Person phänomenal! Real gewordene Science Fiction in der virtuellen Welt. Bisher war ich ja mit den 56 Mbit vollends zufrieden. Jetzt werde ich gleich mal ausprobieren, wie lange der Download eines Spielfilms in heutiger Standardgröße von 4 bis 6 k dauert. Gleich werde ich’s in einem Nachtrag hier anfügen.

So, bei aller Aufregung (positive Aufregung) muss ich dennoch ins Bettchen. Guck mal, diesen schwarzen Klingelschalter unten rechts habe ich noch gestern erst installiert (klick aufs Bild = größer). Die Vormieterin war eine Kettenraucherin, was man dem Türöffner prima ansieht. Mal schauen, ob ich das Teil bei Gelegenheit neu lackieren werde – oder vielleicht die Plastikabdeckung eine Nacht in eine Chlor-Lösung lege. Könnte aber auch sein, dass mir das egal ist und ich den Türöffner als abschreckendes visuelles Beispiel dafür belasse, wie Raucher innerlich komplett aussehen. Faulheit findet immer seine moralische Rechtfertigung. Da bin ich Spezialist. Bei Gelegenheit muss ich die kleine Diele auch noch streichen, obwohl man wegen der Bilder und dem gelblichen Licht real eigentlich kaum etwas sieht – auf dem Foto aber schon 🙂 Der Rest der Wohnung wurde bereits vom Sohn der Vormieterin gestrichen.

Also bis später, gehab dich wohl.

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Nachtrag, 11 Uhr: Das ist interessant, denn die benutzte (ältere) Download-Software kann nicht über ca. 120 Mbit/s laden. Die neuere Software gar nur 56 Mbit/s. Die alte ist damit doppelt so schnell wie vorher aber nur halb so schnell wie technisch möglich. Darum werde ich mich die Tage mal kümmern. Vielleicht ist es nur eine Einstellungssache. Könnte aber auch an den Servern liegen. Egal, denn selbst 120 Mbit/s bedeutet 1 Gigabyte in unter einer Minute Download-Zeit. Das ist satt und genug Geschwindigkeit.

Ruhe und Ordnung

Von wegen 3.000 mAh, Guillaume hat einen austauschbaren Akku mit „sagenhaften” 2.350 mAh, ein Kinderspielzeug, eine Smartwatch im Grunde genommen. Die chinesische Firma „Cubot” stellt tatsächlich auch Smartwatches her. Es ist das „J20” übrigens. Der Mini-Akku ist für meine Zwecke natürlich völlig ausreichend, für 56 Euro kann man sowieso nicht mehr erwarten.

Um Guillaume nun aber einzurichten, benötige ich noch ein paar Tage (was ja glücklicherweise nun kein Problem mehr darstellt), denn wenn du mich hier und jetzt sehen könntest, würdest du verstehen, weshalb da momentan nichts geht: ich sitze in einem Raum an einem kleinen Tisch. Der große Übereck-Schreibtisch ist schon abgebaut und steht zur Hälfte in der neuen Wohnung. Der Tisch vor mir ist vollgepackt mit Schreibtisch-Kram, 2 Monitoren und einem Tischrechner, diverse USB-Kabel, E-Dampfen, ein Ein-Schacht-Ladegerät für 2 Wechselakkus und ringsherum ist alles leer bzw. der Boden liegt voller „Kram-Müll”, der nicht weiter in meinem Dasein mitgeschleppt wird. Auch die Mini-SD-Karten sind nicht mehr hier, Guillaume hat nämlich 3 Steckplätze: 2 SIM-Karten und 1 SD-Kartenslot für maximal 128 GB. Letztere möchte ich erst einstecken, bevor die Einrichtung beginnt.

@Barbara hat mich aufgeklärt: ich wusste nicht, dass Bank-Apps mit dem Gerät verknüpft sind. Sicherheitsgedanken hin oder her, so etwas finde ich widersinnig, denn das Onlinebanking, das ich seit 1998 betreibe, hatte ja gerade deshalb seinen Sinn – und wurde anfangs auch genauso beworben – dass man flexibel sei und von jedem Rechner mit Internetzugang sein Banking betreiben könne. Die Sicherheit boten die Zugangsdaten, nicht aber eine IP-Adresse oder gar eine individuelle Gerätekennung. Naja, egal, wieder was im Alter gelernt.

Google sagt, die Sparkassen-App erlaube 2 Geräte, wobei das zweite per Briefpost registriert werden müsse. Für mein zweites, jetzt aber eigentlich überflüssig gewordenes Konto bei der DKB ist es nicht so einfach. Dort soll man zwar wohl ebenfalls ein Zweitgerät anmelden können, doch es funktioniere dann immer nur eines mit der App. Will man wechseln, habe man das vorher in den Einstellungen festzulegen. Nur denen des Hauptgeräts oder auch des Zweitgeräts? Das konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Mal schauen, ob und wenn, wie ich das einrichten werde. Kann auch sein, dass ich dieses Konto in Kürze wieder auflöse. Aber wie gesagt, dafür brauche ich Ruhe und wenigstens ein Minimum an Aufgeräumtheit und Ordnung. Zwar bin ich genetisch gegen Staub immun, doch Unordnung lässt mich verzweifeln: alles muss seinen einigermaßen festen Platz haben.

Inneres Ich: „Das sagt derjenige, der ein halbes Jahr lang seine kleine externe Festplatte in den heiligen Hallen erfolglos gesucht hatte.”

Jajaja, dann sagen wir so: alle Dinge des täglichen Gebrauchs müssen ordentlich verfügbar sein, nicht unbedingt „archivierte” Dinge, da vergesse ich tatsächlich, wohin ich sie gekramt habe. Der Wechseldatenträger lag beim Vorrat der Rosinen unter (!) den 500-Gramm-Päckchen, was ich erst bemerkte, als ich mal wieder Lust aufs Rosinenpicken bekam und ein neues Päckchen aus den Schrank genommen hatte. Ich meine, wer kommt denn darauf?

So, ich packe heute Nacht noch ein wenig weiter, wie gesagt, alles sehr geschmeidig. Das Film- und Serienarchiv ist auch nicht mehr hier, was ein bisschen schade ist. Aber ein kleiner externer DVD-Brenner liegt noch griffbereit in einem Karton (ja, den nehme ich mit, denn einen großen Player habe ich dann nicht mehr). Mal sehen, vielleicht schaue ich nachher damit eine DVD. Die bleiben hier in der alten Wohnung zurück. Ich betone, kein Mensch will DVDs aus der Sammlung haben, nicht einmal geschenkt (!). Irgendwie für mich immer noch unfassbar, denn ihr Zurücklassen als „Müll” kostet mich nach wie vor kolossale Überwindung. Tja, „The Times They Are Changin’”.

Timer

Jetzt brauche ich eine Rückwärts-Uhr, einen Timer, der bis nächsten Mittwoch um 15 Uhr abwärts zählt. Mal schauen, ob es so etwas als Widget für die rechte Spalte des Blogs (des wahren und nicht über die Smartphoneansicht angezeigten Tagebuchs) gibt. Ich such mal gerade eben …

Gefunden. Genau so etwas hatte ich mir vorgestellt. Spannend, was? 😉

PS: Habe den Timer wieder offline genommen. Zwar war er genau richtig und hatte mir auch sehr gefallen, doch damit habe ich jener Öffentlichkeit, die nichts davon wissen soll, zu detailliert auf den Termin hingewiesen. Erst hinterher wird’s in Gänze öffentlich.

Störung behoben

Endlich! DSL und Internet funktionieren wieder! Wenn ich dir jetzt sage, woran’s gelegen hat, dann schüttelst du nur deinen Kopf vor lauter Ungläubigkeit. Nicht mein Fehler war’s, es lag weder am Router, noch an der Telefonleitung. Also war es auch nicht die Feuerwehr bei der vergeblichen Papageienrettung. Die Freilandleitung ist unbeschädigt. Nein, es war die Telekom selber.

In einem Schaltkasten in der Nähe, der so ein paar Hundert Meter weiter weg steht, hatte ein Mitarbeiter irgendwelche Routinearbeiten erledigt und versehentlich einen Stecker – den Stecker meines Anschlusses – gezogen. Den hat der Techniker, der vorhin zu mir nach Hause kam, zu Beginn seiner Fehlersuche (ganz am Anfang vorher) wieder eingesteckt und sich bei mir eigentlich nur noch davon überzeugt, dass alles läuft wie gewohnt. Das war’s.

Solche dummen Fehler können passieren, da mache ich niemandem einen Vorwurf. Wieso allerdings tagelanges Messen der Leute vom telefonischen Support zu den Ergebnissen geführt hatte von keiner Störung bis zu etlichen Leitungsstörungen, das war dem Techniker heute vor Ort und ist mir ein Rätsel. Ist nämlich der Stecker gezogen, gibt es weder eine Störung, noch ein In Ordnung, sondern ab dem Schaltkasten ist die Leitung einfach nur tot. Man kann laut Techniker in diesem Fall auch nicht bis zum Hausanschluss messen, geschweige denn bis zu meiner FritzBox, sondern eben nur bis zu diesem Schaltkasten. Was ja auch logisch ist – wenn man’s weiß. Der Support ist also besetzt mit durchweg „kompetenten Leuten”, die zu mehr als nur eine Annahme einer Störungsmeldung eigentlich kaum taugen. Tut mir leid, muss ich so direkt sagen.

7 Tage Dauer für das Einstecken eines versehentlich gezogenen Steckers am Schaltkasten auf der Straße. Wow, das ist schon eine Leistung der Telekom, die man rot im Kalender anstreichen sollte.

So, jetzt geht’s hier im Tagebuch aber wieder seinen gewohnten Gang. Ich war quasi eine Woche fort – naja fast, Mata Hari hat mir sehr geholfen, nicht vollends hinterm Mond zu leben und wenigstens die sozialen Kontakte aufrecht zu halten. Tja, auch ich muss meinen Fehler eingestehen und zugeben, dass ein Smartphone wider Erwarten sehr, sehr nützlich sein kann.

Bis später in diesem Theater.