Keine Cookieeinblendungen mehr durch UBlock Origin

Welch ein Vergnügen erlebe ich beim Surfen mit dem Supermium-Browser und einem damit endlich wieder vollumfänglich funktionierenden „UBlock Origin” PlugIn in der Originalversion: Keine einzige Cookie-Einblendung nervt mehr, das Internet erscheint wie außerhalb der EU auf der ganzen Welt, nämlich so, wie es ist, frei. Und natürlich auch vollkommen ohne jede Werbeeinblendung bei Beibehaltung der sagenhaften Geschwindigkeit des Webbrowsers. Trotzdem arbeitet Java uneingeschränkt und alle modernen Komforttechniken funktionieren ebenso weiterhin (so man es denn möchte und sie nicht auch gezielt einschränkt). Das ist der Unterschied zwischen den radikalen einfachen Werbeblockern, die gleich ganze Teile einer Webseite lahmlegen, und den wie mit Nadelstichen gezielten Eingriffen durch die stets automatisch aktualisierten entsprechenden Listen von „UBlock Origin”.

Ich wurde gefragt, wie genau das geht, was man machen müsse. Hier die schnelle Antwort: Weiterlesen

Kleine Restauration

Guck, letzte Nacht habe ich die Seite „Wer ich bin″, die man hier oben direkt unter dem Header anklicken kann, neu gemacht. Naja, „neu″ ist relativ, denn im Prinzip sieht sie aus wie vorher. Die Unterschiede sind hauptsächlich technischer Natur. Denn jetzt verhalten sich die Fotos responsiv, man kann sie mit allen gängigen Bildauflösungen einigermaßen sehen. Und braucht nicht mehr zu klicken wie vorher – kann man aber, wenn man will, dafür gibt’s nu‘ zusätzlich Pfeile rechts und links. Hält man die Maus auf eine Albumseite, stoppt der Slider, tut man sie wieder weg, läuft er weiter. [edit: Nein, diese Funktion verwirrt nur, habe sie durch eine Pause-Play-Taste ersetzt und eine nicht störende Fortschrittslinie ganz oben am Bild eingefügt. Wobei nach Drücken von Pause und wieder Play man etwas warten muss, bevor der Slider weiterläuft.] Ich glaube, wischen lässt sich die Show ebenfalls. Habe ich aber noch nicht ausprobiert [edit: jep, das geht], ich stehe ja nicht so auf „Mata-Hari-Gedöns″. Achja, auch das fiese Grau des Hintergrundes ist jetzt fort. Fast schwarz sieht’s aus, weil Bilder da viel besser wirken, aber eben nur fast schwarz, denn es ist tief dunkelblau. Und der Drache sieht auch nicht mehr ganz so zerrupft aus. Was der überhaupt soll? Kindheit und Aufwachsen ist wie Drachen steigen lassen, erinnert zudem an die Puhdys: „Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen″. Tja, aber mehr Fotos habe ich trotzdem nicht von früher. Man machte damals kaum Fotos und bei den wenigen, die ich noch besitze, war’s nur Glück, dass sie nicht längst verschütt gegangen sind. Jede Seite entspricht in etwa einem Jahrzehnt. Die nuller Jahre fehlen. Warum eigentlich? Keine Ahnung, ich sollte vielleicht mal einen Blick in die Kramkiste riskieren, statt immer nur die alten digitalen Ordner durchzusehen.

Sonst nix Neues inner Hütte. Habe gerade (10:30 Uhr) die Wäsche draußen aufgehängt, kann also noch nicht ins Bettchen. Bei dem Sonnenschein ist sie aber bestimmt ratzfatz trocken und duftet herrlich nach Sommer. Wie interessant das alles, nicht wahr? 🙂

Unwillig (nochmal Thema NiUS)

Nö, heute habe ich mich dazu entschlossen, wegen der Paywall „NiUS” zu meiden und keinen Artikel mehr zu lesen oder dorthin zu verlinken, so lange diese Paywall besteht. Obwohl man sie relativ leicht umgehen kann, ist es die Achtung vor mir selbst, vielleicht der Stolz, jedenfalls der Respekt vor dem unbedingten Freiheitswillen, der diese Entscheidung begründet: Wer mich als einen mündigen Bürger glaubt wie ein Schulkind blockieren zu müssen, dessen Blockadehaltung greift ins Leere, da erwachsene Menschen mit Selbstachtung fortan um ihn einen Bogen einschlagen. Ich mache mich doch nicht zu einem Affen, der mit technischen Tricks dringend wie ein Süchtiger jemandes Meinung erfahren will – viel eher trifft der umgekehrte Fall zu: Weiterlesen

Die Unfreiheit von „NiUS”

Heute habe ich mich zum ersten Mal über „NiUS” geärgert. Denn sie haben eine Paywall eingerichtet, die nach 3 freien Artikeln jeden weiteren blockiert. Über Sinn und Zweck von Paywalls möchte ich gar nicht diskutieren. Aus der Sicht von „NiUS” ist so etwas natürlich gerechtfertigt, da ihre Arbeit sehr viel Geld kostet und sie nichts von den knapp 10 Milliarden Euro der GEZ-Zwangsgebühren abbekommen. Aus der Sicht eines arbeitslosen Vor-Rentners ist das aber eine ganz andere Geschichte. Und aus der Sicht eines zeitlebens für die Freiheit des Internets eintretenden Menschen ist eine Paywall mit rein gar nichts zu rechtfertigen. Jeder, der kann, soll freiwillig Geld für die Arbeit geben, doch niemals darf jemand dazu gezwungen werden. Bei dem Blockieren handelt es sich aber um einen indirekten Zwang, da kann man ihn noch so schönreden. Natürlich sollte man dann einfach dort weggehen, so mache ich das überall ebenfalls, doch zumindest im Augenblick gibt es innerhalb der rot-grün-woken gleichgeschalteten Medienlandschaft in der Aktualität kaum eine wirkliche Alternative zu „NiUS”. Weiterlesen