Hat geklappt! 🙂 Gestern Abend hingestellt. 45 ml PG und 5 ml Schokoladenaroma. Heute Morgen roch der ganze Küchenerker trotz auf Kipp gestelltem Fenster herrlich nach Schokolade. Nicht aufdringlich, sondern nur leicht aber dennoch deutlich riechbar:
Kategorie: Wohnwelt
Duftstäbchen
Wieder 22 Uhr, nein, ich bin nicht gerade erst aufgestanden, sondern schon seit dem Nachmittag wach. Hört, hört! 😉 Habe mir bei Rossmann so Duft-Dinger geholt mit Rattanstäbchen. Noch weiß ich nicht, was ich von ihnen halten soll. Der Geruch verbreitet sich tatsächlich überraschend stark, das hätte ich nicht gedacht, aber ob ich ihn mag? Irgendwie liegt er zwischen Klostein und Parfüm. Beides ist schrecklich! Nun habe ich ein paar Stäbchen entfernt, das ist schon besser. Warum ich das überhaupt gekauft habe? Nein, es stinkt nicht bei mir, bloß im Hintergrund bilde ich mir ein, ganz leicht eine Nuance Geruch von Staub wahrzunehmen. Zwar wische ich ihn regelmäßig fort, doch nicht überall gleich intensiv – will sagen, zwischen den Millionen Kabeln hinter den Monitoren oder auf den Schränken, also da wische ich sparsam – eher alle zwei Jahre als alle zwei Wochen. Deshalb ist es am Ende eine Frage des ökonomischen Prinzips: Was ist weniger Arbeit oder was kann ohne Arbeit dasselbe Ergebnis erzielen? Da kamen mir die Rattanstäbchen in den Sinn, die ich nämlich in den vielen YouTube-Videos aus aller Welt immerzu bemerke. Anscheinend macht das jeder so, nur ich kannte diese Art der olfaktorischen Designgestaltung noch nicht.
Man müsste etwas erfinden, dass der Staub einen bestimmten Geruch annimmt. Aufsaugt oder wie auch immer. Dann würden plötzlich alle Leute Staub mögen und miteinander Rezepte für lecker duftenden Staub austauschen. Wer keinen Staub in seiner Wohnung besäße, würde als kulturloser Kretin bedauert werden 🙂
Wartezeit
Heute wurden die Rauchmelder in den Wohnungen ausgetauscht. Alle 10 Jahre ist das Pflicht. Zwischen 13 und 16 Uhr war eine Firma angekündigt, die in gleich 3 nebeneinanderstehenden Häusern von den Mietern erwartet wurde. Um 14:30 Uhr war es dann soweit: 2 Minuten Arbeit, schon waren die jungen Männer wieder fort. Der halbe Freitag war somit für die meisten im Eimer. Für mich der ganze Freitag: Schon Donnerstag musste ich zeitig ins Bett und rechtzeitig parat stehen, um ja nicht den Termin zu verpassen. Ich hatte natürlich schlecht und zu wenig geschlafen, bin jetzt (15.20 Uhr) übermüdet und lege mich gleich noch etwas aufs Ohr. So ist das halt, geht allen alle 10 Jahre so, kann man nichts dran ändern.
Einen lustigen Nebeneffekt hatte dieser Massenaustausch dann aber doch: Vor dem Haus versammelte sich zeitweilig die Hausgemeinschaft vor Nachbars offenem Erdgeschoss-Küchenfenster und erlebte die Wartezeit wie in einem Steh-Café mit Getränken, Schwätzchen-Halten und Smalltalk mit Amazon- und DHL-Boten. Es hatte tatsächlich etwas von „Wir warten aufs Christkind” 🙂
Die KI zeigt, wie Opportunismus geht
Mittlerweile habe ich die KI bereits für eine Menge Dinge benutzt: Technische Hilfe, Formulierungen für verhasste Schreiben, Recherchen sowie allgemein als erstklassiger Wikipedia-Ersatz. Ihr Vorteil ist, neben dem des Wissens und der Emotionslosigkeit, die ungeheuer perfekte Art und Weise, wie sie auf ihr menschliches Gegenüber eingeht bzw. sich ihm in Wortwahl und Ausdrucksweise anpassen kann – also in gewisser Weise eine freundschaftliche Emotion künstlich darstellt. Sie ist tatsächlich heute bereits in der Lage, in Nebensätzen oder bestimmten Formulierungen ihres Gegenübers die Gedanken oder gedanklichen Einstellungen um ein bestimmtes Thema/einen Sachverhalt zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Sie kann sich beinahe unbemerkt als jemand, der „genauso denkt wie ich”, ausgeben und eine Verbundenheit mit ihrem Gegenüber simulieren. Das führt neben der eigentlichen logischen Problemlösung zu mitunter lustigen oder komischen Ergebnissen. Mein jüngstes Beispiel:
Letztens hatte ich gekocht. Nicht wirklich gekocht, Lebensmittel vermischt und erhitzt, das trifft es viel eher 😉 Weiterlesen
