Dick und dünn
Mein Gott, wo kommt der ganze Dreck her? Meine Güte, warum werde ich schon wieder täglich dicker? Beides beantwortet mein herzallerliebstes inneres Ich mit: Zu selten putzen = zu wenig Bewegung 🙂
Wäre ich reich, besäße ich Sklaven. Darf man nicht sagen? Gut, dann eben Bedienstete, Dienstleister. Da ich aber arm wie eine Kirchenmaus bin, muss ich entweder dick im Dreck leben oder mich abmühen, bis dass ich als Bohnenstange im hiesigen Reinraum ohne Unterlass immer weiter verdünne und schlussendlich im Nichts verpuffe. Damit ich mich schon mal ans dünne Nichts gewöhne, habe ich heute nichts weiter zu sagen.
Selber Schuld
Bei all dem politischen Irrsinn gegenwärtig bleibe ich dabei, dass der entscheidende Verursacher einzig die Mehrheit der Bevölkerung ist, die in demokratischen Wahlen die Versager in ihre Ämter gewählt hat und sie dort sogar trotz des fortschreitenden Niedergangs unseres Landes von Wahl zu Wahl in Mehrheit stets aufs Neue bestätigt.
Diese Mehrheit mag zwar schrumpfen, doch sie besteht eben in ihrer Vereinigung der Blockparteien aus CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke sowie teilweise des BSW nach wie vor. Da kann man noch so sehr Friedrich Merz oder einer einzelnen Blockpartei die Schuld zuschieben, so lange sich in einer Demokratie die Mehrheit für ihre politische Vertretung ausspricht, ist allein diese Mehrheit für die Folgen ihrer Wahl verantwortlich.
Jetzt könnte man darüber prächtig streiten, ob die meisten Wähler schlichtweg zu dumm oder zu desinteressiert sind, um über ihre Regierung kompetent zu entscheiden – insbesondere finde ich die Frage seit jeher spannend, ob und falls ja, inwieweit die Moral lediglich wie ein Mäntelchen über die naive Schlichtheit des Gemüts gehüllt wird, um sie zu verbergen. Allerdings führt die Frage nach Dummheit und Moral grundsätzlich zu keinem Ergebnis, so dass eigentlich dieser heutige Eintrag in drei Worten zusammengefasst werden hätte können, die da lauten: Geliefert wie bestellt – oder sogar in nur zwei einsilbigen Wörtchen: Selbst Schuld.
Für Frieden in Europa
Bewegung
Heute werde ich mich ausschließlich mal der körperlichen Ertüchtigung (im weitesten Sinne) widmen. Staubsaugen, wischen, putzen allgemein, Bank, Post, Wocheneinkauf, im Freien das Stehcafé für ein Nachbarschaftsschwätzchen aufsuchen, über die irre Politik ablästern und mal sehen, was sonst noch so an bewegungstechnischen Notwendigkeiten körperlicher wie auch geistiger Natur auf mich zukommen. In diesem Sinne: Hopp, hopp! Ein Stein, der rollt, setzt keinen Schimmel an 🙂
Stehtisch
Guck, der neue Stehtisch 🙂 Klick aufs Bild für eine Großansicht. Seine Qualität ist mittelmäßig, denn er wackelt doch arg, zu viel, um sorglos ein volles lecker Tässchen Kaffee darauf zu stellen. Das Wackeln ist konstruktionsbedingt (die Füße stehen stabil), denn es sieht auf den Bildern zwar so aus, als ob die Tischplatte auf einem robusten Rohr liegt, ist aber nicht so, denn das Rohr ist nur Fake, eine dünne Verblendung. In Wahrheit ist die Tischplatte an einem zweiteiligen, ineinander verschraubten und extrem dünnen Metallstab geschraubt, dünner als ein Finger, also so, als ob du einen Essteller auf einem Zahnstocher balancierst. Nunja, ich bin ein oller Mecker-Heini, denn für mein Vorhaben, hin und wieder wegen des zu langen Sitzens aufzustehen, ist er gut geeignet. Der Barhocker ist aber zu niedrig, dafür muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Wäre zwar wieder ein Sitzen aber in einer anderen Sitzhaltung, was angenehm für den Rücken ist.


