Wasch-, Putz-, und Einkaufstag

Groß-Waschtag (drei Maschinen ohne Wäscheständer, überall in der Wohnung hängen Wäschestücke), Groß-Putztag (mit neuem Wischer/Schrubber, der ein besseres Ergebnis verspricht als der in Streifen geschnittene Wischmob) und Groß-Einkaufstag (von der Firma wird mein Lohn immer Mitte des Monats bezahlt). Noch Fragen?

Kontrafunk – die Stimme der Vernunft

Als Gegenstück zu den Musiksendern des Internetradios fehlte mir ein Wortsender, eine Art Inforadio, was früher – also ganz früher – in meiner Region der „WDR” mit seinen vielen Magazinen bot. Das „Inforadio rbb24” zum Beispiel trägt lediglich einen solchen Namen, sendet aber wie der „WDR” heutzutage rund um die Uhr kaum aushaltbare rot-grüne Haltungs- und Regierungspropaganda. Mir fehlte also eine ausgewogene eher konservative Sichtweise, eine journalistische Betrachtungsweise, die „sich nicht gemein macht” (Friedrichs) mit dem Berichteten, und deren Mitarbeiter sich weniger als Aktivisten des woken Zeitgeists verstehen, als vielmehr ihrer Aufgabe der kritischen Vernunft zur Einordnung bestimmter politischer Themen nachkommen. Dass es den „Kontrafunk” gibt (Links und Livestream am Ende dieses Eintrags), war mir zwar schon bekannt (ist längst hier im Blog statisch verlinkt), doch das waren bisher hauptsächlich Podcasts – was ich nicht wusste, das ist, dass „Kontrafunk” bereits ein Vollprogramm sendet, also rund um die Uhr echtes Radio betreibt. Das habe ich nun auf der Suche nach einem hörbaren Inforadio endlich gefunden. Kaum Musik, viele Infos, Hintergrundberichte, Interviews, Analysen und Einordnungen. Dazu aktuelle Nachrichten, interessante Hörbücher/Hörstücke, Buchbesprechungen, Podcasts, Magazine. Somit ein objektiver aber regierungskritischer Sender, der genau das sendet, was in meinem Interesse liegt. Für Musik gibt es andere Sender, „Kontrafunk” ist die Stimme der Vernunft.

Damit wurde nun die letzte zu vergebende Stationstaste meines Internetradios belegt, und schon heute Morgen fesselte der Sender mich vor dem Radio im Küchenerker dermaßen, dass ich die Zeit meines Frühstückskaffees so weit ausgedehnt hatte, mir durch zu viel Kaffee geradezu einen „Kaffee-Rappel” zuzufügen. Wer also ein waches Wort-Radio sucht, ein Inforadio, das diesen Namen auch verdient, der ist mit „Kontrafunk” perfekt bedient.

ProgrammLivestreamFAQ zur APP auch ohne Internet-Radiogerät

Krieg? | Soundsystem

Unser Verteidigungsminister möchte Deutschland endlich kriegstauglich machen. Viele Politiker aller Parteien stimmen ihm bei seinen Aufrüstungsplänen zu. Ja, sogar innerhalb der AfD gibt es solche Krieger. Allen voran natürlich Die Grünen. Einmal abgesehen von dem fehlenden Geld (es würde zu immensen neuen Schulden, noch höheren Steuern und zu Kürzungen der Sozialausgaben führen), stellt sich mir die Frage, wer denn der Feind sein soll, gegen den dann eine kriegstaugliche deutsche Armee ins Feld zieht. Russland etwa? Da muss man ja schon lachen: schon wieder wollen Deutsche gegen dieses Riesenreich, gegen eine Atommacht, marschieren? Mit welchem Ergebnis denn? Ich meine, wer gegen ein anderes Land Krieg führt, muss es besiegen können. Glauben diese Damen und Herren Politiker tatsächlich, gegen Russland oder gegen China auch nur den Hauch einer Chance zu besitzen? Das wäre deutscher Größenwahn 2.0 – und Wahn ist eine psychische Krankheit, wie wir alle wissen. Also ich halte die meisten Politiker für gesund und intelligent genug, um zu wissen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Wieso dann trotzdem diese immer lauter werdenden Forderungen nach Aufrüstung, nach einer schlagkräftigen Armee?

Eine Abschreckung kann es sicher nicht sein, denn dazu befinden sich genug US-Atomraketen und Soldaten bereits im Land.

Um durch Rüstung einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erzeugen? Ziemlich einseitig und sicher nicht nachhaltig. Außerdem müssten die neu produzierten Waffen ja irgendwann eingesetzt werden, bevor sie wieder veralten. Für den Schrottplatz zu produzieren, so etwas führt schließlich geradeaus in den Ruin.

Also wenn nicht gegen Russland oder China, gegen wen sollte Deutschland dann sonst Krieg führen? Da wir leider noch Teil der NATO sind, existiert somit schon eine große Verteidigungsarmee. Warum dann noch eine weitere deutsche? Kolonien in Afrika erobern (das war ein Scherz)?

Oder dienen die immer lauter vorgebrachten Forderungen nach Aufrüstung lediglich der thematischen Ablenkung vom Niedergang der deutschen Wirtschaftsstärke? Das scheint mir doch der wahrscheinlichste Grund zu sein. Ob es wirklich so der Fall ist, werden wir alle leicht erkennen können, wenn demnächst sämtliche Hauptmedien neue Ängste vor imaginären Kriegsgegnern schüren sollten. Einen Vorteil hat die Medienkonzentration als Regierungspropaganda nämlich: man wird prima die Vorbereitungen erkennen können, das Volk zu manipulieren, um es gefügig und willig zu machen. Also Augen und Ohren aufhalten, ob, was, wie und von wem uns demnächst wieder neue Angst macht.

Ansonsten: Montag ist ein Schontag. Ich mach’s Internet wieder aus. Bin gerade wieder etwas am – na, wie sag ich’s am Besten? – am neu einrichten. Ich habe ja 5 Soundsysteme. Einfache, keine HighEnd-Systeme, doch gute von Logitech. 3 sind an den 3 Rechnern angeschlossen und 2 standen im Keller. Eines habe ich nun hinter den Vorhand des Wohnzimmers platziert, denn ich fand in einem Kabelkram-Karton auch meinen alten Bluetooth-Nur-Empfänger, der nicht über Akku, sondern über Netzstrom läuft. Den habe ich nun an die Soundanlage hinterm Vorhang angeschlossen und kann beides, die Logitech-Boxen und den neuen Bluetooth-Lautsprecher abwechselnd oder sogar gleichzeitig einschalten. Das hat etwas 🙂 Klar, hauptsächlich, um dem Sound des Internet-Radios außerhalb des Küchenerkers noch eine Schippe draufzulegen. Lässt sich allerdings nicht fotografieren, denn 1. ist es ja versteckt und 2. hört man nix auf einem Bild.

Also dann bis morgen, mach’s gut. Heute bin ich nur noch akustisch „unterwegs”.

Die Affen sind los

Völlig durchgeknallte woke Kulturaffen machen nun die Kinderlieder kaputt. Musst mal dort reinhören, das glaubt man sonst gar nicht. Zu Recht regt sich Kai Rebmann von Reitschuster.de darüber auf. Soll man diese Verunstaltung aber bierernst nehmen? Mir fällt es schwer bis unmöglich, auch wenn ich’s durchaus interessant finde, von solchen Versuchen zu erfahren, doch am Ende des Tages lassen sich die im Kulturgut fest verankerten Texte – man könnte sie als kulturelle Gene bezeichnen – garantiert nicht künstlich durch ein paar überambitionierte Äffchen verschandeln, auch falls die neuen Texte in Kindergärten Einzug erhalten sollten. Darüber hinaus singt jeder Mensch bzw. jedes Kind sowieso was und wie es mag. Erst wenn alte Texte verboten werden sollten und ihr Singen unter Strafe stünde, könnten wir darüber reden. Das wird aber wohl nicht geschehen. Denn wie heißt es doch so freudig schön gesungen? „Wir lassen uns das Singen nicht verbie-hie-ten …”.

Arbeits-Tagebuchpause. Bis Montag. Gehab dich wohl. Und singen wir auch weiterhin die bewährte jugendgefährdende Version – aber Vorsicht, das Lied könnte dir den ganzen lieben langen Tag nicht wieder aus dem Kopf gehen 🙂

Gamechanger

So, nun habe ich mir das zweistündige Interview mit Putin in der deutschen Simultanübersetzung komplett und aufmerksam angeschaut. Wie erwartet wüten die Medien. Das ZDF („heute”) lügt sogar, indem sie z.B. eine völlig falsche Zusammenfassung den Lesern bieten, weshalb Putin davon sprach, die deutsche Regierung sei inkompetent. Schau dir das Interview an, dann vergleiche es mit der ZDF-Zusammenfassung – Fake-News vom Feinsten durch die Heute-Redaktion. Aber was soll’s, diese Manipulationen des ZDFs sind ja schon seit Jahren bekannt. Ich glaube nicht, dass eine Mehrheit der Bevölkerung darauf hereinfallen wird, denn die Zeiten ändern sich gerade spürbar und immer mehr Leute bekommen mit, wie arg sie von den Hauptmedien belogen werden. So etwas geht nie lange gut. Und wenn eine Pipeline in der See, eine in Polen und zwei in der Ukraine noch unbeschädigt zur Verfügung stehen, Polen und die Ukraine sie aber gesperrt haben, dann kann man Putins Lächeln durchaus verstehen, als er fragend feststellte, wie es sein kann, dass Deutschland Milliarden Euro der Ukraine gebe aber im Gegenzug dann nicht verlange, die Pipelines zu öffnen, um russisches Gas nach Deutschland durchzulassen. Dies sei ein dummes Verhalten bzw. die deutsche Regierung handele in dieser Hinsicht inkompetent, da sie keine deutschen Interessen mehr vertrete, sondern die des Westens, und sie lieber in Kauf nimmt, dass die deutsche Wirtschaft nicht mehr international wettbewerbsfähig ist. Was ist an der Aussage, dies sei inkompetent, falsch?

Es wird sogar noch schlimmer. Das hat Putin nicht gesagt, ich, Georg, sage es: Wie absurd ist es, kein günstiges russisches Gas haben zu wollen, da man sich damit von Russland abhängig mache, während man sich gleichzeitig mit dem dreimal teureren Gas der USA von eben dieser USA abhängig macht? Das ist ähnlich wie mit dem Abschalten der Kernkraftwerke mitten in einer Energiekrise. Als was, wenn nicht als dumm oder inkompetent, ist ein solches Verhalten denn bitteschön zu bezeichnen?

Nunja, vom Sofa aus im warmen Wohnzimmer sitzend hat eine Mehrheit der Bevölkerung diese „Energiewende” gewählt – ich erinnere mich noch an ein Familienmitglied, das mit leuchtenden Augen sprach, in Wasserstoff läge die Zukunft. Keine Ahnung von Physik aber den grünen Utopisten und Schwätzern alles nachplappern – sobald das Wohnzimmer kühler wird und Ebbe im Portemonnaie herrscht, hinterfragen die Leute mehr und mehr diese irren Ideologien. Berthold Brecht: „Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral.” Einsicht und Veränderungen kommen nur durchs Geld zustande. Durchs fehlende Geld. Da sind wir auf einem guten Weg zur Erkenntnis. Das spüre ich überall bei den Leuten.

Wenn man mal zusammenrechnet, wie viele Billionen Euro Schulden wir auf die kommenden Generationen verschoben haben (Corona, Klima, Ukraine, Plünderung der Sozialkassen) – eine unvorstellbare Summe. Wenn wir dieses Geld noch besäßen bzw. uns nicht verschuldet hätten, in welch einem großartigen reichen Deutschland würden wir dann heute alle leben?

Aber ich schweife ab.

Das Interview wird zu einem Gamechanger werden, da bin ich ziemlich sicher. Es lässt sich im Internet nicht verbieten. Zwar dauert es ein wenig länger, bis dass der „Tagesschau-Gucker” es mitbekommt, also als wenn es komplett in den Öffentlich-Rechtlichen gezeigt werden würde, doch über kurz oder lang gelangt es auch zu ihm. Wie Putin sagte, sobald der Krieg in der Ukraine nicht mehr durch westliches Geld finanziert werde, endet er in wenigen Wochen. Wieder nicht Putin, sondern ich füge hinzu, dass die Mehrheit der Bevölkerung des kompletten Westens keinen „Ukraine-Soli” akzeptieren würde (deshalb gibt es auch keine demokratische Volksbefragung zu solchen Themen). Von dem wenigen Geld, das dem Volk noch bleibt, ist es unmöglich diesen Kriegt viel länger zu bezahlen. Und so wird es auch den anderen ideologischen Vorhaben ergehen: die Energiewende wird zurückgefahren, das Verbrenner-Aus wird erst gar keine Wirklichkeit werden, die Klima-Irren werden in der Versenkung verschwinden und die WHO wird keine wirkungsvolle Pandemie mehr ausrufen können (bzw. ausrufen schon, nur hält sich kaum jemand daran). Und das alles beginnt mit diesem Interview, denn mit ihm wird klar, dass unsere Welt nur gemeinsam zusammengehalten werden kann, nicht gegeneinander.

Vom Hass der „Demokraten” | Neuer Radiosender

Noch hat kein Mensch das Interview von Tucker Carlson mit Putin gesehen, gelesen oder gehört (es erscheint erst heute um Mitternacht), doch den Mainstreammedien ist bereits klar, dass hier zwei Feinde der Demokratie russische Propaganda verbreiten und erkennen Carlson den Status eines Journalisten ab. Nichts anderes war zu erwarten. Was sich allerdings die „Frankfurter Rundschau” herausnimmt, grenzt an Julius Streichers „Stürmer”, indem sie ihm unmissverständlich die Menschlichkeit abspricht – natürlich indem sie zur Tarnung und scheinbaren Objektivität das Zitat eines ukrainischen Russlandhassers benutzt und titelt: „Erste Reaktionen auf Carlsons Aufenthalt in Moskau: ‘Feind der Menschheit'”. Es folgt ein Hetzartikel, dessen Schmutz ich aber nicht verlinken möchte, kannste leicht ergoogeln.

In der EU werden indessen Ideen laut, Tucker Carlson zu sanktionieren. So lautet jedenfalls die Forderung von Guy Verhofstadt, des ehemaligen Premierministers Belgiens und nun EU-Abgeordneten, an den EU-Außenbeauftragten, Josep Borrell. Der ehemalige estnische Außenminister, Urmas Paet, fordert gar laut „Newsweek” für Tucker Carlson ein Einreiseverbot in die EU. Wie gesagt, all das, obwohl noch kein Mensch das Interview überhaupt kennt.

Alle Journalisten und Politiker, die in dieses Horn stoßen, betonen in ihrem Hass den Schutz der Demokratie. Damit dürfte wirklich auch dem letzten Schnarchhahn klar sein, welches Demokratieverständnis in deren Köpfen herumwabert: es ist dasselbe, mit dem die DDR-Führung ihre Diktatur aufrecht zu erhalten versuchte.

Ach, falls jemand anderer Meinung sein sollte als ich, soll ja vorkommen, dann ist auch das kein Problem, denn ich empfehle, sich einfach an Kati Schulze der Grünen zu halten. Sie fordert nämlich gleich: „Wir brauchen weitere konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel eine virtuelle Polizeiwache, sodass jede Bürgerin, jeder Bürger Hass, Hetze, Beleidigungen, Bedrohungen, Antisemitismus bequem und einfach von zu Hause aus vom Sofa aus anzeigen kann” [Link]. Die Gummiregulierung gegen die Delegitimierung des Staates und seiner Repräsentanten besteht ja bereits, so dass man mich als „Corona-Leugner” und „Putinversteher” ratzfatz zum Schweigen bringen kann. Im Namen der Demokratie.

Was anders.

Hocherfreut und überaus genüsslich höre ich derzeit einem weiteren gefundenen Internet-Radiosender zu, der doch tatsächlich rund um die Uhr klassische Filmmusik sendet. Halbstündlich gibt es einen kurzen Werbespot, das ist zu verkraften. Und es gibt noch weitere solcher Radiostationen. Noch habe ich nicht alle ausprobiert, aber dieser Sender ist schon richtig, richtig gut. Er befindet sich nun auf Platz Nr. 5 meiner 5 vorhandenen Stationstasten. Zur Zeit sind sie wie folgt belegt: 1. „CalmRadio – Bach”; 2. „Beatles And Friends”; 3. „Folkrider Radio”; 4. Bayern 1 Franken” (steht aber zur Disposition) und 5. eben die „Klassik Filmklassiker”. Wunderbar, je nach Gemütszustand lassen sie sich per Knopfdruck einschalten und man darf sich überraschen lassen. Was ist das für ein sagenhaftes Radioerlebnis. Ich glaube, dieses Radio ist das Beste, was ich seit Jahren gekauft habe. Übrigens höre ich ihm gerade am Rechner sitzend via dem mobilen Bluetooth-Lautsprecher zu, damit im Küchenerker das Radio nicht volle Lautstärke aufgedreht werden muss. Auch dieser Bluetooth-Sender war ein sehr guter Kauf. 11 Euro, nicht alles wird unverschämt teuer heutzutage.

Mainstream

Jaja, so ist das: wenn die Realität den Erzählungen des Klimawandels widerspricht und Politik sowie Medien, Sorge haben, die Gefahr könne wohl zu groß sein, dass „allein die Kombination aus Stichwörtern wie ‘Adria’, ‘Eis’ und ‘gefroren’ in den Köpfen der Nutzer unerwünschte Bilder und/oder Rückschlüsse entstehen lässt” [Link], dann wird vorsorglich medial erst gar nicht berichtet. Es herrscht Schweigen im Walde über das seltene Ereignis des Eises auf der Adria.

Okay, für Leute, die zur Information nicht die korrupten deutschen Hauptmedien benutzen, sondern das freie Internet, ist das Verschweigen der Realität längst ein alter Hut, doch der Tagesschau-Gucker brüllt: „Alles Fake-News! Was nicht in der Tagesschau vorkommt, existiert auch nicht.” Im Fall des Eises auf der Adria verstummt er vielleicht schnell, wenn Arbeitskollegen oder Bekannte aus dem Italienurlaub heimkehren und davon zu berichten wissen. Aber was weiß man schon über das Wachsen der Gletscher in Grönland? Liegt ein bisschen zu weit entfernt, nicht wahr? Ich erinnere mich an die Meldung der letzten Tage bei „Wetter Online”, dass die Temperatur der Ozeane ein Rekord-Hoch zu verzeichnen hätten. Sogar die Logik wird hier ausgeschaltet, denn dass keine Durchschnittstemperatur der Ozeane gemessen und mit vergangenen Zeiten verglichen werden kann, dazu reicht es in vielen Köpfen leider nicht mehr. Hauptsache am nächsten Tag nachplappern, was die Tagesschau vorm Tatort gesagt hat. Man will ja informiert sein.

Aber so ist es halt. Mit Sektenmitgliedern kann man nicht diskutieren, genauso wenig wie mit religiösen Eiferern oder Ideologen. Man kann jährlich sein Geschlecht wechseln, muss einen Mann als Frau anreden, um keine Geldstrafe zu riskieren und wird, wie bei Corona, bei jeder Kritik an die Regierung schnell zu einem Nazi. Letzteres geschieht sogar ohne Kritik: Allein wer es wagt, Putin zu interviewen, wird medial vernichtet: Der Mainstream dreht gerade am Rad wegen Tucker Carlsons bevorstehendes Interview mit Putin. Dabei hat noch niemand ein Wort davon gehört. Man darf gar nicht an die Zerfleischungs-Orgie denken, die nach der Veröffentlichung einsetzen wird. Welch eine kranke, korrupte weltweite Elite – und wie zahm und arm die Schäfchen dieser Erde.

Jedenfalls wird es zunehmend schwieriger, die persönliche Nische des „lasst mich bloß alle in Ruhe” einzunehmen. Wenn beispielsweise die Telekom demnächst auch zu unterschreibende Glaubensbekenntnisse für einen Anschluss fordern sollte, vielleicht auch der Stromanbieter, dann werden die Notlügen zur Massenerscheinung. Oder wenn so etwas wie ein europaweiter Personalausweis mit integriertem Parteiabzeichen eingeführt werden sollte: Der Inhaber bekennt sich zu diesem und jenem. Unmöglich, glaubst du? Nunja, wie war das noch gleich? Eine Verschwörungstheorie heute hat eine Halbwertszeit von einem halben Jahr.

Übrigens mag sich dieser Tageseintrag schlecht gelaunt anhören bzw. lesen, das ist aber nicht der Fall, ganz und gar nicht. Ich bin bestens gelaunt, verzichte nur auf jede ernsthafte Diskussion oder freundliche Etikette mit den vielen Bekloppten und lasse sie meine Geringschätzung spüren. Dir, liebe Leserin und lieber Leser, sowie den Leuten meiner persönlichen Umgebung bleibe ich als freundlich gesinnter Zeitgenosse gewogen, nur eben mit Mainstream-Nachplapperern, da wird es zunehmend unschöner; mit ihnen möchte ich einfach nichts mehr zu tun haben.

Neue Routine

Ab morgen sind wieder zwei Tage Blogpause wegen der Arbeit angesagt. Da könnte ich jetzt ja ordentlich vorschreiben, nicht wahr? Allerdings fehlt komplett die Lust, das Tagesgeschehen zu kommentieren, genieße ich doch die Früchte meiner Ausprobiererei der letzten Tage. So oft wie in der neuen Wohnung mit ihrem wunderbaren Küchenerker und dem leicht warmen Fußboden hatte ich an den Tagen der letzten Jahrzehnte nicht die Rechner am großen Schreibtisch heruntergefahren bzw. einen im Energiesparmodus versetzt (um zwischendurch blitzschnell E-Mails abrufen zu können, das muss nämlich nicht per „Mata Hari” geschehen). Stattdessen sitze ich überwiegend am runden weißen Küchentisch im Erker und beobachte die vorbeigehenden Leute im kleinen Park und, falls kein eigener Besuch meine Aufmerksamkeit erfordert oder ein Spaziergang mit dem Nachbarn ansteht, schaue ich frohgelaunt den vielen Vögeln zu, die sich mehrmals täglich zum gemeinsamen Mahl direkt vor den Fenstern versammeln: Gänse, Enten Fasane, Möwen, Tauben, Krähen, Dohlen, Elstern, scharenweise Spatzen und was weiß ich nicht alles. So viele gab es nicht mal auf dem Land. Obwohl ich im Schlafzimmer extra einen Basteltisch aufgestellt habe, ertappe ich mich dabei, z.B. beim Wickeln und Bewatten der E-Dampfen das benötigte Werkzeug von dort zur Küche zu schaffen, um eben oft sogar in der Wintersonne gemütlich am Tisch zu sitzen und die Kleinigkeiten vor dieser tollen Kulisse zu werkeln. Selbst abends bei heruntergezogenen Rollos genieße ich auf einem der bequemen Regiestühle sitzend die wunderbare Musik des Internetradios bei mehreren Bechern des leckeren Tees. Hin und wieder tippe ich etwas bei „WhatsApp” in „Mata Hari” ein, aber größtenteils liegt das Smartphone mit schwarzem Bildschirm einfach nur auf dem Tisch. Zum Schreibtisch und den Rechnern komme ich nur jetzt für das Eintippen dieses Eintrags und später dann über mehrere Stunden wegen des Anschauens eines Films oder bis zum frühen Morgen dem Bingen einer Serie. Aber das „normale Internet” der News, Foren und Blogs oder der vielen Kommentare ist mir bis auf wenige Ausnahmen die meiste Zeit regelrecht zuwider geworden. Man kann sagen, dass sich mit der neuen Wohnung mein ganzes Verhalten und die Interessen verändert haben. Ist schon seltsam, ich staune darüber selber fast täglich aufs Neue.

Deshalb gibt es jetzt eben auch nichts Interessantes zu berichten. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und wir lesen uns am Dienstag wieder.

Soundbox (inkl. zwei Nachträge)

Schon Fettfinger drauf vom Ausprobieren. Sehr klein mit starkem Sound. Reichlich Bass, den ich sogar zurückgestellt habe. Raumfüllend? Von der Lautstärke her betrachtet, sicher. Der Klang ist auch überraschend klar. Doch irgendwie fehlt mir ewiger Nörgler doch etwas eine gewisse Raumfülle. Also die Soundsysteme an den Rechnern sind in dieser Hinsicht definitiv besser. Und waren seinerzeit günstiger sogar. Allerdings punktet die Soundbox durch ihre ungeheure Flexibilität. Per Bluetooth kann ich sie kabellos überall in die Wohnung stellen. Ob ins Bad (ist wasserdicht), ins Schlafzimmer oder (theoretisch) zum Nachbarn mitnehmen (per Handy geht’s natürlich überall). Ob der Keller mit Funk in die Wohnung funktioniert, bezweifle ich zwar, habe es aber noch nicht ausprobiert. Jedenfalls ist damit jetzt die Lücke geschlossen, wenn ich die Rechner ausgeschaltet habe und außerhalb des Küchenerkers Internetradio hören möchte. Das funktioniert perfekt.

Kostenpunkt: 60 Euro (es gibt auch jene von Anker für 30 und 40 Euro, die gleich aussehen). Ein vergleichbarer Bluetooth-Lautsprecher von Bose kostet 150 Euro, hat aber dieselben guten und schlechten Bewertungen wie die Anker-Box. 2 lautet meine Bewertung als Schulnote. Die biointernen Faulheitsgene meinerseits ließen mich früher in der Schule immer froh und zufrieden über eine 3 sein – also von daher wirklich gut 🙂

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Nachtrag: Nun brate mir doch jemand einen Storch! Wie kann das Folgende sein?

Die Soundbox war via eines Bluetooth-Senders mit dem Audioausgang des Internetradios verbunden. Ergebnis: guter Klang aber eben „irgendwie” fehlte etwas Raumfülle. So weit, so gut. Jetzt kam mir der Gedanke, den Sender statt mit dem Audioausgang, mit dem Kopfhörerausgang zu verbinden. Beide Ausgänge liegen an der Rückseite des Internetradios nebeneinander. Ergebnis: Raumfülle, wie ich sie ursprünglich erhofft hatte. Gleicher klarer Klang aber sogar ohne Bassboost exakt „bassig” auf den Punkt. Ein absolut genialer Sound. Dafür gibt’s die Schulnote 1. Aber wieso ist das so? Was macht da den Unterschied?

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Nachtrag 2: Auf der Ursache nach dem unterschiedlichen Verhalten habe ich heute einen weiteren Test unternommen. Und zwar kaufte ich einen anderen Bluetooth-Sender. Etwas teurer für 12, statt wie der alte für 5 Euro (sie bekommt man von 5 bis 50 Euro). Siehe da, mit dem „teureren” Teil gibt es keinen Unterschied mehr zwischen den beiden Audioausgängen. 1A Sond, beide Ausgänge identisch. Das ist ja jetzt schon mal eine halbe Erklärung, nämlich ein Qualitätsunterschied der Sender. Was genau sich da allerdings qualitativ unterscheidet, weiß ich immer noch nicht.

Den alten Sender benutze ich jetzt, um im Küchenerker YouTube-Podcasts zu hören, dafür reicht er. Den stecke ich einfach an den Kopfhöreranschluss des auf dem Schreibtisch befindlichen Lautsprecherreglers der beiden Soundsysteme und höre die gesprochenen Texte mit einem älteren kleinen Bluetoothlautsprecher in der Küche. Es ist nämlich so, dass der im Film-Rechner eingebaute Bluetooth-Sender bereits 15 Jahre alt ist und somit eine Reichweite nicht mal durch eine Wand bis in die Küche hat und der Linux-Netzwerkrechner sowie der Hauptrechner überhaupt kein Blutooth besitzen, da müsste ich einen Bluetooth-Stick anstecken, was der kleine nun ausgemusterte Transmitter im Bereich Audio dem Wesen nach ja ist. Bluetooth 5.3, mit ihm stimmt die Reichweite.

Radio-Tipp: „Beatles and Friends Radio”

„You’r listening to Beatlers, Stones, Cream on one Stage? – it must be British invasion of ‘iHeart Radio’!” So lautet der längste Jingle zwischen zwei Songs auf „Beatles and Friends Radio”. „Commercial free twenty four/seven – iHeart Radio”; länger werden die Jingles in der Regel nicht.

Nach der Entdeckung von „Folkrider Radio”, was wunderbar für ruhige Abendstunden geeignet ist, liegt „Beatles and Friends” seit knapp einer Woche auf der Stationstaste Nummer 2 meines Internet-Radios. So wunderbar! 75 % Beatles pur, der Rest dazu passend aus den 60ern. Vornehmlich jene, bei denen die 4 Beatles ihre Finger im Spiel hatten aber eben auch andere, insgesamt ein stimmiger Mix, der nichts anderes als gute Laune zaubert. „American music in the sixty’s was never the same again since British invasion – iHeart Radio Station”, so lautet beispielsweise eine weitere lustige Ansage bzw. Jingle. Nach jeder Ansage spielen die Beatles – wenn ich dann zum Beispiel morgens bei einer Tasse Kaffee am Frühstückstisch sitze, bekomme ich den dringenden Impuls aufzuspringen, um zu tanzen, also richtig a la The 60’s mit jemandem zusammen – und das, obwohl ich gar nicht tanzen kann. Es geschieht dann im Kopf.

Der Mix im Laufe des Tages ist dabei dermaßen gelungen, dass du nicht im Geringsten bemerkst, ob und wann bzw. wie Wiederholungen einzelner Songs stattfinden. Etliche Beatles-Lieder habe ich gehört, die ich, ich gestehe!, noch gar nicht kannte, denn es gibt so viele, damit könntest du sogar nacheinander und nur einmalig wohl trotzdem mehrere Tage rund um die Uhr füllen.

„Beatles and Friends” ist anscheinend Teil des Radio-Netzwerks „iHeart Radio” und wird aus New York gesendet. Wie genau das alles verflochten ist, habe ich nicht herausgefunden, ist mir nämlich furchtbar egal, denn für mich zählt allein die gute Laune. Nichts Negatives wird gesendet, keine Nachrichten, keine Werbung, keine Meinungen oder Kommentare, keine versteckten Haltungen und so weiter, nur Beatles und Beat der 60’s. Den Live-Stream findest du übrigens hier. Aber Vorsicht, er macht schnell und definitiv unentrinnbar süchtig 😉 Gerade spielt Donovan mit “Try And Catch The Wind” – auch das passt da rein. Wunderschön.